Fightingblog

Hier wird nicht gekratzt und gebissen
 


Einundzwanzig Jahre lang war Angelo Dundee der Trainer von Box-Legende Muhammad Ali. Jetzt ist er im Alter von 90 Jahren gestorben. Zuletzt hatte er noch den 70. Geburtstag seines Schützlings erlebt.

Dundee hat in seiner langjährigen Karriere die größten Champions des Boxsports trainiert, darunter 15 Weltmeister, wie unter anderem George Foreman und Sugar Ray Leonard. Für Ali war Dundee nicht nur Trainer, sondern auch Mentor und Freund. weiterlesen »


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Thai-Boxer Besim Kabashi verstarb Anfang Dezember. Mittlerweile gibt es erste Ergebnisse der Obduktion, die belegen, dass der 35-Jährige an einer Medikamenten-Überdosis starb.

Am Samstag den 4. Dezember wurde der 35-Jährige Thai-Boxer Besim Kabashi regungslos in seiner Münchner Wohnung aufgefunden. Er verstarb kurze Zeit nachdem ihn die Sanitäter ins nächstgelegene Krankenhaus gebracht hatten. Da ein Selbstmord unter anderem aufgrund eines fehlenden Abschiedsbriefes ausgeschlossen werden konnte, ordnete die Staatsanwaltschaft eine Obduktion an.
Kabashi hatte mit dem Kampfsport erst recht spät begonnen, seine ersten Erfahrungen sammelte er als 17-Jähriger in Augsburg. Im Jahre 2006 wechselte er zu einem Kampfsportverein in München. Neben seiner Selbstständigkeit kämpfte er sich bis zu seinem 25. Lebensjahr an die Spitze. weiterlesen »


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Boxer Arthur Abraham plant sein Comeback

Autor: Andreas
abgelegt in: Boxen

Schon im Januar will Arthur Abraham in den Mittelgewichtsring zurückkehren und damit nach dem Karriere-Tief im Supermittelgewicht einen Neuanfang wagen.

Ein Aufbaukampf über 12 Runden soll es sein, der am 14. Januar 2012 in Offenburg die Wende für Arthur Abraham einläutet. Er kehrt eigenen Angaben nach mit dem festen Vorsatz in den Ring zurück, die Achtung und Zuneigung seiner Fans zurückzugewinnen. Nach dem Wechsel ins Supermittelgewicht hatte der gebürtige Armenier zuletzt nicht nur schmerzliche Niederlagen, sondern auch Kritik einstecken müssen. Doch damit soll jetzt Schluss sein.
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Denis Kudla: Weltmeister im Ringen

Autor: Andreas
abgelegt in: Ringen

Denis Kudla hat für Deutschland den Weltmeister-Titel im Ringen heimgeholt. Er hatte sich bis zum letzten Kampf schon super geschlagen und auch seinen Endgegner letztlich überwunden. Nun kann der 76 kg schwere Deutsche ukrainischer Abstammung stolz in seine Heimat zurückkehren.

Weltmeisterschaft im Ringen ©Flickr/Available_Light

Denis Kudla ist der Weltmeister im Ringen. Er und sein deutscher Mitstreiter Nico Brunner, der den 13. Platz in der Hoffnungsrunde belegte, haben die WM wohlüberstanden hinter sich gebracht. Die beiden Kadetten können stolz wieder in die Heimat zurückkehren, und auch wenn Brunner nicht mit einem ganz so famosen Ergebnis heim kommt wie sein Teamkollege, so kann man doch zuversichtlich in die Zukunft blicken.
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Der erst vor Kurzem frischgebackene Amateur-Box-Weltmeister im Weltergewicht, Jack Robert Culcay-Keth hat ins Profilager gewechselt. Obwohl die Entscheidung ihm schwer gefallen sei, habe er sich nach ausführlichen Beratungen mit seiner Familie, seinen Trainern und Freunden dazu entschieden, ab sofort als Profi zu boxen und damit gegen eine Teilnahme an den Olympischen Spielen 2012 in London.

Gestern unterschrieb der 24-Jährige in Hamburg einen Vertrag bei Universum Box-Promotion über drei Jahre plus der Option über weitere drei. Bereits seit heute Morgen (12.11.2009) trainiert Jack Culcay – wie sich der gebürtige Ecuadorianer seit seinem Wechsel zu den Profis kurz und prägnant nennt – in Hamburg bei Michael Timm und Artur Grigorian.  Als Vorbild nennt der Weltergewichtler übrigens unter anderem Iron Mike Tyson.

Trotzdem will der Amateurweltmeister auch weiterhin weiterlesen »


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Mike Tyson und Comeback – Diese Worte passen offenbar immer dann besonders gut zusammen, wenn der ehemalige Schwergewichts-Champion besonders gravierende finanzielle Probleme hat. Erst 2004 hatte sich der damals 37-Jährige „Iron Mike“ blamiert, als er sich gegen den Briten Danny Williams versucht hatte, 2005 folgte eine desaströse Vorstellung gegen den Iren Kevin McBride.

Während  Mike Tyson beide Kämpfe verlor, konnte er immerhin Dollar-Millionen in zweistelliger Höhe für die beiden Fights einstreichen. Bei seinem ausschweifenden Lebensstil – Tyson verdiente während seiner (erfolgreichen) Boxkarriere insgesamt über 300 Millionen Dollar, musste jedoch im Jahr 2003 Bankrott anmelden, scheint nun wieder einmal der Zeitpunkt gekommen zu sein, an dem ein paar Millionen der grünen Scheine die habgierigsten der Tyson-Gläubiger für eine Weile befrieden können.

Mike Tyson, Iron Mike, Comeback, Don King, Schulden, Millionen, Börse, Evander Holyfield

Laut der britischen Zeitung „guardian.co.uk“ zumindest schliesst Mike Tyson ein Comeback nicht kategorisch aus. Andererseits scheint es aber auch keine konkreten Pläne dafür zu geben, den seinerzeit jüngsten Boxweltmeister im Schwergewicht  zurück in den Ring zu holen. Am 22. November 1986 war Tyson mit 20 Jahren und 144 Tagen gegen den WBC-Weltmeister Trevor Berbick erfolgreich und wurde so in der zweiten Runde zum jüngsten Schwergewichtsweltmeister der Geschichte.

Skandale im Leben Mike Tysons

Dennoch sehen die wenigsten Experten und auch Fans Mike Tyson in einer Kategorie mit Legenden wie Muhammed Ali oder Joe Louis. Dafür war der ausserordentlich talentierte Boxer Tyson weiterlesen »


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WBO-Cruisergewichts-Weltmeister Marco Huck verteidigt gegen Ola Afolabi am 5. Dezember seinen Titel. Der Deutsche kämpft quasi vor heimischem Publikum in der neuen Mulitfunktions-Arena in Baden Württemberg gegen seinen britischen Herausforderer, der nigerianische Wurzeln hat und in den USA gross geworden ist.

Beide Boxer können auf eine ähnlich erfolgreiche Profi-Karriere zurückblicken, wenn auch Huck insgesamt mehr Kämpfe absolviert hat. 26 seiner 27 Profi-Boxkämpfe entschied der gebürtige Jugoslawe, der am 11. November 1984 in Ugao geboren wurde und erst seit August 2009 die deutsche Staatsangehörigkeit hat, für sich, 20 davon mit K.o. Ola Afolabi, am 15. März 1980 in  London geboren, hingegen absolvierte bislang 18 Profifights, 14 davon siegreich, 3 gingen unentschieden aus.

Durch seinen Sieg gegen den zuvorigen WBO-Weltmeister im Cruisergewicht, Enzo Maccarinelli, im März 2009  gewann Afolabi den Titel als WBO-Interims-Weltmeister. Zuvor hatte der 1,91 Meter grosse Brite den als äusserst stark eingeschätzten US-Amerikaner Eric Fields im April durch einen technischen K.o. besiegt und damit für reichlich Furore gesorgt.

Der geringe Grössenunterschied – Käpt’n Huck, wie er von seinen Fans genannt wird, ist vier Zentimeter kleiner als der Interims-Weltmeister – dürfte für den Ausgang des bereits sehnlichst erwarteten Premieren-Kampf weiterlesen »


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Jack Culcay-Keth aus Darmstadt ist der erste deutsche Amateur-Boxweltmeister seit 14 Jahren. Bei der Weltmeisterschaft in Mailand glückte dem knapp 24-Jährigen der Sieg im Weltergewicht (bis 69 Kilogramm). Mit 7:4 setzte sich Culcay-Keth, der bereits mit dem jungen Henry Maske verglichen wird, gegen den Russen Andrej Samkowoj durch. Nach dem Kampf schätzte der neue Weltmeister seinen Gegner als stark, aber konditionell unterlegen ein.

Der aus Ecuador stammende Nachwuchsboxer nennt unter anderem Mike Tyson als Vorbild, zumindest in boxerischer Hinsicht. Auf den Vergleich mit Henry Maske, der vor seiner Profilaufbahn auch einen Amateur-Weltmeisterschaftstitel holen konnte, angesprochen, antwortet Jack Culcay-Keths Diziplintrainer Roland Kubath, dass es zwar Gemeinsamkeiten gebe, Culcay-Keth aber „wesentlich dynamischer als Maske“ sei.

Fest steht, dass Jack Robert Culcay-Keth, wie der junge Boxer mit vollem Namen heisst, in seiner Laufbahn neben dem neuen Weltmeistertitel bereits einige weitere Erfolge aufweisen kann. Beim Chemiepokal 2007 schaffte er den zweiten Platz, 2007 wurde er ausserdem weiterlesen »


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Profi-Boxer Danilo Häußler aus Frankfurt/Oder hat letzten Samstag gegen WBA-Weltmeister Mikkel Kessler verloren und damit seine erste und wohl auch letzte WM-Chance verspielt. Der 33 Jahre alte Super-Mittelgewichtler verlor gegen den Dänen vor 4500 Zuschauern in der Weser-Ems-Halle Oldenburg deutlich durch K.o. in der dritten Runde.

Nach der vierten Niederlage im 34. Profi-Kampf rät sein Coach Manfred Wolke dem früheren Europameister zum Rücktritt. „Ich bin für klare Verhältnisse, Danilo sollte nicht mehr in den Ring steigen“, meinte der 65-Jährige. Aber davon will Häußler nichts wissen. „Wenn sich die Chance ergibt, um große Titel zu kämpfen, warum sollte ich die dann nicht nutzen?“, erklärte der Oder-Städter nach der klaren Niederlage.

„Danilo hat ein großes Kämpferherz. Er geht nicht in den Ring, um zu verlieren. Aber heute ist alles gut gelaufen“, sagte der Gewinner nach seinem 41. Sieg im 42. Kampf. Eine linke Gerade von Kessler streckte den deutschen Herausforderer in der dritten Runde nieder, so dass Ringrichter Stanley Christodoulou Häußler auszählte.

WBA-Weltmeister Kessler will nun noch höher hinaus. „Ich will alle Titel im Super-Mittelgewicht vereinen, ich will die großen Namen boxen“, meinte der Däne nach seiner WM-Verteidigung.


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