Fightingblog

Hier wird nicht gekratzt und gebissen
 


EX-IBF-Weltmeister Steve Cunningham hat sich vom Berliner Sauerland-Stall verpflichten lassen. Cunningham ist das vierte Cruisergewicht im Sauerland-Team und soll um den vakanten IBF-WM-Titel boxen.

Die spektakuläre Neuverpflichtung des 33jährigen Amerikaners Steve Cunningham kommt selbst beim Boxen-Global-Player nicht alle Tage vor. Nach seinem Erfolg gegen den früheren WBC-Weltmeister Wayne Braithwaite wird Cunningham derzeit auf Platz eins der IBF-Rangliste geführt und könnte schon bald um deren vakanten WM Gürtel im Cruisergewicht kämpen. weiterlesen »


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WBA-Weltmeister David Hayer verteidigt im Kampf gegen John Ruiz seinen Schwergewichtstitel. Nach dem Abbruch-Sieg in Manchester könnte er der nächster Herausforderer der Klitschko-Brüder werden.

Der US-Amerikaner John Ruiz war hoffnungslos unterlegen. Gleich vier Mal schickte WBA-Weltmeister im Schwergewicht, David Haye, den 38jährigen auf die Bretter, ehe sein Coach das Handtuch warf. weiterlesen »


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Giacobbe Fragomeni - mit 40 Jahren trat der italienische Cruisergewicht-Profiboxer am 21. November 2009 noch einmal in den Ring, um seinen WBC-Cruiserweight-WM-Titel gegen den Ungarn Zsolt Erdei zu verteidigen. Der Italiener musste sich dem ungarischen Boxprofi, der zuvor fast sechs Jahre in Folge WBC-Weltmeister im Halbschwergewicht war, nach 12 Runden geschlagen geben.

Dabei fiel das Ergebnis punktemässig mehr als knapp aus. Am Ende reichten dem technisch haushoch überlegenen Zsolt Erdei zwei Punkte Vorsprung, um sich auch in der höheren Gewichtsklasse den WM-Titel zu holen.

In der Kieler Sparkassen-Arena bekämpften sich zwei Boxer, wie sie unterschiedlicher nicht fighten könnten. Während der Italiener kämpfte, als ob er in einen Strassenkampf verwickelt wäre und auf harte Schläge setzte, die seinen Gegner ausser Gefecht setzen sollten, kämpfte der Ungar Erdei technisch wesentlich versierter und bewegte sich auch besser. Bereits nach wenigen Runden waren die beiden Kontrahenten weiterlesen »


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Seit dem 15. März 2008 kann die Super-Mittelgewichtlerin aus Kasachstan sieben WM-Titel ihr eigen nennen. Damit ist sie wohl die erfolgreichste Boxerin dieser Tage. Ende März wird sie  wieder in Berlin in den Ring steigen.

Gerade einmal 19 Profikämpfe hat Natascha Ragosina bestritten und elf davon vorzeitig beendet, und schon kann sie sieben WM-Titel auf sich vereinen.

Frauenboxen © flickr / Army.mil

Die streitbare Verbandsvielfalt im Frauenboxsport macht so etwas möglich und doch hätte sie dies nicht erreicht, wenn sie keine gute Boxerin wäre.

Natascha Ragosina holte auch schon als Kickboxerin einige Titel

Natascha Ragosina, die eigentlich Natalja Jurjewna Ragosina heißt, wurde am 5. April 1976 in Karaganda in Kasachstan geboren. Ähnlich wie auch Cecilia Breakhus begann sie ihre Karriere nicht als Boxerin, sondern im Kickboxsport. weiterlesen »


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Man könnte meinen, Cecilia Breakhus wäre vor der Linse eines Fotografen besser aufgehoben als in einem Boxring. Aber die schöne Norwegerin mit den kolumbianischen Wurzeln macht nicht nur optisch im Ring eine gute Figur.

Am Samstag (14. März) stellt sie sich in Kiel ihrem ersten WM-Fight gegen die Dänin Vinni Skovgaard, und dass nach nur 9 Profikämpfen.

Frauenboxen © flickr / livegym-showtime

Es ist schon erstaunlich, wie schnell es im Frauenboxsport um Titel geht. Es spricht nicht gerade für das Niveau des Sports, wenn derart inflationär mit Titeln umgegangen wird. Ist es bei den Männern schon kaum zu überblicken, wer wo jetzt gegen wen um welchen Titel kämpft, so sprengt die „Vielfalt“ bei den Frauen jeden vernünftigen Rahmen. weiterlesen »


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Weltmeister Arthur Abraham wird am 08. November in der JAKO Arena in Bamberg seinen IBF-Gürtel im Mittelgewicht gegen Pflichtherausforderer Raul Marquez aus den USA verteidigen.

“Das wird ein harter Brocken”, schätzte Arthur Abraham den nicht zu unterschätzenden Gegner ein. “Doch ich werde die Fans in meiner Heimat nicht enttäuschen. An Bamberg habe ich ganz besondere Erinnerungen”, sagte der in Armenien geborene Boxer, zu der fränkischen Stadt, wo er mit dem Boxen begann.

Trainer Ulli Wegner sagte zum kommenden IBF-Kampf seines Schützlings, der in 27 Profikämpfen unbesiegt ist und 22 Fights durch K.o. beendete: “Er kann auch in Amerika ein ganz großer werden. Doch dafür muss er erst einmal Marquez aus dem Weg räumen. Das wird alles andere als einfach. Wir haben ihn genauestens studiert.”

Auf der Pressekonferenz fand Abraham respektvolle Worte zu seinem 37-jährigen Gegner, der 41 Profikämpfe gewonnen hat (29 K.o.’s), nur drei Niederlagen einstecken musste und einmal Unentschieden boxte: “Er hat sich das Recht verdient, um die WM zu kämpfen. Leider wird es für ihn nicht reichen. Der Titel bleibt in Deutschland.”


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Der Italiener Giacobbe Fragomeni ist neuer Weltmeister nach WBC-Version im Cruisergewicht. Der frühere Europameister eroberte sich den zuvor vakanten Titel im PalaLido in Mailand, vor zirka 3000 Zuschauern. Der 38-Jährige siegte durch einen technischen Punktsieg in der achten Runde gegen Rudolf Kraj aus Tschechien.

Giacobbe Fragomeni dominierte den Kampf mit Unterstützung der heimischen Zuschauer ab der dritten Runde. Trotz Reichweiten-Nachteile legte der italienische Cruisergewichtler beherzt vor und brachte den 30-jährigen Rudolf Kraj mit seiner hohen Schlagfrequenz oft in Bedrängnis. In der siebten Runde öffnete sich nach einem unabsichtlichen Zusammenprall beider Kontrahenten ein blutender Cut am Auge von Fragomeni.

Der Ringrichter ließ den WM-Fight zunächst weiterlaufen. Aber in der achten Runde beendete er den Kampf aufgrund der immer doller blutenden Verletzung beim Italiener nach Rücksprache mit dem Ringarzt.

Zu diesem Zeitpunkt sahen die Box-Punktrichter Fragomeni mit 77:74, 77:74 und 77:74 in Führung liegend. Somit wurde der Lokalmatador zum neuen WBC-Champion im Cruisergewicht erklärt.


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Danilo Häußler - Der große WM-Kampf

Autor: Andreas
abgelegt in: Boxen

Danilo Häußler - der große WM-Kampf©flickr / neurmadic aesthetic

Am kommenden Wochenende geht es für Danilo Häußler um alles. In Oldenburg wird er den bisher größten Kampf seiner Karriere bestreiten. Gegen den aktuellen Weltmeister im Supermittelgewicht Kessler erhält er seine erste WM-Chance.

Häußler wurde am 13. Juli 1975 in Frankfurt/Oder geboren und fing bereits früh mit dem Boxen an. Eine Zeit lang sah es allerdings nicht danach aus, als ob es zum Profi reichen würde. Nach der Kinder- und Jugendsportschule, die er mit dem Abitur abschloss, in Franfurt/Oder und der Bundeswehr hatte er sich 1997 bereits aussichtsreich bei der Polizei beworben, als der Anruf kam, doch noch ins Profilager zu wechseln.

Am 30. August 1997 gab er dann sein Profidebüt unter seinem heutigen Erfolgstrainer Manfred Wolke. Im Boxstall Sauerland boxt er seitdem recht erfolgreich. Von 33 Kämpfen konnte er bei drei Niederlagen, 29 gewinnen (sieben durch Knock-Out) und einen Kampf unentschieden gestalten. weiterlesen »


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Mikkel Kessler vs. Danilo Häußler

Autor: Andreas
abgelegt in: Boxen

Am 25. Oktober geht für Danilo Häußler ein lang gehegter Traum in Erfüllung. Der 33-jährige aus Frankfurt/Oder stammende Boxer wird in der Weser-Ems-Halle in Oldenburg gegen den dänischen Supermittelgewichtsweltmeister Mikkel Kessler boxen.

Danilo Häußler wurde 1997 vom Promoter Wilfried Sauerland unter Vertrag genommen und bestritt unter seinem Trainer Manfed Wolke bislang 31 Kämpfe, von denen er 28 gewann. Sieben davon durch Knock Out.

Am 26.Oktober verteidigt Kessler seinen Titel gegen den Deutschen Häußler©flickr / pixel0908

In dem bevorstehenden Kampf gegen Kesser gilt der Skandinavier aber als klarer Favorit. Der Ex-Europameister Kessler ist zwar die Nummer eins der aktuellen WBA-Weltrangliste, wird es gegen den Dänen aber dennoch schwer haben.

Immerhin hat Kessler vor zwei Jahren Ex-Weltmeister Markus Beyer bezwingen können und wurde somit Weltmeister.

Die ARD wird den Kampf am 26.Oktober live übertragen.


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Im Gerry Weberstadion im westfälischen Halle musste der amtierende WBA Weltmeister im Mittelgewicht Felix Sturm seinen Titel gegen den US-Herausforderer Randy Griffin verteidigen. In einem rasanten Kampf über zwölf Runden gewann der Leverkusener einstimmig nach Punkten (116:113; 116:112; 118:110). 5500 Zuschauer waren angereist, um den 30. Sieg im 33. Profikampf zu sehen, bei dem Sturm seinen Gegner dieses Mal sogar am Rande des KOs hatte. Es war die zweite Begegnung zwischen den beiden Boxern, die beim ersten Mal im Oktober 2007 noch mit einem Unentschieden endete, was für Sturm zwar reichte, um seinen WM Gürtel zu behalten, aber nicht ganz, um zweifelsfrei zu beweisen, dass er der beste Mittelgewichtler ist. Doch dieses Mal siegte er souverän und konnte im Fernduell gegen den anderen Boxer eines deutschen Stalls, Arthur Abraham, Boden gut machen im Kampf um die lukrativen Verträge in den USA. Unter vielen gilt dieser als der stärkere Boxer mit mehr Schlagkraft und größerem Herz. Im nächsten Kampf gegen den Pflichtverteidiger und Europameister Sebastian Sylvester aus dem Sauerlandstall will Sturm erneut beweisen, dass dieses Urteil nicht stimmt. Sylvester, der als Zuschauer in der Halle saß, konnte sich davon schon in diesem Kampf überzeugen.


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