Ihr Ziel ist es, alle Weltmeistertitel auf sich zu vereinen. Vielleicht gelingt es ihnen ja bald. Zunächst steht jedoch der Schwergewichtskampf des Jahres an. Wladimir Klitschko wird am 20. Juni seine Titel gegen David Haye verteidigen. Auf Vitali könnte dieses Jahr noch Nikolai Valuev warten.
Genau genommen setzt Waldimir Klitschko sogar drei Titel gegen den Engländer David Haye aufs Spiel. „Dr. Steelhammer“ ist Weltmeister der Verbände IBF, WBO, IBO.
Es hat lange gedauert, bis der Termin feststand. Folgt man der Aussage des Geschäftsführers der Klitschko Management Group, Bernd Bönte, so wird dies der Kampf des Jahres werden.
„Sowohl Wladimir als auch David Haye sind als knallharte Puncher bekannt, und es gibt wohl nur wenige Experten, die davon ausgehen, dass dieses Duell über die volle Distanz gehen wird. Wir alle dürfen uns auf ein ganz großes Spektakel freuen.“ wird Bönte auf der Homepage der Klitschko-Brüder zitiert. weiterlesen »
Box-Legende Joe Calzaghe aus Wales hat sich entschieden, zurückzutreten. Der Weltmeister im Supermittelgewicht beendet nach 46 Profikämpfen ohne eine Niederlage seine Karriere als Profiboxer.
Joe Calzaghe sagte zu seinem Abtritt: „Es war eine schwierige Entscheidung, aber ich habe alles erreicht, was ich erreichen wollte im Boxen.“ Elf Jahre lang hielt der Boxer mit italienischen Wurzeln den WBO-Gürtel im Supermittelgewicht. Seit November 2007 war der 37-Jährige nach einem Punktsieg gegen den Dänen Mikkel Kessler auch WBA- und WBC-Champion.
„Es gibt eine Menge Dinge, die ich tun will. Ich bin stolz darauf, als einer der wenigen Kämpfer in der Geschichte unbesiegt in den Ruhestand zu gehen», sagte der Boxer mit dem Namen „Stolz von Wales“, der hinzufügte: „Es wurde Zeit, an die Familie zu denken. Meine Kinder und meine Mutter brauchen mich.“
Calzaghe verließ den Ring 32-mal vorzeitig. Seinen letzten Kampf gewann er am 8. November vergangenen Jahres ebenfalls gegen eine Box-Legende. Nach Punkten setzte sich der Walliser im New Yorker Madison Square Garden gegen Roy Jones Jr. (USA) durch.
Eine beachtliche Leistung Calzaghes. Mir würde kein anderer Boxer einfallen, dem es ebenfalls gelang, ungeschlagen abzutreten. Oder könnt ihr mich eines besseren belehren?
Der ehemalige polnische Boxweltmeister Dariusz Michalczewski hat einen Großteil seines Vermögens wegen seines aufwendigen Lebensstils und drei Scheidungen so gut wie aufgebraucht.
Dariusz Michalczewski sagte in einem Interview mit der “Bild am Sonntag“: “Ich habe meine Millionen nicht mehr. Meine Frauen haben mein Geld bekommen.”
Der Pole sprach von einem Vermögen in Höhe von 30 Millionen Euro. “Die habe ich verhurt und verfeiert”, so der 40-Jährige.
Besonders die Trennung von seiner Frau Dorota, mit der er zweimal verheiratet war, soll sehr viel Geld gekostet haben. “Sie bekam 15 Millionen. Meine erste Frau bekam das Geld zu Recht. Wenn meine Frau mit zum Feiern gekommen wäre, hätte ich sie nicht verlassen. Aber sie hat mehr auf ihren Porsche aufgepasst als auf mich”, erörterte Michalczewski weiter. Demnächst will der ehemalige Weltmeister des Verbandes WBO ein Ex-Model heiraten.
Die bisher unbesiegte Weltmeisterin Ina Menzer tritt am Samstagabend in Düsseldorf gegen Esther Schouten aus den Niederlanden zur Titelverteidigung an.
WIBF- und WBC-Weltmeisterin Ina Menzer sagte im Vorfeld des Kampfes über ihre Gegnerin: „Sie ist eine technisch hochklassige Boxerin. Ich gehe aber davon aus, dass ich gewinne.“
Für die 28-Jährige ist es bereits die zwölfte Titelverteidigung im Federgewicht. Die Herausforderin Esther Schouten, die früher einmal Weltmeisterin im Superbantamgewicht war, denkt an ihre Gewinn-Chance: „Es wird auf die Form am Abend ankommen.”
Der Schützling des Erfolgstrainers Fritz Sdunek, Alexander Alekseew, will an gleicher Stelle seine erste WM-Chance im Cruisergewicht nutzen. Der Russe kämpft um den Interims-Titel der WBO gegen den Argentinier Victor Emilio Ramirez. „Ich werde mit ihm viel Spaß haben. Mein Kopf wird alles entscheiden“, verkündete der bisher unbesiegte Alekseew.
Der ungarische Weltmeister Zsolt Erdei verteidigt am Samstagabend in der Magdeburger Bördelandhalle seinen WBO-Titel gegen den Ukrainer Juri Baraschian im Halbschwergewicht.
Zsolt Erdei erklärte vor dem Fight: “Es wird mit Sicherheit eine ganz harte Nuss werden, die ich zu knacken habe.” Sein Herausforderer Baraschian hatte im Februar 2008 in einem EM-Kampf den Berliner Thomas Ulrich durch K.o. niedergestreckt. Der Ungar sagte über seinen Gegner weiter, dass “der intelligent und klug boxt”.
Erdei, der seit 2004 WBO-Weltmeister ist, konnte bisher zehnmal seinen Titel verteidigen und ist in 29 Profi-Kämpfen ungeschlagen. Herausforderer Baraschian hatte im Juni 2008 gegen den WBA-Champion Hugo Hernan Garay verloren. “Ich bin kampfbereit, hochmotiviert und will ihm den Titel abnehmen”, erklärte der Ukrainer kämpferisch.
Ein weiterer WM-Kampf steht in Magdeburg auf dem Programm. Supermittelgewichtler Denis Inkin verteidigt seinen Titel gegen Karoly Balzsay. Und der ehemalige Europameister Thomas Ulrich boxt gegen Armin Dollinger.
Erst vor zwei Monaten verlor Jürgen Brähmer im WM-Kampf gegen WBA-Weltmeister Hugo Hernan Garay. Nun will sich der Rostocker mit einem Kampf gegen Rubin Williams rehabilitieren.
Der Halbschwergewichtler vom Hamburger Universum-Boxstall, Jürgen Brähmer, wird am 17. Januar in Düsseldorf gegen Rubin Williams in den Ring steigen, um mit einem eventuellen Sieg wieder einen Weltmeister herausfordern zu können.
Außerdem wird in dieser Boxnacht Alexander Alekseew seinen ersten WM-Kampf bestreiten. Der Russe wird vom Erfolgscoach Fritz Sdunek trainiert. Alekseew fordert laut dem Universum-Boxstall im Kampf um den Interims-Titel der WBO im Cruisergewicht Victor Emilio Ramirez aus Argentinien heraus. Zudem fightet Doppelweltmeisterin Ina Menzer gegen Esther Schouten aus den Niederlanden.
Weltmeister Wladimir Klitschko verteidigte am Samstagabend in der SAP-Arena von Mannheim gegen den US-Amerikaner Hasim Rahman ohne Probleme seine Titel der Verbände WBO und IBF im Schwergewicht durch technischen K.o. in siebten Runde.
Für Wladimir Klitschko war es der 52. Triumph im 55. Profikampf. In dem einseitigen Kampf geriet der 32-jährige Ukrainer nicht einmal in ernsthafte Bedrängnis. Hasim Rahman war kein würdiger Gegner für eine Titelverteidigung . Klar das der der alte und neue Weltmeister der Verbände WBO, IBO, IBF in Gedanken schon beim nächsten Kampf ist. “Ich bin in guter Verfassung, ich möchte keine lange Pause machen”, sagte Klitschko nach dem Sparringsrunde.
Der ersehnte Kampf gegen den ursprünglichen Herausforderer Alexander Powetkin, der verletzungsbedingt absagen musste, wird aber nicht vor September 2009 zustande kommen. Als potentielle Gegner sind nun Namen wie Nikolai Walujew und Ruslan Chagaev oder starke Nachwuchsboxer wie Chris Arreola und David Haye im Gespräch.
Weltmeister Wladimir Klitschko will im Schwergewichts-Titelkampf mit dem US-Amerikaner Hasim Rahman kurzen Prozess machen. Der 32-jährige Champion aus der Ukraine wird am Samstag in Mannheim seine Titel zum sechsten Mal verteidigen.
Auf der Pressekonferenz versprach Wladimir Klitschko schon einmal: “Ich werde meinen Job so erledigen, wie ich es kann. Ich werde es schnell machen.” Den Fight um die Gürtel der Verbände WBO und IBF in der Mannheimer SAP-Arena werden 12.500 Zuschauer verfolgen. In 113 Ländern soll der Kampf übertragen werden.
Ex-Weltmeister Hasim Rahman ist sich dagegen sicher, als Weltmeister in seine Heimat zurückkehren. “Das hier ist jetzt noch Klitschko-Land. Am Sonntag wird es Rahman-Land sein.”, meinte der 36-Jährige.
Der Coach des Ukrainers, Emanuel Stewart, schätzt den US-Amerikaner als einen starken gegner ein. “Ich sehe in Rahman die größere Herausforderung als in dem ursprünglichen Rivalen Alexander Powetkin“, meinte der Trainer. Der Russe war der ursprüngliche Herausforderer. Powetkin musste aber verletzt absagen.
Profi-Boxer Alexander Dimitrenko konnte am Samstagabend seinen Interkontinental-Meister-Titel des Weltverbandes WBO im Schwergewicht verteidigen. Der Ukrainer streckte in Düsseldorf in einem internen Duell des Hamburger Universum Boxstalls Luan Krasniqi aus Rottweil durch einen Leberhacken in der dritten Runde nieder.
“Ich hätte gern noch ein paar Runden gemacht. Ich hatte den Kampf im Griff”, sagte Luan Krasniqi nach dem frühen K.o. vor 4500 Zuschauern im ausverkauften Burg-Wächter-Castello. “Zum ersten Mal in 20 Jahren als Boxer bin ich durch einen Leberhaken k.o. gegangen. Ich kannte diese Schmerzen überhaupt nicht”, meinte der Verlierer weiter.
Der in Hamburg lebende Alexander Dimitrenko will nun am schnellsten den WBO-Weltmeister Wladimir Klitschko herausfordern. Das rein ukrainische WM-Duell käme aber frühestens Ende 2009 oder Anfang 2010 zustande. Der jüngere Klitschko-Bruder muss die Titelverteidigungskämpfe am 13. Dezember in Mannheim gegen Ex- Weltmeister Hasim Rahman (USA) und bis September 2009 gegen den Russen Alexander Powetkin bestreiten. Dimitrenko muss sich aber für einen solchen Fight noch steigern, will er Klitschko den Titel abluchsen. “Sascha ist gereift. Er hat das Baby-Face abgelegt”, meinte sein Coach Fritz Sdunek dazu.
Joe Calzaghe hat im Halbschwergewicht am Samstagabend im New Yorker Madison Square Garden gegen den drei Jahre älteren Ex-Champion Roy Jones jr. aus den USA einstimmig nach Punkten gewonnen. Der 36-jährige Waliser ist somit nach seinem 46. Profi-Kampf weiterhin ungeschlagen und will nach Rücktrittsgedanken eventuell weiterboxen.
Joe Calzaghe zum erklärte nach seinem Triumph über Roy Jones jr.: “Ich werde erst einmal nach Hause fliegen und gemeinsam mit meiner Familie darüber nachdenken.” Vor dem Prestige-Duell gegen den Amerikaner hatte der dreifache Weltmeister der Verbände WBA, WBC und WBO noch seinen Rücktritt vom Boxen verkündet.
Calzaghe kam in der ersten Runde vor 14.152 Zuschauern in New York kurz ins Straucheln. Nach einer Links-Rechts-Kombination von Jones jr. ging der Walliser sogar zu Boden. Doch in den verbleibenden Runden dominierte der Titelverteidiger das Geschehen. Für den US-Boy war es die fünfte Niederlage im 57. Profi-Kampf.
“Er hat mich mit einem guten Schlag in der ersten Runde überrascht, aber das macht eben einen Champion aus: Ich war am Boden, aber ich bin auch wieder hochgekommen”, meinte der Sieger.