Der aus der Ukraine stammende Schwergewichtsmeister stellt sich am Wochenende seiner wohl bisher härteten Herausforderung. Gegen der Amerikaner Eddie Chambers wird der 26-jährige Profiboxer den Kampf um das WM Herausforderungsrecht bestreiten. Den WM-Titel hat derzeit Wladimir Klitschko inne, der gleichzeitig auch Weltmeister des Verbandes IBF ist.
Genau am Abend vor seinem 27. Geburtstag wird Alexander Dimitrenko alias Sascha zusammen mit Eddie Chambers in der Hamburger Color Line Arena den Ring treten. Den verbalen Schlagabtausch gab es schon vorab.
“Ich hatte hier in Hamburg eine sehr gute Vorbereitung mit meinem Trainer Fritz Sdunek. Ich habe super Werte und hatte super Sparringspartner. Ich bin bereit und fit für die größte Aufgabe meiner Karriere am Samstagabend”, so Dimitrenko. Seiner Stärken bewusst gibt sie der Ukrainer zuversichtlich: “Ich habe seine Kämpfe gesehen und weiß, was kommt. Er ist schnell, aber ich auch. Ich werde über meine Taktik verständlicherweise nichts verraten. Ich kann nur sagen, dass ein Schlag alles entscheiden kann. Es wird interessant!” Ganz genau, es wird interessant, denn dem Gewinner winkt der Finalkampf gegen Wladimir Klitschko.
Von 29 Kämpfen hat Dimitrenko Alle gewonnen und davon 19 durch KO. Wenn das nicht ein kraftvolles Zeichen ist, welches Chambers erzittern lassen wird. Doch auch der Amerikaner hat sich laut eigenen Angaben speziell auf seinen Gegner vorbereitet und hart trainiert. Nach dem er in seinem Letzten Kampf im März den früheren WBC-Weltmeister Samuel Peter bezwang ist er sich keiner Herausforderung zu schade.
Ihr Ziel ist es, alle Weltmeistertitel auf sich zu vereinen. Vielleicht gelingt es ihnen ja bald. Zunächst steht jedoch der Schwergewichtskampf des Jahres an. Wladimir Klitschko wird am 20. Juni seine Titel gegen David Haye verteidigen. Auf Vitali könnte dieses Jahr noch Nikolai Valuev warten.
Genau genommen setzt Waldimir Klitschko sogar drei Titel gegen den Engländer David Haye aufs Spiel. „Dr. Steelhammer“ ist Weltmeister der Verbände IBF, WBO, IBO.
Es hat lange gedauert, bis der Termin feststand. Folgt man der Aussage des Geschäftsführers der Klitschko Management Group, Bernd Bönte, so wird dies der Kampf des Jahres werden.
„Sowohl Wladimir als auch David Haye sind als knallharte Puncher bekannt, und es gibt wohl nur wenige Experten, die davon ausgehen, dass dieses Duell über die volle Distanz gehen wird. Wir alle dürfen uns auf ein ganz großes Spektakel freuen.“ wird Bönte auf der Homepage der Klitschko-Brüder zitiert. weiterlesen »
Schwergewichts-Weltmeister Vitali Klitschko will beim nächsten Titelkampf seinen Pflichtherausforderer Juan Carlos Gomez K.o. schlagen. Der Fight um den WBC-Gürtel wird am 21. März in Stuttgart über die Bühne gehen.
Der WBC-Weltmeister Vitali Klitschko sagte auf einer Pressekonferenz in Stuttgart: “Du bist schwierig zu Boden zu schicken, aber das schaffe ich.” Gleich folgte die Reaktion des Kubaners Juan Carlos Gomez: “Bist du Dr. Faust oder bist du Dr. Psychologie?” Und so finden die üblichen Verbal-Attacken vor dem großen Fight statt, wie man sie von anderen Pressekonferenzen kennt.
Im Oktober 2008 gab der ältere Klitschko-Bruder sein erfolgreiches WM-Comeback durch technischen K.o. gegen den Nigerianer Samuel Peter. “Es wird eine harte Prüfung”, sagte der 37-Jährige vor dem Fight gegen Gomez. Sein Trainer Fritz Sdunek is sich aber heute schon bewusst, wer de Ring als Sieger verlassen wird: “Es wird sehr schwer für Juan, die zwölf Runden zu erreichen.”
Hoffen wir auf einen spannenden Fight und nicht wieder auf so einen eindeutigen Sieg, wie beim letzten WM-Kampf seines Bruders Wladimir. Da kriegt man langsam das Gähnen.
Der frühere Profibox-Weltmeister Graciano Rocchigiani schlüpft ab sofort in die Trainerrolle. Der Ex-Champion wird seine neuen Schützlinge Herbie Hide und Selcuk Aydin in seinem Duisburger “Gym” auf die bevorstehenden Kämpfe vorbereiten.
Der ehemalige Weltmeister im Supermittel- und Halbschwergewicht und frische Trainer Graciano Rocchigiani beurteilte Selcuk Aydin: “Selcuk ist ein ungeschliffener Diamant. Er kann ein ganz Großer werden. Ich bin sicher, er holt sich mindestens einen WM-Titel.” Zu seinem zweiten Schützling sagte der 45-Jährige: “Und Herbie ist ein ausgebuffter Junge, schließlich war er schon zweimal Weltmeister im Schwergewicht. Und wenn alles glatt läuft, holt er sich auch den Titel im Cruisergewicht.”
Der Cruisergewichtler Hide wird am 6. März in Cuxhaven in einem Eleminator-Fight gegen den Amerikaner Matt Godfrey in den Ring steigen. Wenn der Brite gewinnt, kann er danach um den WM-Titel kämpfen. Weltergewichtler Aydin wird am 21. März in Stuttgart im Rahmen des WM-Duells zwischen WBC-Schwergewichts-Champion Witali Klitschko und Herausforderer Juan Carlos Gomez aus Kuba boxen. Der Gegner steht noch nicht fest.
Hier Bilder vom WM-Fight zwischen Graciano Rocchigiani und Darius Michalczewski aus dem Jahre 1996:
Die bisher unbesiegte Weltmeisterin Ina Menzer tritt am Samstagabend in Düsseldorf gegen Esther Schouten aus den Niederlanden zur Titelverteidigung an.
WIBF- und WBC-Weltmeisterin Ina Menzer sagte im Vorfeld des Kampfes über ihre Gegnerin: „Sie ist eine technisch hochklassige Boxerin. Ich gehe aber davon aus, dass ich gewinne.“
Für die 28-Jährige ist es bereits die zwölfte Titelverteidigung im Federgewicht. Die Herausforderin Esther Schouten, die früher einmal Weltmeisterin im Superbantamgewicht war, denkt an ihre Gewinn-Chance: „Es wird auf die Form am Abend ankommen.”
Der Schützling des Erfolgstrainers Fritz Sdunek, Alexander Alekseew, will an gleicher Stelle seine erste WM-Chance im Cruisergewicht nutzen. Der Russe kämpft um den Interims-Titel der WBO gegen den Argentinier Victor Emilio Ramirez. „Ich werde mit ihm viel Spaß haben. Mein Kopf wird alles entscheiden“, verkündete der bisher unbesiegte Alekseew.
Der zehnmalige Box-Weltmeister Oscar de la Hoya hat im börsenschwersten Kampf des Jahres in Las Vegas überraschend gegen den Leichtgewichtler Manny Pacquiao von den Philippinen nach technischem K.o. am Ende der achten Runde verloren. Nach der sechsten Niederlage im 45. Profikampf steht der Mexikaner möglicherweise vor dem Ende seiner Karriere.
“Ich war platt und hatte den Sieg nicht in mir. Mein Herz will weiterboxen, aber wenn die physischen Voraussetzungen nicht mehr da sind, muss man sehen, wie es weitergeht”, meinte Oscar de la Hoya nach der sensationellen Niederlage.
Der 35-jährige Mexikaner sicherte sich als erster Boxer die WM-Titel in sechs verschiedenen Gewichtsklassen. Nach Niederlagen gegen Manny Pacquiao, Floyd Mayweather Jr., Bernard Hopkins und Shane Mosley verlies de la Hoya den Ring nach acht vergangenen Kämpfen viermal als Verlierer.
18 000 Zuschauer verfolgten in der ausverkauften Grand Garden Arena des MGM-Hotels den Fight, bei dem sagenhafte 100 Millionen Dollar umgesetzt wurden. Während des Kampfes waren die Straßen in der Hauptstadt der Philippinen, Manila, wie leergefegt. Der WBC-Leichtgewichts-Weltmeister und Nationalheld Pacquiao will nun gegen den Briten Ricky Hatton kämpfen.
Der ehemalige Profi-Boxweltmeister Lennox Lewis hat nach Comeback-Spekulationen seine Pläne bestätigt, wieder boxen zu wollen. Der Ex-Schwergewichts-Champion tut es nicht wegen dem Geld, sondern weil der Boxsport ihn brauche.
Laut dem 48-jährigen Lennox Lewis ist die Schwergewichts-Szene gegenwärtig tot langweilig, so liest man es in der englischen Presse. So soll es im kommenden Jahr eine Wiederauflage des WM-Kampfes mit WBC-Weltmeister Vitali Klitschko geben. Beide Boxer hatten sich erstmals im Jahre 2003 einen heißen Boxkampf geliefert. Sieger wurde Weltmeister Lewis durch Abbruch des Ringarztes nach der sechsten Runde. Der ältere Klitschko-Bruder, der eine stark blutende Gesichtsverletzung hatte, lag nach Punkten vorne und protestierte gegen diese Entscheidung.
Nach diesem Fight beendete der damalige Champion der Verbände WBC, WBA und IBF seine Profi-Karriere. Vitali Klitschko gab sein Comeback vor sechs Wochen nach vierjähriger Pause und holte sich den WM-Titel nach WBC-Version mit einem Sieg gegen Samuel Peter aus Nigeria zurück. Der Ukrainer hatte seinen alten Kontrahenten vor fünfeinhalb Jahren mehrfach zu einem Rückkampf aufgefordert. Eine Neuauflage des Fights der beiden Box-Kolosse könnte 100 bis 200 Millionen Dollar einbringen.
Joe Calzaghe hat im Halbschwergewicht am Samstagabend im New Yorker Madison Square Garden gegen den drei Jahre älteren Ex-Champion Roy Jones jr. aus den USA einstimmig nach Punkten gewonnen. Der 36-jährige Waliser ist somit nach seinem 46. Profi-Kampf weiterhin ungeschlagen und will nach Rücktrittsgedanken eventuell weiterboxen.
Joe Calzaghe zum erklärte nach seinem Triumph über Roy Jones jr.: “Ich werde erst einmal nach Hause fliegen und gemeinsam mit meiner Familie darüber nachdenken.” Vor dem Prestige-Duell gegen den Amerikaner hatte der dreifache Weltmeister der Verbände WBA, WBC und WBO noch seinen Rücktritt vom Boxen verkündet.
Calzaghe kam in der ersten Runde vor 14.152 Zuschauern in New York kurz ins Straucheln. Nach einer Links-Rechts-Kombination von Jones jr. ging der Walliser sogar zu Boden. Doch in den verbleibenden Runden dominierte der Titelverteidiger das Geschehen. Für den US-Boy war es die fünfte Niederlage im 57. Profi-Kampf.
“Er hat mich mit einem guten Schlag in der ersten Runde überrascht, aber das macht eben einen Champion aus: Ich war am Boden, aber ich bin auch wieder hochgekommen”, meinte der Sieger.
Box-Weltmeister Vitali Klitschko muss seinen Titel gegen Juan Carlos Gomez verteidigen. Der Kampf zwischen dem Kubaner aus dem Hamburger Arena-Stall und dem Ukrainer soll im März stattfinden. Dies bestätigte der Weltverband World Boxing Council (WBC) in China.
Wenn sich die Klitschko-Agentur K2 und Arena nicht über die Rahmenbedingungen des Kampfes einig werden, soll der Kampf am 19. Dezember in Mexiko-City versteigert werden.
Vor einem Monat hatte sich Vitali Klitschko den WBC-Titel im Schwergewicht bei seinem Comeback souverän gegen den Nigerianer Samuel Peter zurückgeholt. Der 37-jährige Klitschko hatte nicht ausgeschlossen vor seiner Pflichtverteidigung gegen Gomez einen freiwilligen Titelkampf vorzunehmen. Dabei wurde als ein möglicher Gegner WBA-Weltmeister Nikolai Walujew aus Russland aus dem Berliner Sauerland- Stall vorgeschlagen.
Der Italiener Giacobbe Fragomeni ist neuer Weltmeister nach WBC-Version im Cruisergewicht. Der frühere Europameister eroberte sich den zuvor vakanten Titel im PalaLido in Mailand, vor zirka 3000 Zuschauern. Der 38-Jährige siegte durch einen technischen Punktsieg in der achten Runde gegen Rudolf Kraj aus Tschechien.
Giacobbe Fragomeni dominierte den Kampf mit Unterstützung der heimischen Zuschauer ab der dritten Runde. Trotz Reichweiten-Nachteile legte der italienische Cruisergewichtler beherzt vor und brachte den 30-jährigen Rudolf Kraj mit seiner hohen Schlagfrequenz oft in Bedrängnis. In der siebten Runde öffnete sich nach einem unabsichtlichen Zusammenprall beider Kontrahenten ein blutender Cut am Auge von Fragomeni.
Der Ringrichter ließ den WM-Fight zunächst weiterlaufen. Aber in der achten Runde beendete er den Kampf aufgrund der immer doller blutenden Verletzung beim Italiener nach Rücksprache mit dem Ringarzt.
Zu diesem Zeitpunkt sahen die Box-Punktrichter Fragomeni mit 77:74, 77:74 und 77:74 in Führung liegend. Somit wurde der Lokalmatador zum neuen WBC-Champion im Cruisergewicht erklärt.