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Hier wird nicht gekratzt und gebissen
 


Nikolai Walujew hat am Samstagabend in Zürich seinen Weltmeistertitel im Schwergewicht nach Version der WBA gegen Ex-Weltmeister Evander Holyfield aus den USA mit einem knappen Punktesieg (114:114, 116:112, 115:114) verteidigen können.

In einem WM-Fight auf niedrigem Niveau verpasste Altmeister Evander Holyfield, ältester Schwergewichts-Champion der Box-Geschichte zu werden. Für den 46-Jährigen war es die zehnte Niederlage im 54. Kampf.

Der 2,13 Meter große Nikolai Walujew sorgte in der Schweiz für seinen 50. Sieg im 52. Profikampf. Der Russe hatte anfangs Probleme, sich auf den technisch versierten US-Amerikaner einzustellen. Doch der 141 Kilogramm schwere Boxer hielt seinen Herausforderer mit seiner größeren Reichweite auf Distanz. Mit ein paar guten Schlagkombinationen Walujews und späteren konditionellen Schwächen Holyfields wurde der Kampf knapp zu Gunsten des Russen entschieden.

WBA-Weltmeister Walujew muss nun zur Titelverteidigung gegen Ruslan Chagaev aus dem Hamburger Universum-Stall antreten. Der Usbeke, der Walujew im vergangenen Jahr enttrohnte, sich dann aber eine Verletzung zuzog, wird von der WBA als “Champion im Wartestand” geführt.


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Wladimir Klitschko übt Kritik an Nikolai Walujew

Autor: Jörgen Heller
abgelegt in: Boxen

Weltmeister Wladimir Klitschko hat seinen Weltmeister-Kollegen Nikolai Walujew scharf für dessen geplanten Fight  gegen den 46-Jährigen Altmeister Evander Holyfield kritisiert. Der Ukrainer hoffe, sich in dem Alter des US-Amerikaners keine Gedanken mehr über Kämpfe machen zu müssen.

Wladimir Klitschko erklärte gegenüber dem “Hamburger Abendblatt” zu dem geplanten Kampf: “Ich halte das Duell im Übrigen für einen Kampf, den es besser nicht geben sollte. An Walujews Stelle hätte ich es abgelehnt.“ Der jüngere Klitschko-Bruder wird seinen WM-Titel am 13. Dezember in Mannheim gegen den US-Boxer Hasim Rahman verteidigen.

WBA-Weltmeister Nikolai Walujew wird am 20. Dezember in Zürich gegen Ex-Weltmeister Holyfield zu seiner Verteidigung in den Ring steigen. Würde der US-Amerikaner Walujew schlagen, wäre er der älteste Box-Champion im Schwergewicht. Gegenwärtig hält diesen Rekord sein US-Landsmann George Foreman, der 1994 im Alter von 45 Jahren Michael Moorer durch K.o. besiegen konnte.

Hier der Fight zwischen Foreman und Moorer:


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Wladimir und Witali Klitschko wollen die Alleinherrschaft im Schwergewichts-Boxen besitzen. Nun will einer der beiden Brüder dem russischen Champion Nikolai Walujew den WBA-Titel abluxen.

“Wir wollen unseren Traum, alle WM-Gürtel zu halten, wahr machen. Es wird zwischen uns zu keinem Streit kommen, wer von uns beiden gegen Walujew kämpfen soll”, sagte WBC-Weltmeister Witali Klitschko beim WBC-Kongress im chinesischen Cheng Du, der auch für seinen kleinen Bruder Wladimir sprach, der Gürtelträger der Verbände WBO und IBF ist.

Am 14. April 2007 gewann Chagaev den WBA-Schwergewichtstitel gegen den 28 cm größeren Walujew © wikipedia

Witali macht sich auch schon Gedanken, wo der Titelvereinigungs-Kampf stattfinden könnte. “Warum nicht in Kiew, Moskau oder London? Wir brauchen nur eine Arena, die 30.000 oder 40.000 Zuschauern oder mehr fassen kann”, so der 37-Jährige.

„Dr. Faust“ hatte seinen WBC-Gürtel im Vormonat gegen den Nigerianer Samuel Peter erfolgreich verteidigt und muss sich bis Januar einen Pflicht-Herausforderer angeln. Wladimir hat mit dem US-Amerikaner Hasim Rahman schon einen starken Herausforderer für den 13. Dezember gefunden. Walujew ist für den 20. Dezember auch noch für seine freiwillige Verteidigung auf Suche nach einem Herausforderer.


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Walujew vs Holyfield - Boxkampf im Dezember?©flickr / arriba

Wie die Webseite ESPN.com berichtet wird der Amerikaner Evander Holyfield am 20. Dezember gegen den russischen Weltmeister Nikolai Walujew boxen.

Bei der freiwilligen Verteidigung seines WBA-Schwergewichtstitels hat sich Walujew für den ehemaligen Champion entschieden, der sich laut Promoter Sauerland selbst ins Gespräch gebracht hat. Wilfried Sauerland steckt bereits in den Planungen für den Kampf.

Der 45-jährige Holyfield war in den neunziger Jahren unumsrittener Champ in allen Verbänden und sollte er den Kampf gewinnen, würde er George Foreman als ältesten Box-Weltmeister aller Zeiten ablösen und selbst den Platz in den Geschichtsbüchern einnehmen.

Unvergessen sein Kampf gegen Mike Tyson, bei dem er ein Stück seines Ohres lassen musste. Im Oktober 2007 bestritt er gegen Sultan Ibragimow seinen bisher letzten Kampf, hatte aber keine Chance. Seit sieben Jahren gewann Holyfield nur einen von insgesamt elf Kämpfen.


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Mein Tipp: Walujew haut Ruiz in Runde 3 K.O. © flickr / maxintosh

Nikolaj Walujew, ehemaliger Schwergewichtsweltmeister der WBA, boxt am 30. August gegen John Ruiz aus Amerika. Der Kampf ist ein wichtiger Punkt auf der Route zur Revanche gegen Ruslan Chagaev, der Walujew per K.O. den Titel abnahm.

Chagaev ist seit einiger Zeit schlecht in Form. Den eigentlich für den 5. Juli bestimmten Rückkampf gegen den riesigen Tschechen musste der momentane Weltmeister aufgrund eine Achillessehnenverletzung absagen. Jetzt hat ihm die WBA bis zum 26. Juni 2009 Zeit gegeben - bis dahin muss der Rückkämpf stattgefunden haben. Chagaev wird dann gegen den kämpfen, der aus dem Kampf Ende August als Sieger hervorgeht.

Diese Konstellation dürfte Nikolaj Walujew eine zusätzliche Motivation im Kampf gegen Ruiz geben. Schließlich ist das jetzt nicht nur irgendein Gegner, sondern ein Test, ob der Fighter gut genug ist, um sich erneut gegen Chagaev zu beweisen, der bis zur endgültigen Entscheidung den Titel “World Champion in Recess” trägt. Das dürfte ihm auch nicht sonderlich schmeicheln…

Hoffen wir also, dass Walujew gewinnt, denn dann dürfte es zu einem echten Fight um die Krone der WBA kommen!


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Am 14. April 2007 gewann Chagaev den WBA-Schwergewichtstitel gegen den 28 cm größeren Walujew © wikipedia

Eigentlich hätte WBA-Schwergewichtsweltmeister Ruslan Chagaev am 31. Mai seinen Titel gegen Nikolaj Walujew verteidigen sollen. Der Kampf wurde aber wegen einer Erkrankung des Usbekischen Titelträgers auf den 5. Juli verschoben und wird im Gerry-Weber-Stadion in Halle stattfinden. Da am selben Abend der deutsche Mittelgewichtler Felix Sturm zum zweiten mal gegen den US-Amerikaner Randy Griffin antritt, wird die Veranstaltung zu einer „Nacht der Rückkämpfe.“
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Voller Hoffnung hatte sich Nikolai Walujew auf den Kampf gegen den amtierenden Weltmeister im Boxen Ruslan Tschagajew am 31. Mai vorbereitet. In Oberhausen wollte sich der russische Riese seinen WM-Gürtel zurückholen, den er im April des vergangenen Jahres an Tschagajew verloren hatte.

Nun muss sich Walujew noch ein wenig gedulden, denn sein Gegner musste den Fight aufgrund fiebrigen Infektes absagen. „Ruslan Tschagajew leidet derzeit an einem verschleppten Virusinfekt. Die medikamentöse Behandlung macht es unbedingt notwendig, dass er eine Trainingspause einlegen muss” sagte der behandelnde Arzt Dr. Michael Ehnert gegenüber sport1. Selbstverständlich bemühen sich alle Beteiligten um eine kurzfristige Neuansetzung des Kampfes im Schwergewicht der WBA.

Etwas zwielichtig ist diese Absage seitens Tschagajew schon, schließlich ist dies bereits die zweite in Folge, denn im Oktober musste er den Vereinigungskampf gegen WBO-Weltmeister Sultan Ibragimow aufgrund einer Hepatitis-Erkrankung sausen lassen. Wie einige Pressequellen berichten, hat der amtierende Weltmeister mit erheblichen Sehproblemen zu kämpfen, die auf eine Netzhautablösung aus dem Jahr 2001 zurückzuführen sind und weshalb er bereits einmal operiert werden musste. Dies verweist sein Manager Klaus-Peter Kohl aber ins Reich der Fabeln „Ruslan sieht ausreichend und genug. Das ergab die Jahresuntersuchung des Verbandes und eine weitere nach dem Brief von Herrn Nizayow. Die WBA erteilte grünes Licht für den Kampf.”

Nun muss sich Walujew noch etwas gedulden, um seine Revanche zu erhalten.


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