Weltmeister Wladimir Klitschko will im Schwergewichts-Titelkampf mit dem US-Amerikaner Hasim Rahman kurzen Prozess machen. Der 32-jährige Champion aus der Ukraine wird am Samstag in Mannheim seine Titel zum sechsten Mal verteidigen.
Auf der Pressekonferenz versprach Wladimir Klitschko schon einmal: “Ich werde meinen Job so erledigen, wie ich es kann. Ich werde es schnell machen.” Den Fight um die Gürtel der Verbände WBO und IBF in der Mannheimer SAP-Arena werden 12.500 Zuschauer verfolgen. In 113 Ländern soll der Kampf übertragen werden.
Ex-Weltmeister Hasim Rahman ist sich dagegen sicher, als Weltmeister in seine Heimat zurückkehren. “Das hier ist jetzt noch Klitschko-Land. Am Sonntag wird es Rahman-Land sein.”, meinte der 36-Jährige.
Der Coach des Ukrainers, Emanuel Stewart, schätzt den US-Amerikaner als einen starken gegner ein. “Ich sehe in Rahman die größere Herausforderung als in dem ursprünglichen Rivalen Alexander Powetkin“, meinte der Trainer. Der Russe war der ursprüngliche Herausforderer. Powetkin musste aber verletzt absagen.
Weltmeister Wladimir Klitschko hat seinen Weltmeister-Kollegen Nikolai Walujew scharf für dessen geplanten Fight gegen den 46-Jährigen Altmeister Evander Holyfield kritisiert. Der Ukrainer hoffe, sich in dem Alter des US-Amerikaners keine Gedanken mehr über Kämpfe machen zu müssen.
Wladimir Klitschko erklärte gegenüber dem “Hamburger Abendblatt” zu dem geplanten Kampf: “Ich halte das Duell im Übrigen für einen Kampf, den es besser nicht geben sollte. An Walujews Stelle hätte ich es abgelehnt.“ Der jüngere Klitschko-Bruder wird seinen WM-Titel am 13. Dezember in Mannheim gegen den US-Boxer Hasim Rahman verteidigen.
WBA-Weltmeister Nikolai Walujew wird am 20. Dezember in Zürich gegen Ex-Weltmeister Holyfield zu seiner Verteidigung in den Ring steigen. Würde der US-Amerikaner Walujew schlagen, wäre er der älteste Box-Champion im Schwergewicht. Gegenwärtig hält diesen Rekord sein US-Landsmann George Foreman, der 1994 im Alter von 45 Jahren Michael Moorer durch K.o. besiegen konnte.
Hier der Fight zwischen Foreman und Moorer:
Der ehemalige Profi-Boxweltmeister Lennox Lewis hat nach Comeback-Spekulationen seine Pläne bestätigt, wieder boxen zu wollen. Der Ex-Schwergewichts-Champion tut es nicht wegen dem Geld, sondern weil der Boxsport ihn brauche.
Laut dem 48-jährigen Lennox Lewis ist die Schwergewichts-Szene gegenwärtig tot langweilig, so liest man es in der englischen Presse. So soll es im kommenden Jahr eine Wiederauflage des WM-Kampfes mit WBC-Weltmeister Vitali Klitschko geben. Beide Boxer hatten sich erstmals im Jahre 2003 einen heißen Boxkampf geliefert. Sieger wurde Weltmeister Lewis durch Abbruch des Ringarztes nach der sechsten Runde. Der ältere Klitschko-Bruder, der eine stark blutende Gesichtsverletzung hatte, lag nach Punkten vorne und protestierte gegen diese Entscheidung.
Nach diesem Fight beendete der damalige Champion der Verbände WBC, WBA und IBF seine Profi-Karriere. Vitali Klitschko gab sein Comeback vor sechs Wochen nach vierjähriger Pause und holte sich den WM-Titel nach WBC-Version mit einem Sieg gegen Samuel Peter aus Nigeria zurück. Der Ukrainer hatte seinen alten Kontrahenten vor fünfeinhalb Jahren mehrfach zu einem Rückkampf aufgefordert. Eine Neuauflage des Fights der beiden Box-Kolosse könnte 100 bis 200 Millionen Dollar einbringen.
Box-Weltmeister Vitali Klitschko muss seinen Titel gegen Juan Carlos Gomez verteidigen. Der Kampf zwischen dem Kubaner aus dem Hamburger Arena-Stall und dem Ukrainer soll im März stattfinden. Dies bestätigte der Weltverband World Boxing Council (WBC) in China.
Wenn sich die Klitschko-Agentur K2 und Arena nicht über die Rahmenbedingungen des Kampfes einig werden, soll der Kampf am 19. Dezember in Mexiko-City versteigert werden.
Vor einem Monat hatte sich Vitali Klitschko den WBC-Titel im Schwergewicht bei seinem Comeback souverän gegen den Nigerianer Samuel Peter zurückgeholt. Der 37-jährige Klitschko hatte nicht ausgeschlossen vor seiner Pflichtverteidigung gegen Gomez einen freiwilligen Titelkampf vorzunehmen. Dabei wurde als ein möglicher Gegner WBA-Weltmeister Nikolai Walujew aus Russland aus dem Berliner Sauerland- Stall vorgeschlagen.
Wladimir und Witali Klitschko wollen die Alleinherrschaft im Schwergewichts-Boxen besitzen. Nun will einer der beiden Brüder dem russischen Champion Nikolai Walujew den WBA-Titel abluxen.
“Wir wollen unseren Traum, alle WM-Gürtel zu halten, wahr machen. Es wird zwischen uns zu keinem Streit kommen, wer von uns beiden gegen Walujew kämpfen soll”, sagte WBC-Weltmeister Witali Klitschko beim WBC-Kongress im chinesischen Cheng Du, der auch für seinen kleinen Bruder Wladimir sprach, der Gürtelträger der Verbände WBO und IBF ist.
Witali macht sich auch schon Gedanken, wo der Titelvereinigungs-Kampf stattfinden könnte. “Warum nicht in Kiew, Moskau oder London? Wir brauchen nur eine Arena, die 30.000 oder 40.000 Zuschauern oder mehr fassen kann”, so der 37-Jährige.
„Dr. Faust“ hatte seinen WBC-Gürtel im Vormonat gegen den Nigerianer Samuel Peter erfolgreich verteidigt und muss sich bis Januar einen Pflicht-Herausforderer angeln. Wladimir hat mit dem US-Amerikaner Hasim Rahman schon einen starken Herausforderer für den 13. Dezember gefunden. Walujew ist für den 20. Dezember auch noch für seine freiwillige Verteidigung auf Suche nach einem Herausforderer.
Hasim Rahman heißt der neue Herausforderer des Schwergewichts-Weltmeisters Wladimir Klitschko. Der US-Amerikaner springt für den ursprünglichen Herausforderer Alexander Powetkin aus Russland ein, der den WM-Kampf kürzlich verletzungsbedingt absagen musste.
“Hasim Rahman ist ein ganz starker und äußerst erfahrener Gegner, den ich definitiv nicht unterschätzen werde. Seine lauten Sprüche kenne ich noch von den Pressekonferenzen, die er im Vorfeld des 2005 leider abgesagten Kampfes mit meinem Bruder geklopft hat. Das typische Ballyhoo eben. Davon werde ich mich aber nicht beeindrucken lassen. Ich freue mich riesig wieder in der SAP Arena zu boxen. Ich bin dort zum zweiten Mal Weltmeister geworden, und die Fans aus der Region sind einmalig. Die Stimmung in der Halle war bei meinen beiden Auftritten jedesmal gigantisch”, schrieb Wladimir Klitschko auf seiner Internet-Präsenz.
Ins Rampenlicht geriet Rahman, der seit 1994 Boxprofi ist, mit dem sensationellen K.o.-Sieg gegen Weltmeister Lennox Lewis am 22. April 2001. Ungefähr ein halbes Jahr später schickte der Engländer bei der Revanche Rahman ebenfalls durch K.o. auf die Bretter. Rahman hat bislang 53 Profi-Kämpfe auf seinem Konto, von denen er 36 gewann und zweimal Unentschieden boxte.
Und schon beginnt das öffentliche Gemetzel des US-Boys, der gegen beide Klitschkos boxen möchte: “Ich freue mich über diese großartige Chance. Klitschko wird noch bereuen, dass er mich ausgesucht hat. Ich werde ihn wie Lennox Lewis ausknocken und seine Gürtel mit in die USA zurücknehmen. Danach ist dann sein Bruder Vitali dran.”
Die Titelverteidigung Klitschkos der Verbände IBF, WBO und IBO wird gegen „The Rock“, so sein Kampfname, am 13. Dezember in Mannheim stattfinden.
Hier das K.o. durch Rahman gegen den damals haushohen Favoriten Lennox Lewis:
Ursprünglich war für den 13. Dezember in Mannheim die Titelverteidigung von IBF- und WBO-Schwergewichts-Weltmeister Wladimir Klitschko aus der Ukraine gegen Alexander Powetkin geplant. Nun musste der russische Herausforderer Powetkin den Kampf wegen einer Verletzung absagen.
“Alexander hat sich im Training eine Bänderverletzung im linken Knöchel zugezogen, kann bis Ende November nicht trainieren und deshalb in diesem Jahr nicht mehr boxen”, erklärte Heiko Mallwitz vom Sauerland-Boxstall in Oldenburg.
Dem Pflicht-Herausforderungsrecht wird Alexander Powetkin aber auf jeden Fall nachgehen, hieß es weiter. Der Termin für die Titelverteidigung von IBF und WBO mit Wladimir Klitschko in Mannheim steht aber dennoch. “Wir sind jetzt auf der Suche nach einem gleichstarken Herausforderer. Es wäre jammerschade, wenn Wladimir nicht kämpfen könnte. Er steckt mitten in der Vorbereitung”, meinte sein Manager Bernd Bönte in einem Interview mit der “Bild.de”.
In den 90er Jahren war er Weltmeister aller vier großen Verbände, besiegte Evander Holyfield, entführte seine Familie und ging bankrott.
So könnte man Bowe (40) mit kurzen und knappen Worten beschreiben.
Jetzt wagt er ein Comeback.
Still und heimlich bereitet er sich in Kaiserslautern vor, bei seinem Manager Herb E. Smith. „Ich will die Klitschkos! Erst den Alten, dann den Schönen.“ (BILD) Bowe meine natürlich Vitali (37) und Wladimir Klitschko (32).
Riddick betonte zwar, dass es ihm nicht ums Geld ginge sondern dass er sich sicher sei, die Klitschkos im nächsten Jahr besiegen zu können. Auch sein Manager ist der Ansicht, dass er sich wieder vollständig in die Gesellschaft eingegliedert hat und wenn er ein paar Kilo verliert, da ist sich Smith sicher, wird er wieder ein Champ sein.
Es ist noch keinen Monat hin, aber die Kampfansage ist klar: Witali Klitschko will seinen Gegner, den WBC-Champion Samuel Peter, zermalmen. Damit wäre er, genau wie sein Bruder, Weltmeister im Schwergewicht.
Mit dem Comeback will es der 37jährige Klitschko nochmal krachen lassen. Am 11. Oktober in der O2 - Arena in Berlin wird man es genauer wissen. Witali lässt keinen Zweifel, dass er gewinnen wird. Bei einer Pressekonferenz am Austragungsort ließ er die Medien wissen: “Ich werde mir meinen Traum erfüllen, nämlich zum dritten Mal Champion zu werden und gleichzeitig mit meinem Bruder Wladimir Weltmeister im Schwergewicht zu sein”.
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Wladimir Klitschko konnte seine Titel der Verbände IBF und WBO sowie der IBO erfolgreich verteidigen. Der 32-Jährige schlug den Herausforderer Tony Thompson vor 12.000 Zuschauern, die in Klitschkos Wahlheimat Hamburg gekommen waren. Thompson (USA) machte es dem Ukrainer aber nicht leicht. Immer wieder kam der Amerikaner mit gefährlichen Haken durch und wühlte sich in typscher US-Manier zum Gegner durch. Bereits in der zweiten Runde konnte er Dr. Stellhammer so einen tiefen Cut über dem rechten Auge beibringen. Erst nach einer Minute und 38 Sekunden der 11. Runde konnte Klitschko seinen Gegner mit einem rechten Kopfhaken zu Boden schicken und seinen 51. Sieg feiern.
Für Thomspon war es erst die zweite Niederlage im 33. Profikampf, der sich vor einem Jahr durch einen K.o. -Sieg gegen Luan Krasniqi das Herausfordererrecht im Verband IBF gesichert hatte..
Klitschkos Zitat am Ende des Kampfes, es habe Spaß gemacht, gegen so einen Gegner zu Boxen, er habe jedoch nicht gedacht, dass es so schwer werden würde.
Wladimir Klitschko wird nun Ende des Jahres auf den nächsten Herausforderer, den Russen Alexander Powetkin aus dem Sauerlandstall treffen, wo er um den IBF Gürtel boxen wird.