Fightingblog

Hier wird nicht gekratzt und gebissen
 


Kobudo ist eine alte Kampfsportart, die von den Bauern auf Okinawa und den Ryu-Insel entwickelt wurde.

Diesen hatten, um sich gegen Samurais und japanische Oppressoren zu wehren, aus Alltagsgegenstände wie Dreschflegel und Holzstab Waffen entwickelt, deren Anwendung das Kobudo unter anderem lehrt. Dabei lernen viele Karate-Anwender Kobudo, um ein besseres Verständnis ihrer Kampfkunst zu bekommen. Kobudo stellt eine Basis dar, aus der viele anderen japanischen Kampfkünste sich entwickelt haben.

Karate ist ein Ableger des Kobudo © flickr / kaibara87Die Waffen des Kobudo sind ebenso obskur wie interessant:

  • Das Nunchaku, eine Weiterentwicklung des traditionellen Dreschflegels.
  • Der Sai, ein dolchähnlicher Dreizack, der sich aus Fischerwerkzeugen entwickelte.
  • Das Kama, nicht viel mehr als eine Bauernsichel mit robusterem Griff.

(vollständige Liste: kobudo.net)

Teenage Mutant Ninja Turtles © flickr / Mi dedo RotoFür mich persönlich ist Kobudo unsterblich geworden durch vier stirnbandbewehrte Helden der Kindheit: Die Teenage Mutant Ninja Turtles! Bis auf Leonardo, der zwei Schwerter benutzt, schwingen die schildkrötigen Helden allesamt Waffen des Kobudo, in ihrer Geschichte wird auf diese Kampfkunst auch mehrfach Bezug genommen.

Kobudo-Vereine gibts in ganz Deutschland, einfach mal hier informieren.

Coole Sprüche, Skateboards und Pizza gibts da zwar nicht, dafür aber Einblick in eine wirklich alte Kampfkunst.


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Lowkick©by mantys111/Photobucket

Der Buddhismus gilt als die friedlichste Religion überhaupt, trotzdem ist der beliebteste Sport der sehr religiösen Thais zugleich einer der härtesten. Das Muay Thai, hier auch Thaiboxen genannt, dient vielen in Thailand als Lebensunterhalt und füllt ganze Stadien.. Auch im Westen hat sich diese Kampfkunst inzwischen als beliebte Vollkontaktsportart durchgesetzt und führt viele Sportler nach Thailand, um in einem der zahlreichen Camps mitzutrainieren. Durch seine Effektivität gehört es auch in anderen Wettkampfmodi wie dem MMA oder dem K1 zu den erfolgreichsten Stilen. Entstanden ist es aus alten Muay Boran Stilen, die in den Regionen um Kambotcha, Burma und Thailand für Schlachten entwickelt wurden und viel umfangreicher waren als die heutige, eher auf den Ring konzentrierte, Sportart. Angenehmer ist eine Begegnung mit einem Muay Thaikämpfer trotzdem nicht. Die Kämpfer dürfen dabei mit Tritten gegen die Beine, den Körper und den Kopf kämpfen. Dabei ist es für das Muay Thai typisch, dass man mit den Schienbeinen und nicht mit dem Spann tritt. Boxtechniken sind ebenfalls erlaubt, wobei die Kämpfer inzwischen wenigstens Handschuhe tragen dürfen. Früher band man sich einfach Riemen um die Fäuste oder kämpfte gleich ganz ohne Schützer. Diese Art trifft man heutzutage nur noch im benachbarten Burma an. Beim sehr verwandten Burmaboxen kämpft man immer noch mit blanken Fäusten und darf zusätzlich noch Kopfstöße machen. Diese sind in Thailand allerdings auch nicht mehr erlaubt und geben dem Kämpfer im Infight „nur“ die Möglichkeit, die Ellenbogen oder die Kniee einzusetzen. Bei aller Härte ist das Muay Thai sehr traditionsgeprägt. Vor dem Kampf machen die Kämpfer ritualisierte Tänze, den “ram muay” oder “waikru”, um die Schule und den Meister zu ehren und sich auf den Kampf einzustimmen, untermalt wird dies mit einer Musik, die während des Kampfes immer schneller wird und so eine anpeitschende Wirkung hat. Wer einmal in Thailand Urlaub macht, sollte sich unbedingt den Spaß gönnen, einen Kampf in einem der großen Stadien, wie dem Lumpini, zu besuchen.


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