Fightingblog

Hier wird nicht gekratzt und gebissen
 


Der Greifswalder Boxer Sebastian Sylvester ist am 5. Juni 2010 zu einem umstrittenen Sieg bei seiner ersten Pflichtverteidigung gekommen. Die Punktrichter bewerteten den IBF-Mittelgewichts-Kampf gegen den Russen Roman Karmasin am Ende mit unentschieden.

Werten die Punktrichter einen Box-Kampf mit unentschieden, heißt das Titelverteidigung. So erging es am 5. Juni dem Greifswalder IBF-Mittelgewichts-Champion Sebastian Sylvester. Im Jahnsportforum Neubrandenburg laute die Wertung am Ende 117:111, 111:118, 114:114.

Sebastian Sylvester verteidigt seinen Titel

Der „Hurrikan“ aus Mecklenburg-Vorpommern stieg einen Tag vor seinem 30. Geburtstag in Neubrandenburg gegen den 37 Jahre alten Russen Roman Karmasin in den Ring. Dieser hatte sich zuvor über einen K.o.-Sieg gegen den Kolumbianer Dionisio Miranda als Herausforderer qualifiziert.

Sylvester bereitete sich zehn Wochen am Stück in einem Trainingslager in Güstrow auf den Kampf vor, denn Karmasin galt als harter Schläger, da der gebürtige St. Petersburger 26 seiner 40 Siege durch Knockout gewann.

Ein umstrittener Sieg

Am Ende war die Entscheidung der Punktrichter umstritten. Der eine Amerikaner wertete 117:111 für Karmasin, der andere 118:111 für Sylvester. Der Kanadier wertete den Kampf zunächst 114:113 für Karmasin, hatte aber eine Runde mit 10:10 gewertet, was nach den Regeln der IBF nicht zulässig ist. Er änderte die Wertung nachträglich auf 10:9 für Sylvester und kam zu dem Gesamtergebnis von 114:114 unentschieden. Sieg für Sebastian Sylvester.


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EX-IBF-Weltmeister Steve Cunningham hat sich vom Berliner Sauerland-Stall verpflichten lassen. Cunningham ist das vierte Cruisergewicht im Sauerland-Team und soll um den vakanten IBF-WM-Titel boxen.

Die spektakuläre Neuverpflichtung des 33jährigen Amerikaners Steve Cunningham kommt selbst beim Boxen-Global-Player nicht alle Tage vor. Nach seinem Erfolg gegen den früheren WBC-Weltmeister Wayne Braithwaite wird Cunningham derzeit auf Platz eins der IBF-Rangliste geführt und könnte schon bald um deren vakanten WM Gürtel im Cruisergewicht kämpen. weiterlesen »


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WBO-Halbschwergewichtsmeister Marco Huck wird am 13. März gegen den Amerikaner Adam Richards, Nummer 14 der WBO-Rangliste, antreten. Es ist das zweite Mal, dass Marco Huck seinen Titel verteidigen muss. Für Adam Richards ist es erst der dritte Kampf im Halbschwergewicht. Zuvor war er im Schwergewicht aktiv.

Marco Huck ©Wikipedia / TLeupold

Marco Huck hat seine letzten 8 Kämpfe gewonnen. Seine letzte Niederlage gegen Steve Cunningham liegt 2 Jahre zurück. Seitdem hat Marco Huck den inter-kontinentalen IBF-Titel, den europäischen EBU-Titel, den er drei mal durch k.o. verteidigt hat, und den WBO-Titel im Boxen gewonnen.

Marco Huck kam 1993 nach Deutschland

Marco Huck stammt aus einer bosniakischen Familie und wuchs in Sandschak Novi Pazar auf, einer Region im heutigen Nordosten Montenegros und Südwesten Serbiens. Als 7-jähriger kam er 1993 mit seiner Familie weiterlesen »


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Gestern wurden Wladimir Klitschko und Eddie Chambers angesichts ihres Kampfes am 20. März in Düsseldorf vorgestellt. Von erhöhter Anspannung der beiden Kontrahenten während ihrer Vorstellung konnte dabei nicht Rede sein. Das Treffen verlief fast schon freundschaftlich. Angesichts der Tatsache, dass sich die beiden schon seit längerem kennen und Chambers früher sogar Klitschkos Sparringspartner war, verwundert dies nicht.

Boxring ©Flickr / rafeejewell

Wladimir Klitschko, der Schwergewichts-Weltmeister der Verbände IBF, IBO und WBO, hat in Düsseldorf schon einmal gekämpft. 1999 besiegte er hier Joseph Chingangu und holte sich den WM-Titel im Boxen. Für den WM-Kampf am 20. März gegen Eddie Chambers werden in der Düsseldorfer Arena gut weiterlesen »


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Karo Murat ist Europameister im Supermittelgewicht. Nun jedoch legt der gebürtige Armenier seinen Gürtel ab und hinter sich, um den nächsten Schritt zu wagen: den Aufstieg in die nächste Gewichtsklasse, das Halbschwergewicht. Der 25-Jährige, der seit knapp drei Jahren als Profi boxt und noch keinen seiner Profi-Kämpfe verloren hat, klettert von maximal 168 Pfund auf 175 Pfund, in Kilogramm: statt 76,203 Kilogramm darf der 1,79 Meter grosse Boxer jetzt maximal 79,378 Kilogramm wiegen.

Drei Kilogramm mehr bedeuten im besten Fall drei Kilogramm mehr Schlagkraft. Der erste Kampf in der neuen Gewichtsklasse steht unmittelbar bevor. Am 29. August wird Karo Murat im Ring des Gerry-Weber-Stadions in Halle (Westfalen) gegen den Ukrainer Sergey Demchenko die Möglichkeit haben, zu testen ob die obige Gleichung tatsächlich stimmt.

Bei diesem ersten Kampf als Halbschwergewichtler geht es aber immerhin gleich um den vakanten Titel des WBO-Intercontinental Champions im Halbschwergewicht gehen.  Mit einem lachenden und einem weinenden Auge sieht Karo Murat den Wechsel in die höhere Gewichtsklasse, denn natürlich gibt der Armenier seinen Europameistertitel ab, allerdings mit der Option, gleich mit dem ersten Kampf weiterlesen »


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Und wieder hat Andre Berto einen Titel in seiner Karriere als Boxer zielsicher verteidigt und darf sich weiterhin als alleinigen Profibox-Weltmeister im Weltergewicht bezeichnen.

Am Sonntag hat der US-Amerikaner Andre Berto seinen Titel als Weltmeister im Weltergewicht in Florida erfolgreich verteidigt. Er errang einen eindeutigen Sieg nach Punkten gegen den Kolumbianer Juan Urango.

Andre Berto gewann damit seinen 25 Profikampf und man darf stark annehmen, dass das noch nicht alles war, was wir von ihm gesehen haben. Sein Gegner, Juan Urango, wird wieder in die Halbwelter-Klasse zurückkehren, wo er erfolgreich den IBF Titel hält.Boxkampf © Flickr by scenemissingmagazine

Seine Boxkarriere startete Andre Berto im Jahr 2004 im Weltergewicht zunächst recht unspektakulär, doch sein Stil, die Boxkämpfe für sich zu entscheiden, machten Ihn schnell zu einer Größe in der Boxerszene.

Seinen größten Erfolg konnte er dann 2003 in Bangkok feiern, wo er im Weltergewicht bei den Amateurmeisterschaften den 3. Platz belegte. Er unterlag im Halbfinale dem Kubaner Lorenzo Aragon nach Punkten.

Andre Berto - Seit 2008 Weltmeister im Weltergewicht.

Im September 2007 gewann Andre Berto einen Ausscheidungskampf der Verbände WBC und IBF gegen David Estrada und sicherte sich mit diesem Sieg das Recht, gegen Titelträger der WBC oder IBF boxen zu dürfen. Darauf folgend unterlag Ihm der erfahrene, deutsche Boxer Michael Trabant vorzeitig - ein weiterer Sieg für Andre Berto.

Am 21. Juni stand er mit dem Mexikaner Miguel Angel Rodriguez im Ring und kämpfte dort um die Besetzung des Titels der WBC. Berto gewann auch diesen Kampf; in der 7. Runde durch technisches KO.

Diesen Titel musste er am 27. September zum ersten Mal gegen Stephen Forbes verteidigen und gewann auch diesen Boxkampf.
Seit dem 21. Juni 2008 ist Andre Berto Weltmeister im Weltergewicht (World Boxing Council) – mal sehen, wie lange er diesen Titel wird halten können.


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Am 20. Juni ist es endlich soweit. In der Veltins-Arena auf Schalke wird Wladimir Klitschko im vermutlich größten Kampf des Jahres gegen den Briten David-Haye antreten. Klitschko setzt damit seine WM-Gürtel der IBF, WBO und IBO aufs Spiel.

60.000 Zuschauer werden bei diesem Großereignis im Boxen in Deutschland einen Platz in der Veltins-Arena auf Schalke finden und es wird ein Duell der „Puncher“. Nicht umsonst steht der Abend unter dem Titel: „Knockout auf Schalke“.

Klitschko vs Haye © NDS GmbH

Wenn man dem Urteil der Experten glauben schenken darf, wird der Kampf kaum über die volle Distanz gehen. Sowohl Waldimir Klitschko als auch David Haye sind bekannt dafür, ihre Kämpfe vorzeitig zu beenden. weiterlesen »


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Weltmeister Arthur Abraham schlägt wieder zu. Der gebürtige Armenier wird seinen IBF-Gürtel im Mittelgewicht am 14. März in Kiel verteidigen. Sein Herausforderer ist der US- Amerikaner Lajuan Simon. Aber der Boxer des Jahres 2008 hat in diesem Jahr aber noch mehr vor.

In einer Pressmitteilung der Berliner Sauerland- Promotion ließ Arthur Abraham verlauten: “Ich habe große Ziele für 2009.” Der 28-jährige IBF-Champion will in diesem Jahr Super-Weltmeister im Mittelgewicht werden.

Dieses Vorhaben will er mit seinem Trainer Ulli Wegner in die Tat umsetzen. “Im ersten Kampf des Jahres werde ich gegen Simon den Anfang machen - am Ende will ich der Superchampion im Mittelgewicht sein”, meinte „King Arthur“ weiter. Die Mittelgewichtler Abraham wie auch Lajuan Simon sind bisher ungeschlagen. Der Titelverteidiger ging in 28 Kämpfen als Sieger aus dem Ring. Sein Herausforderer beendete 24 Kämpfe als Sieger.

Schafft Abraham sein Vorhaben umzusetzen? Viel lieber wäre mir 2009 ein rein deutsches WM-Duell: Abraham gegen Felix Sturm.


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Weltmeister Wladimir Klitschko verteidigte am Samstagabend in der SAP-Arena von Mannheim gegen den US-Amerikaner Hasim Rahman ohne Probleme seine Titel der Verbände WBO und IBF im Schwergewicht durch technischen K.o. in siebten Runde.

Für Wladimir Klitschko war es der 52. Triumph im 55. Profikampf. In dem einseitigen Kampf geriet der 32-jährige Ukrainer nicht einmal in ernsthafte Bedrängnis. Hasim Rahman war kein würdiger Gegner für eine Titelverteidigung . Klar das der der alte und neue Weltmeister der Verbände WBO, IBO, IBF in Gedanken schon beim nächsten Kampf ist. “Ich bin in guter Verfassung, ich möchte keine lange Pause machen”, sagte Klitschko nach dem Sparringsrunde.

Der ersehnte Kampf gegen den ursprünglichen Herausforderer Alexander Powetkin, der verletzungsbedingt absagen musste, wird aber nicht vor September 2009 zustande kommen. Als potentielle Gegner sind nun Namen wie Nikolai Walujew und Ruslan Chagaev oder starke Nachwuchsboxer wie Chris Arreola und David Haye im Gespräch.


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Weltmeister Wladimir Klitschko will im Schwergewichts-Titelkampf mit dem US-Amerikaner Hasim Rahman kurzen Prozess machen. Der 32-jährige Champion aus der Ukraine wird am Samstag in Mannheim seine Titel zum sechsten Mal verteidigen.

Auf der Pressekonferenz versprach Wladimir Klitschko schon einmal: “Ich werde meinen Job so erledigen, wie ich es kann. Ich werde es schnell machen.” Den Fight um die Gürtel der Verbände WBO und IBF in der Mannheimer SAP-Arena werden 12.500 Zuschauer verfolgen. In 113 Ländern soll der Kampf übertragen werden.

Ex-Weltmeister Hasim Rahman ist sich dagegen  sicher, als Weltmeister in seine Heimat zurückkehren. “Das hier ist jetzt noch Klitschko-Land. Am Sonntag wird es Rahman-Land sein.”, meinte der 36-Jährige.

Der Coach des Ukrainers, Emanuel Stewart, schätzt den US-Amerikaner als einen starken gegner ein. “Ich sehe in Rahman die größere Herausforderung als in dem ursprünglichen Rivalen Alexander Powetkin“, meinte der Trainer. Der Russe war der ursprüngliche Herausforderer. Powetkin musste aber verletzt absagen.


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