Fightingblog

Hier wird nicht gekratzt und gebissen
 


Die beiden Universum-Boxer Sebastian Zbik und Khoren Gevor kämpfen am 17. Juli in Schwerin gegeneinander. Zbik will zum dritten Mal seinen WBC Interims-Titel verteidigen, Gevor bekommt seine dritte WM-Chance.

Sie sind Universums-Kollegen, haben zusammen trainiert und sind sogar befreundet. Der Kampf zwischen Zbik und Gevor am 17. Juli in Schwerin wird für beide keine leichte Aufgabe. weiterlesen »


Am Samstag wird Koji Sato gegen WBA-Weltmeister Felix Sturm im Krefelder Königspalast in den Ring steigen. Zeit, sich einmal etwas näher mit dem Herausforderer aus Japan zu beschäftigen, denn der etwas schmächtig wirkende Sato kann eine beeindruckende Bilanz vorweisen.

Koji Sato stammt aus Tokio und wirkt wie gesagt mit seinen 1,80 Meter etwas schmächtig. Der Japaner wird zur Zeit vom Weltverband WBA auf Platz 14 geführt. Beeindruckend ist seine K.O.-Quote.

Koji Sato konnte von seinen bislang 14 Profikämpfen 13 vorzeitig durch K.O. für sich entscheiden. Und nebenbei gesagt, den 14. Kampf hat er auch gewonnen. Damit liegt seine K.O.-Quote bei 92,8 Prozent. Der fast 30-jährige Felix Sturm verfügt zwar mit seinen 34 Profikämpfen über die grössere Erfahrung, zeigte sich aber dennoch von der Schlagkraft Satos beeindruckt:

„Jede Titelverteidigung ist schwierig. Ich habe Videos von ihm gesehen. Und ich kann ihnen nur sagen: Ich bin beeindruckt, was er mit einem Schlag ausrichten kann.“, wird Felix Sturm von „sport.t-online.de“ zitiert. weiterlesen »


Felix Sturm gegen Koji Sato in Krefeld

Autor: Andreas
abgelegt in: Boxen

Das ZDF überträgt den Mittelgewichtskampf um den WBA-Weltmeistertitel zwischen Felix Sturm und dem Japaner Koji Sato. Der Titelkampf wird am 25. April 2009 in Krefeld stattfinden.

Der Leverkusener Mittelgewichtsweltmeister wird im April seinen Titel gegen Koji Sato verteidigen müssen. Das wird kein einfacher Fight, denn Sato schaffte im Super-Mittelgewicht 14 Kämpfe ohne Niederlage. Sturm verlor nur zwei Kämpfe von 31 und bereitet sich gut auf die Begegnung vor.

Für Sato ist es der erste Kampf in Europa, bisher bestritt er seine Begegnungen innerhalb der Oriental and Pacific Boxing Federation (OPBF), wo er auch den Titel erlangte. Er ist derzeit die Nummer 14 in der Rangliste der WBA und beendete 13 seiner 14  Profikämpfe mit vorzeitigen K.O.-Siegen, weshalb er bis jetzt nie über 12 Runden gehen musste.

Auf seinem Blog meldete Sturm, dass er alles versuchen wird um”optimal vorbereitet in den Kampf” zu gehen. Zuletzt trug der 27-Jährige seine Titelverteidigung problemlos gegen Sebastian Sylvester aus.

Noch gibt es Karten für die Arena in Krefeld.

Felix Sturm vs. Koji Sato
Beginn: 18h
Königpalast Krefeld

Eintritt:
Kategorie 2: 199 Euro/Kategorie 1: 499 Euro


Das Duell der beiden deutschen Mittelgewichts-Weltmeister Felix Sturm und Arthur Abraham wird immer unwahrscheinlicher. Universum-Chef Klaus-Peter Kohl, Manager des Leverkusener Sturm, erklärte, vorerst mit Abrahams Promoter Wilfried Sauerland über einen künftigen Fight nicht mehr verhandeln zu wollen.

“Für uns war das kein seriöses Angebot, sondern ein Ultimatum”, meinte Kohl zum Abbruch der Verhandlungen. Sauerland soll dem WBA-Weltmeister Felix Sturm eine Angebot von 2,5 Millionen Euro gemacht haben, wenn er bis März 2009 gegen Arthur Abraham  in den Ring steigen würde.

Sauerland vom Berliner Boxstall konterte gleich: “Unser Angebot war seriös und kein Ultimatum. Wir haben es schriftlich an Universum geschickt und haben ausdrücklich betont, dass es bei Verhandlungen zusätzlich Zeit geben kann.” Und Sauerland-Geschäftsführer Christian Meyer legt noch einen drauf: “Für uns steht fest: Sturm hat Angst vor King Arthur.”

Der 29-Jährige Sturm will laut Universum-Angaben lieber gegen WBC- und WBO- Weltmeister Kelly Pavlik boxen. “Wir haben bereits Kontakt zu seinem Promoter Bob Arum aufgenommen und prüfen zunächst einmal unsere Optionen für Felix in Amerika”, meinte der Universum-Boss Kohl. Aber auch IBF-Weltmeister Abraham will gegen  Pavlik in den Ring steigen. In der Box-Szene gilt der US-Amerikaner als stärkster Mittelgewichtler.


Promoter Wilfried Sauerland lockt Felix Sturm

Autor: Jörgen Heller
abgelegt in: Boxen

Der Manager Arthur Abrahams, Wilfried Sauerland, hat Anfang der Woche dem Hamburger Universum-Boxstall ein neues Angebot für einen WM-Fight im Mittelgewicht zwischen dem IBF-Weltmeister Arthur Abraham und dem WBA-Champion Felix Sturm gemacht.

Wie man in der Tageszeitung „Bild“ lesen konnte,  will Wilfried Sauerland dem Leverkusener Felix Sturm, eine Börse über 2,5 Millionen Euro bieten, wenn der Universum-Boxer bis März 2009 gegen Arthur Abraham zur Titelvereinigung zwischen den Verbänden IBF und WBA antritt.

„In Absprache mit der ARD-Sportkoordination und nach Sondierung mehrerer Hallen-Angebote konnten wir das Paket schnüren“, erklärte der Chef des Berliner Boxstalls in dem Boulevard-Blatt.

Beide Weltmeister hatten schon im Vorfeld grünes Licht für einen Vereinigungskampf gegeben. IBF-Weltmeister Abraham hatte sogar öffentlich verkündet,  ohne Börse gegen seinen deutschen Kontrahenten kämpfen zu wollen.


Der deutsche WM-Fight des Jahrzehnts könnte Realität werden. Nach dem angekündigten Verzicht auf eine Börse des IBF-Champions Arthur Abrahams für einen Vereinigungs-Fight im Mittelgewicht gegen WBA-Weltmeister Felix Sturm lässt nun der Manager des Leverkuseners aufhorchen.

“Ich habe Arthur als Mann kennen gelernt, der zu seinem Wort steht. Wenn er Felix wirklich umsonst boxen will, soll er einen solchen Vertrag unterschreiben, und der Kampf findet statt. Wir nehmen das Angebot dankend an”, meinte Klaus-Peter Kohl, der weiter sagte: “Universum, das ZDF, ja sogar ganz Box-Deutschland freuen sich schon auf einen tollen Kampf.”

Arthur Abraham hatte gleich nach seiner Titelverteidigung gegen Raul Marquez (USA) am vergangenen Samstagabend getönt, er würde “auch ohne Geld” gegen den WBA-Weltmeister boxen wollen. “Meinetwegen sollen die Forderungen von Felix erfüllt werden, und ich verzichte”, sagte der gebürtige Armenier gegenüber „Sport Bild“ noch einmal. Sturm hat wohl drei Millionen Euro für den deutschen WM-Fight gefordert.

Ursprünglich hatten Kohl und Abrahams Promoter Wilfried Sauerland stets betont, ein Zustandekommen dieses Kampfes würde wegen zu hoher Börsenforderungen nicht zustande kommen.  Ein weiteres Problem liegt bei der Fernsehübertragung. Abrahams Kämpfe zeigt die ARD und Felix Sturm hat einen Vertrag mit dem ZDF.


Box-Weltmeister Felix Sturm hat am Samstagabend in der Arena in Oberhausen souverän seinen WM-Titel nach WBA-Version im Mittelgewicht verteidigt. Der Leverkusener siegte gegen Sebastian Sylvester deutlich nach Punkten (118:110, 118:110, 119:109).

Felix Sturm meinte nach seiner Pflichtverteidigung: “So etwas brauchen wir öfter, einmal im Jahr – und nicht alle acht Jahre.” Im Jahre 2000 standen sich das letzte Mal zu einem rein deutschen WM-Kampf Dariusz Michalczewski und Graciano Rocchigiani gegenüber.

Der Titelverteidiger ließ vor 9200 Zuschauern in der ausverkauften König-Pilsner-Arena  seinem Herausforderer mit beeindruckend vielen Schlägen und einem starken linken Jab wenige Chancen. “Er drückte und drückte und haute mir immer wieder die Linke rein. Das hatte ich mir anders vorgestellt”, meinte der Geschlagene.

Der 29-jährige Mittelgewichtler könnte sich einen weiteren deutschen WM-Kampf gegen Arthur Abraham vorstellen. Aber realistischer wäre ein Fight in den USA gegen Kelly Pavlik, der  WBC- und WBO-Weltmeister ist. “Arthur und ich – wir stehen jederzeit für diesen Kampf zur Verfügung”, erklärte der Star des Abends.


Am ersten November kommt es in der „König-Pilsner-Arena“ in Oberhausen zum Duell der ewigen Rivalen: Felix Sturm gegen Sebastian Sylvester.

Der WBA-Weltmeister im Mittelgewicht trifft in seiner Pflichtverteidigung auf seinen Landsmann Sylvester, der schon lange davon gesprochen hat den Weltmeister boxen zu wollen. Erst am 5. Juli hatte Felix Sturm seinen Titel gegen Randy Griffin erfolgreich verteidigt.

Wortgewaltig sind sie schon seit Jahren. Einer stichelt gegen den anderen und heizt die Medien immer wieder auf.
Silvester saß bei der Verteidigung damals am Ring, war aber nicht sonderlich beeindruckt.

Beide Boxer halten nicht viel voneinander. Silvester weigert sich, Felix Sturm bei seinem deutschen Namen zu nennen. Er redet immer nur von Adnan Catic, Sturms Geburtsnamen. Sturm, in Leverkusen geboren, benannte sich im Jahre 2000 um, damit er vom Publikum als Deutscher wahrgenommen wird.

Man darf also auf dieses Duell gespannt sein. Eine Menge Zündstoff ist auf jeden Fall schon im Vorfeld vorhanden.


Am 14. April 2007 gewann Chagaev den WBA-Schwergewichtstitel gegen den 28 cm größeren Walujew © wikipedia

Eigentlich hätte WBA-Schwergewichtsweltmeister Ruslan Chagaev am 31. Mai seinen Titel gegen Nikolaj Walujew verteidigen sollen. Der Kampf wurde aber wegen einer Erkrankung des Usbekischen Titelträgers auf den 5. Juli verschoben und wird im Gerry-Weber-Stadion in Halle stattfinden. Da am selben Abend der deutsche Mittelgewichtler Felix Sturm zum zweiten mal gegen den US-Amerikaner Randy Griffin antritt, wird die Veranstaltung zu einer „Nacht der Rückkämpfe.“
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