Im Schwergewicht herrscht Langeweile, weil sich so gar kein neuer Gegner für die Klitschkos finden will. Mit Odlanier Solis könnte sich das jetzt ändern.
Klitschko Gegner sind meist überfordert mit der Herausforderung oder katapultieren sich mit ihren gigantischen Proletenegos, siehe Chisora, selbst ins Aus. Die Boxfans warten mehr ungeduldig als gespannt auf ernstzunehmende Gegner, deren Siegeszug eine Sensation wäre. weiterlesen »
Einundzwanzig Jahre lang war Angelo Dundee der Trainer von Box-Legende Muhammad Ali. Jetzt ist er im Alter von 90 Jahren gestorben. Zuletzt hatte er noch den 70. Geburtstag seines Schützlings erlebt.
Dundee hat in seiner langjährigen Karriere die größten Champions des Boxsports trainiert, darunter 15 Weltmeister, wie unter anderem George Foreman und Sugar Ray Leonard. Für Ali war Dundee nicht nur Trainer, sondern auch Mentor und Freund. weiterlesen »
Vitali und Wladimir Klitschko sind Boxstars, Helden und Vorbilder in Deutschland und der Welt. Sebastian Dehnhardt begleitete die Brüder und zeigt in seinem Film Klitschko ein intimes und facettenreiches Portrait der Schwergewichts-Champions.
Jeder kennt die zwei Box-Brüder Vitali und Wladimir Klitschko als Schwergewichts-Boxer, Idole und Botschafter, doch nur wenige kennen ihren persönlichen Weg zum Mythos der Box-Welt und ihr Leben außerhalb vom Ring. Ab 16. Juni 2011 kann man in den Kinos mehr über die Klitschkos erfahren. weiterlesen »
Julio Cesar Chavez, Spitzname der “Mexican Warrior”, ist auch fünf Jahre nach seinem Karriereende immer noch einer der beliebtesten und populärsten Sportler Mexikos. Neunzig Siege in Serie, eine Rekordbilanz die ihm zu ewigem Ruhm in der Boxwelt gereicht.
Julio Cesar Chavez wurde im Norden Mexikos an der Küste des Golf von Kalifornien in Ciudad Obregon 1962 geboren. In einem ausrangierten Eisenbahn Wagon wuchs er mit fünf Schwestern und vier Brüdern auf, sein Vater arbeitete für die mexikanische Eisenbahn Gesellschaft.
In der Boxing Hall of Fame findet man Persönlichkeiten wie Muhammad Ali und Joe Frazier. Doch nun wurde auch Wilfried Sauerland für seine Verdienste beim Boxsport geehrt und wurde in die erlesene Reihe der Hall of Fame aufgenommen. Er ist damit der zweite Deutsche, nach Weltmeister Max Schmeling.
Der Präsident der Boxing Hall of Fame, Ed Brophy, verkündete die Aufnahme Sauerlands in New York. Er sagte unter anderem, dass Sauerland sich in den letzten 30 Jahren in „außergewöhnlicher Art und Weise“ für den Boxsport eingesetzt hat.
Mike Tyson und Comeback – Diese Worte passen offenbar immer dann besonders gut zusammen, wenn der ehemalige Schwergewichts-Champion besonders gravierende finanzielle Probleme hat. Erst 2004 hatte sich der damals 37-Jährige „Iron Mike“ blamiert, als er sich gegen den Briten Danny Williams versucht hatte, 2005 folgte eine desaströse Vorstellung gegen den Iren Kevin McBride.
Während Mike Tyson beide Kämpfe verlor, konnte er immerhin Dollar-Millionen in zweistelliger Höhe für die beiden Fights einstreichen. Bei seinem ausschweifenden Lebensstil – Tyson verdiente während seiner (erfolgreichen) Boxkarriere insgesamt über 300 Millionen Dollar, musste jedoch im Jahr 2003 Bankrott anmelden, scheint nun wieder einmal der Zeitpunkt gekommen zu sein, an dem ein paar Millionen der grünen Scheine die habgierigsten der Tyson-Gläubiger für eine Weile befrieden können.
Laut der britischen Zeitung „guardian.co.uk“ zumindest schliesst Mike Tyson ein Comeback nicht kategorisch aus. Andererseits scheint es aber auch keine konkreten Pläne dafür zu geben, den seinerzeit jüngsten Boxweltmeister im Schwergewicht zurück in den Ring zu holen. Am 22. November 1986 war Tyson mit 20 Jahren und 144 Tagen gegen den WBC-Weltmeister Trevor Berbick erfolgreich und wurde so in der zweiten Runde zum jüngsten Schwergewichtsweltmeister der Geschichte.
Dennoch sehen die wenigsten Experten und auch Fans Mike Tyson in einer Kategorie mit Legenden wie Muhammed Ali oder Joe Louis. Dafür war der ausserordentlich talentierte Boxer Tyson weiterlesen »
Heute Abend wird die Magdeburger Bördehalle kochen! Schwergewichtsboxer Timo Hoffmann wird auf den Ex-Weltmeister Francois Botha treffen.
Was wird man für einen Kampf erwarten können? Wird es einen Boxklassiker-Kampf geben?
Es ist ein Kampf, in dem es um die Karrieren beider Boxer geht. Der Sieger von Magdeburg kann noch mal ganz oben anklopfen, für den Verlierer bedeutet ein K.o. das Aus.

Botha erklärte gegenüber der Presse: “Der weiße Büffel ist zurück in Deutschland, um die deutsche Eiche zu fällen.”.
Vielleicht hat er nicht ganz Unrecht mit seiner provozierenden Aussage, denn von 52 Kämpfen entschied der “weiße Büffel” 45 für sich.
Der 2,02m große Timo Hoffmann stand am 18. Oktober 2008 letztmals im Ring und schlug den Kenianer Raymond Ochieng in der vierten Runde K.o.. Es war Hoffmanns 28. Sieg in 31 Profikämpfen.
Heute Abend um 22.30 Uhr, startet das Duell zwischen den beiden Profi-Boxern Timo Hoffmann und Francois Botha in dem Ring der Magdeburger Bördehalle.
Das DSF zeigt den Kampf aus der Bördelandhalle live. Als Ringsprecher für das Duell agiert im Ring Radio-SAW-Moderator Ted Stanetzky. Er wird die “Deutsche Eiche” und den “Weißen Büffel” in den Ring rufen.
Axel Schulz ist auch dabei, ihn wird man allerdings nur außerhalb des Ringes als Boxexperte für den TV-Sender DSF am Ring antreffen.
Karten für diese Box-Veranstaltung gibt es nur noch an der Abendkasse und sie kosten zwischen 17,95 Euro und 89,95 Euro.
Sport Events Steinforth GmbH
Bördelandhalle Magdeburg
Berliner Chaussee 32
39114 Magdeburg
Tel. 0391 5934-221
Im ersten Teil wurde ausführlich die Vorgeschichte eines der berühmtesten Boxkämpfe aller Zeiten berichtet. Doch wie hat es nun der große Muhammad Ali geschafft, trotz dieser schlechten Vorzeichen als Sieger den Ring zu verlassen?
Unter dem medienwirksamen Motto „Rumble in the Jungle“ fand der Kampf um 4 Uhr Morgens im afrikanischen Kinshasa statt, um für das US-amerikanische Publikum zur Hauptabendprogrammzeit zu laufen. Der ursprüngliche Termin am 25. September 1974 musste um sechs Wochen verschoben werden, da sich Foreman am Auge verletzt hatte. Doch nun am Morgen des 30. Oktober standen sich die beiden Kontrahenten endlich gegenüber und die Welt war gespannt, wie sich Ali gegen den unbesiegbaren Boxriesen schlagen wird.
Am 30. Oktober 1974 fand in Kinshasa, Zaire (heutige Demokratische Republik Kongo) einer der beeindruckendsten Boxkämpfe aller Zeiten statt. Die als veraltet abgestempelte Boxlegende Muhammad Ali holte sich dabei den Weltmeisterschaftstitel im Schwergewicht zurück, der ihm sieben Jahre zuvor aus politischen Gründen aberkannt worden war.
Dabei galt der inzwischen 32-Jährige unter dem Namen Cassius Clay geborene Ex-Weltmeister als krasser Außenseiter. Sein acht Jahre jüngerer Gegner und damaliger Titelverteidiger George Foreman wurde von den Medien zum unbesiegbaren „Boxmonster“ hochstilisiert. 1968 hatte Foreman die Olympische Goldmedaille gewonnen und seitdem als Profi im Boxring Furcht und Schrecken verbreitet. Selten stand ein Gegner von ihm länger als zwei Runden auf den Beinen. Im Januar 1973 dürfte er gegen Weltmeister Joe Fraizer, der seinerseits als erster Boxer Muhammad Ali geschlagen hatte, um den Titel kämpfen und schockierte die gesamte Boxwelt. Denn Fraizer hatte gegen den jungen Olympiasieger nicht den Hauch einer Chance und wurde innerhalb des nur zwei Runden dauernden Kampfes regelrecht hin- und hergeschleudert (siehe Video). Fachexperten waren sich einig, dass Foreman nicht so schnell den Titel verlieren würde. Auch Kenny Norton, der zweite Boxer der Ali besiegt hatte, konnte im März 1974 nicht mehr als zwei Runden gegen ihn durchhalten.
Nicht allein deswegen wurden Ali vor dem Kampf in Kinshasa schlechte Chancen eingeräumt. Der Weltmeister von 1964-67 hatte schwierige Zeiten überstehen müssen. Nachdem er Mitte der 1960er Jahre die Schwergewichtsszene dominierte wurde ihm 1967 der Titel aberkannt, weil er sich weigerte, für den Wehrdienst eingezogen zu werden. Erst 1971 konnte er wieder in den Boxring zurückkehren. Allerdings gelang es ihm nicht, den Titel zurück zu holen. Stattdessen verlor er zwei Kämpfe und musste sich das Expertenurteil, zum alten Eisen zu gehören, gefallen lassen. Nun war er 32 Jahre alt und seine Fans hatten Angst, er könnte vom mächtigen Foreman im Ring ernsthaft verletzt werden. Einige Menschen sollen den jungen Weltmeister sogar gebeten haben, darauf zu achten, dass Ali während dem Kampf nicht getötet wird. Seine Angst überspielte Ali mit dem für ihn typischen Humor, der von einer Mischung aus Arroganz und Selbstironie geprägt war. Außerdem gelang es ihm durch seine sympathischen Auftritte, die Gunst des afrikanischen Publikums für sich zu gewinnen. Dennoch war der Großteil der Medienvertreter fest davon überzeugt, dass er rein sportlich nichts gegen den Foreman ausrichten kann. Wie ihm dies dennoch gelang, wird im zweiten Teil des Artikels, der in Kürze folgt, erläutert.