Fightingblog

Hier wird nicht gekratzt und gebissen
 


Im Super-Six-Turnier im Boxen kämpfen die sechs weltbesten Supermittelgewichtler gegeneinander. Nach dem Auftaktsieg verliert der deutsche Boxer Arthur Abraham in seinem zweiten Kampf nach Disqualifikation. Abraham legt Protest ein.

Das Super-Six-Turnier im Boxen ist noch eine ganz junge Veranstaltung und wird erstmals seit letztem Jahr ausgetragen. Die Idee dazu hatte Kalle Sauerland, Sohn des Box-Promoters Wilfried Sauerland im Mai 2009 und er konnte damit auch seine amerikanischen Kollegen überzeugen.

Herausgekommen ist ein Boxturnier, welches die sechs besten Supermittelgewichtler der Welt gegeneinander antreten lässt und unter ihnen den Super-Champion ermittelt. Gedacht ist die Veranstaltung auch, um verbandsübergreifend große Kämpfe stattfinden zu lassen und so mehr Publikum zu vereinen. weiterlesen »


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WBO Cruisergewichts-Weltmeister Marco Huck wird am 1. Mai in Oldenburg gegen den Amerikaner Brian Minto Boxen. Dieser musste Ende des Jahres 2009 im Schwergewicht gegen Chris Arreola einen Knock Out in der vierten Runde hinnehmen.

Daraufhin versucht sich der 35jährige jetzt im Cruisergewicht und erhält erstaunlicherweise sofort eine Titelchance. Brian Minto ist in Deutschland kein Unbekannter. Er verhinderte 2006 ein erfolgreiches Comeback von Axel Schulz, verlor ein Jahr später gegen Luan Krasniqui.

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1900 verteidigte James Jeffries in nur 55 Sekunden seinen Schwergewichts-WM-Titel gegen Jack Finnegan und steht damit in den Rekordbüchern bis heute ganz oben. Er gilt als weiße Legende, dominierte um die Jahrhundertwende die Boxwelt und wird als bester Schwergewichtsboxer aller Zeiten gehandelt.

Jeffries vs. Johnson ©Flickr / cliff1066™ Geboren 1875 in Ohio als Sohn eines Farmers entdeckte James (Jim) Jeffries den Boxsport 1891 in Los Angeles für sich. Jeffries war 1,83 Meter groß, wog circa 100 Kilo und lief 100 Yards (91 Meter) in knapp 10 Sekunden. Diese beeindruckende Physis sollte Jims großer Vorteil gegenüber seinen Gegnern sein, dauerten doch die Kämpfe beim Boxen nicht selten 25 bis 40 Runden bis ein Sieger fest stand.

Schwergewichts-Weltmeister 1898

Jeffries stieg 1896 in den professionellen Boxsport ein und war zunächst Sparringspartner vom damaligen Schwergewichts-Champion James J. Corbett. Im Ring bewies Jeffries eine schier unglaubliche Ausdauer und Disziplin, er steckte knallharte Schläge fast mühelos weg und durfte 1899 schließlich seinen ersten Titelkampf im Schwergewicht boxen. So wie später Muhammad Ali beim „Rumble in the Jugle“ besiegte Jeffries Bob Fitzsimmons. Zehn Runden lang ließ er den Champion zuschlagen bis er müde wurde und Jeffries in der elften Runde mit einer harten Linken den Kampf durch k.o. für sich entscheiden konnte.

James Jeffries – The Great White Hope

Nach vier Titelverteidigungskämpfen gegen Tom Sharkey, Jack Finnegan , “Lehrmeister” James J. Corbett und nochmals Fitzsimmons beendete Jim Jeffries im Mai 1905 seine Karriere. Weil er meinte, keinen ebenbürtigen weißen Gegner mehr zu besitzen, gab er seinen Titel als World Heavyweight Champions ab. weiterlesen »


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Marco Huck ist neuer Weltmeister im Cruisergewicht. Gegen den WBO-Titelträger Victor Emilio Ramirez aus Argentinien gewann er im westfälischen Gerry-Weber-Stadion mit einem einstimmigen Punktsieg über zwölf Runden. Der 24-Jährige boxte dort seinen 27. Kampf und somit seinen 26 Sieg.

Marco Huck, ©flickr by pixel0908Marco Huck konnte bisher eine Niederlage verzeichnen, hierbei unterlag er am 29. Dezember 2007 in der IBF-WM dem US-Amerikaner Steve Cunningham.

Der aus Serbien stammende Deutsche begann in sehr jungen Jahren mit dem Kampfsport. Im alte von 16 Jahren wurde er Europameister im Kickboxen und mit 18 erkämpfte er sich den Titel des jüngsten Kickbox-Weltmeisters einer deutschen Mannschaft aller Zeiten.

Marco Huck – seine Laufbahn als Boxer

Anschließend wechselte er zum Boxsport und begann beim BC Vorwärts Bielefeld zu trainieren. Er gewann jeden seiner 15 Amateurkämpfe. Im Jahr 2004 entschloss sich Huck in die Profiliga zu wechseln und besuchte das Training des Sauerland-Teams, wo er sich im Sparring gegen Cengiz Koç unter Beweis stellte. 2004 wurde er im Boxstall von Wilfried Sauerland unter Trainer Ulli Wegner Profi im Cruisergewicht. Sein Profidebüt feierte er am 7. November 2004 durch einen technischen K.o.-Sieg in der ersten Runde gegen Pavel Cirok.

Marco Huck – ein aggressiv Kämpfer

Hucks Boxstil ist sehr offensiv und aggressiv, hieraus resultieren immer wieder Situationen in denen er völlig offen für Gegenangriffe ist. Huck lässt sich oft leicht reizen und verfällt dann in überstürzte, unsaubere Aktionen. Als sportliches Vorbild nennt er Mike Tyson. Seine Boxkarriere liest sich wie die Lecktüre einer Schlacht. Technische KO’s und Rangeleien sind keine Seltenheit. Mit seinem hitzigen Temperament ist er zwar eine wahre Kämpfernatur, aber auch anfällig für übereilte Handlungen.


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Cristobal Arreola traut sich nach der peinlichen Absage des Briten David Haye als Nächster in den Ring gegen Vitali Klitschko. Da es in letzter Zeit eher schwierig zu sein schien, einen willigen Gegner für die Klitschko Brüder zu finden, ist es um so überraschender, dass sich nun der US-Amerikaner Cristobal Arreola auf einen Kampf eingelassen hat.

Staples Center in LA, ©flickr by Edgar Zuniga Jr.Von Seiten David Haye’s war von Knebelverträgen der Klitschko Brüder die Rede, welche einen Kampf für ihn unmöglich machten, doch den Amerikaner Cristobal Arreola scheint das nicht davon abzuhalten am 26. September gegen den Ukrainer anzutreten.

In der berühmt berüchtigten Staples Center in Los Angeles werden die beiden Kontrahenten aufeinander treffen, womit es seid langem wieder zu einem bedeutenden Titelkampf in den USA. Wo der kürzlich verstorbene King of Pop noch einige Monate zuvor seine Comeback-Tour probte können sie Boxfans nun auf ein spektakulären Event freuen. weiterlesen »


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David Haye vs. Nikolai Walujew

Autor: Andreas
abgelegt in: Boxen

David Haye, der im September eigentlich gegen WBC-Weltmeister Vitali Klitschko antreten sollte, hat den Kampf gegen einen der Klitschkos wieder mal abgesagt. Der Brite weigert sich unter den Vertragsbedingungen des Klitschko-Managements in der Frankfurter WM-Arena zu boxen. Stattdessen kämpft Haye um den WBA-Gürtel gegen Nikolai Walujew.

Der Brite David Haye will gegen WBA-Weltmeister Nikolai Walujew aus dem Berliner Sauerland-Stall antreten anstatt gegen Vitali Klitschko zu kämpfen. Zwei Monate zuvor hatte Haye bereits den WM-Kampf gegen Wladimir Klitschko abgesagt.’Haye hat Angst vor der eigenen Courage. Wenn es darauf ankommt, zieht er den Schwanz ein’, sagte Klitschko Manager Bernd Bönte.

David Haye vs. Ismail Abdoul, ©flickr by loura

Der 28-jährige David Haye argumentiert, ihm seien von den Klitschkos Knebelverträge vorgelegt worden. ‘Im Falle eines Sieges von Haye wollten wir einen weiteren Kampf gegen Wladimir vereinbaren. Die Rückkampf-Klausel ist normale Praxis im Boxgeschäft. Einen solchen Vertrag hatte er bereits vor dem geplanten Kampf gegen Wladimir unterschrieben’, so Bönte, der nun einen Ersatzgegner für den älteren Klitschko-Bruder sucht.

David Haye gegen die Klitschko-Brüder

Doch dabei wird es sicherlich nicht bleiben, die Klitschko-Brüder sind schon seid Monaten auf einen auf einen Kampf aus, weil sie ihn unbedingt im Ring für seine Beleidigungen bestrafen wollen. David Haye hatte für Schlagzeilen gesorgt, als er sich in geschmacklosen Foto-Montagen als Schlächter mit den abgetrennten Köpfen der Klitschko-Brüder präsentierte.

Nikolai Waluje will gegen Vitali Klitschko antreten

Ursprünglich wollte das Management von Nikolai Walujews einen Kampf gegen Vitali Klitschko inszenieren. Sehr zum Bedauern von Manager Wilfried Sauerland ließ jedoch das Management des Ukrainers nach ersten positiven Signalen nichts mehr von sich hören.
‘Wir wollten diesen Kampf unbedingt. Er hatte höchste Priorität und meine Gespräche mit Vitali waren schon sehr weit fortgeschritten. Doch dann gab es plötzlich keine Rückmeldung mehr - sein Management war für uns nicht mehr zu erreichen. Die Zeit drängte, und irgendwann waren wir gezwungen, uns nach einem anderen Gegner um zuschauen.’, so  Wilfried Sauerland.


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Kelly Pavlik - der Poxprofi im Portrait

Autor: Andreas
abgelegt in: Boxen

Der aus den USA stammende Poxprofi Kelly Pavlik gewann schon als junger Kämpfer einige Juniorenturniere, unter anderem die US-amerikanische Juniorenmeisterschaft 1999. Für die Olympiaausscheidung im Jahr 2000 reichte es aber vorerst nicht und er unterlag  Jermain Taylor und Anthony Hanshaw.

Kelly Pavlik, ©flickr by donegal_16127Mit einer Amateurbilanz von 89 Siegen und neun Niederlagen schaffte es Kelly Pavlik im Alter von 18 Jahren zum Profiboxer im Stall von Bob Arums. Dort gewann er auch seine ersten 30 Kämpfe im Mittelschwergewicht. Seine Schlagkraft war damals beeindruckend, das Ring Magazine sah ihn noch vor Edison Miranda als den schlagkräftigsten Boxer der Klasse. In seiner folgenden Aufbauphase von sechs Jahren trainierte der  1,89 m groß Kämpfer mehrfach mit ehemalige Halbmittelgewichtler wie Bronco McKart und Fulgencio Zunig.

Kelly Pavlik in der WBC

Nach einem KO-Sieg Pavliks über den Mexikaner José Luis Zertuche war er Pflichtherausforderer der WBC und musste gegen im Titelkampf gegen Edison Miranda bestehen. Dieses Aufeinandertreffen der beiden schlagstärksten Mittelgewichtler 2007 entschied Kelly Pavlik klar für sich. Obwohl der Kampf mit einem enormen Tempo voran ging, gelang es Pavlik Miranda gleich mehrfach zu Boden schlagen. Er gewann schließlich in der siebten Runde durch technischen KO.

Niederlage für Kelly Pavlik

Im Juni 2008 trat Pavlik zu seiner ersten freiwilligen Titelverteidigung gegen den Waliser Gary Lockett an. Der US-Amerikaner gewann diesen Kampf in der dritten Runde durch technischen KO. Anschließend trat Pavlik in einem Nichttitelkampf gegen den 43-jährigen Bernard Hopkins an. Da Hopkins nach dem Verlust der Mittelgewichtsweltmeisterschaft seit 2006 im Halbschwergewicht boxte, einigte man sich für diesen Kampf auf ein Gewichtslimit von 77,1 kg. Überraschender weise  verlor Pavlik den Kampf gegen den erfahrenen, jedoch 17 Jahre älteren Hopkins deutlich nach Punkten.

Seid diesem Kampf befindet sich Pavik höchstwahrscheinlich in einer weiteren Aufbauphase, jedenfalls ist es seid dem Kampf gegen Hopkins ruhig um ihn geworden. Weitere Kämpfe sind für die Zukunft vorerst nicht geplant.


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Boxprofi Timo Hoffmann im Portrait

Autor: Andreas
abgelegt in: Boxen

Der aus Eisleben stammende Profiboxer startete nach seinem Meistertitel bei den Amateuren im Superschwergewicht 1996 seine Profikarriere. 86 Kämpfe unter den Junioren lagen hinter ihm. 1997 wechselte er dann ins Profilager, genauer gesagt in den Boxstall von Wilfried Sauerland.

Beim Sauerland-Boxstall gilt er als massiger, sehr großer Normalausleger und Schlug durch seinen Größenvorteil 1999 und 2000 die lokalen Rivalen Mario Schießer und Willi Fischer in Kämpfen um die deutschen Meisterschaft im Schwergewicht. Und danach kam die große Chance, er konnte am 25. November 2000 gegen Legende Vitali Klitschko um die vakante Europameisterschaft boxen.

Im Kampf gegen Vitali Klitschko verlor Hoffmann zwar hoch nach Punkten, ist aber bis heute der einzige Boxer, der einen Kampf über die volle Distanz von zwölf Runden gegen den mehrfachen Weltmeister durchgehalten hat. Nach einigen Siegen in Aufbaukämpfen, unter anderem gegen Balu Sauer und Ross Puritty, unterlag er dem Veteranen Henry Akinwande per so genannter „Split Decision“. Im Anschluss besiegte er Zuri Lawrence sowie Corey Sanders und erhielt gegen Luan Krasniqi am 4. Dezember 2006 eine weitere Chance auf den EM-Titel. Dieser Kampf endete unentschieden, womit Krasniqi den Titel verteidigen konnte.

Nach einem umstrittenen Sieg über den Australier Bob Mirovic durfte er zum dritten Mal um den Europameistertitel boxen. Hoffmann verlor diesen Kampf gegen den Italiener Paolo Vidoz nach Punkten und musste zudem in der sechsten Runde zu Boden gehen.

Timo Hoffmann - A-Probe positiv

Am 28. Dezember 2007 wurde bekannt, dass die Dopingprobe Hoffmanns beim Kampf gegen Dimitrenko positiv ausgefallen war. Die A-Probe wies Spuren von Steroiden auf, welche als Muskelaufbaupräparate bekannt sind. Hoffmann wurde daraufhin für zwei Jahre gesperrt, aber schon nach zehn Monaten wurde die Sperre wieder aufgehoben aufgrund von Unregelmäßigkeiten bei der B-Probe. Hoffmann wechselte zum Boxpromoter Sport Events Steinforth. Im Oktober 2008 stieg er wieder in den Ring und gewann in der vierten Runde durch technischen KO gegen den Kenianer Raymond Ochieng. Eine erneute Chance auf den Europatitel scheint somit in weitere Ferne gerückt zu sein.


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Am 20. Juni ist es endlich soweit. In der Veltins-Arena auf Schalke wird Wladimir Klitschko im vermutlich größten Kampf des Jahres gegen den Briten David-Haye antreten. Klitschko setzt damit seine WM-Gürtel der IBF, WBO und IBO aufs Spiel.

60.000 Zuschauer werden bei diesem Großereignis im Boxen in Deutschland einen Platz in der Veltins-Arena auf Schalke finden und es wird ein Duell der „Puncher“. Nicht umsonst steht der Abend unter dem Titel: „Knockout auf Schalke“.

Klitschko vs Haye © NDS GmbH

Wenn man dem Urteil der Experten glauben schenken darf, wird der Kampf kaum über die volle Distanz gehen. Sowohl Waldimir Klitschko als auch David Haye sind bekannt dafür, ihre Kämpfe vorzeitig zu beenden. weiterlesen »


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Am Samstag wird Koji Sato gegen WBA-Weltmeister Felix Sturm im Krefelder Königspalast in den Ring steigen. Zeit, sich einmal etwas näher mit dem Herausforderer aus Japan zu beschäftigen, denn der etwas schmächtig wirkende Sato kann eine beeindruckende Bilanz vorweisen.

Koji Sato stammt aus Tokio und wirkt wie gesagt mit seinen 1,80 Meter etwas schmächtig. Der Japaner wird zur Zeit vom Weltverband WBA auf Platz 14 geführt. Beeindruckend ist seine K.O.-Quote.

Koji Sato konnte von seinen bislang 14 Profikämpfen 13 vorzeitig durch K.O. für sich entscheiden. Und nebenbei gesagt, den 14. Kampf hat er auch gewonnen. Damit liegt seine K.O.-Quote bei 92,8 Prozent. Der fast 30-jährige Felix Sturm verfügt zwar mit seinen 34 Profikämpfen über die grössere Erfahrung, zeigte sich aber dennoch von der Schlagkraft Satos beeindruckt:

„Jede Titelverteidigung ist schwierig. Ich habe Videos von ihm gesehen. Und ich kann ihnen nur sagen: Ich bin beeindruckt, was er mit einem Schlag ausrichten kann.“, wird Felix Sturm von „sport.t-online.de“ zitiert. weiterlesen »


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