Halbschwergewichts-Champion Amir Kahn ist nach einer Südafrika-Reise zur FIFA Fußball-Weltmeisterschaft unter mysteriösen Umständen zusammengebrochen. Ärzte gehen davon aus, dass er sich ein Virus eingefangen hat.
Amir Khan, der gebürtige Engländer mit pakistanischen Wurzeln, ist amtierender WBA-Weltmeister im Halbschwergewicht und seit 2005 Profi im Boxen. Nach der Rückkehr von der Fußball-WM in Südafrika klagte er über Fieber und fühlte sich ausgelaugt.
Nach seinem folgendem mysteriösen Zusammenbruch wurde Amir Khan ins Krankenhaus eingeliefert. Ärzte vermuten, dass er sich auf seiner Reise nach einem Insektenstich einen Virus eingefangen hat, zitiert die Internetseite der „SUN“ einen engen Freund der Familie. weiterlesen »
Albert Sosnowski kämpft am 29. Mai in der Veltins Arena auf Schalke gegen WBC-Weltmeister Vitali Klitschko. Der gebürtige Pole hält Klitschko für einen Sandsack und hat vor, erster polnischer Weltmeister im Schwergewicht zu werden.
An den Klitschko-Brüdern geht im Boxen derzeit nichts vorbei. Alle wollen sie gegen den einen oder anderen kämpfen, stehen Schlange auf der Liste der Herausforderer. Vitali Klitschko hat sich nun entschieden, um seinen WBC-Gürtel gegen den sieben Jahre jüngeren Polen Albert Sosnowski zu boxen. weiterlesen »
Gegen Box-Profi Sebastian Zbik wurde Anzeige wegen Körperverletzung erstattet. Auf einer Familienfeier im heimischen Neubrandenburg ging es im Laufe des Abends handgreiflich zu Sache. Nun droht Zbik Ärger.
Prügeln bei Oma, das sollte man als braver Enkel doch tunlichst sein lassen. Genau diese Weisheit beherzigte WBC-Interims-Weltmeister Zbik aber offensichtlich nicht. Nach der Prügelparty bei Oma wurde gegen ihn Anzeige erstattet wegen Körperverletzung und Sachbeschädigung.
Noch ist gar nichts geklärt oder gar bewiesen und so lange gilt zunächst die Unschuldsvermutung. Nur soviel, die Familie von Sebastian Zbik feierte am letzten Aprilwochenende im heimischen Neubrandenburg den 80. Geburtstag von Oma Zbik. Im Laufe des Abends soll es jedoch zu einem Streit in der Familie gekommen sein. Soweit, so normal, möchte man meinen. weiterlesen »
Der venezolanische Boxer Edwin Valero hat in einer Gefängniszelle Selbstmord begangen. Valero ist WBC Champion im Leichtgewicht und wurde am Sonntag von der Polizei festgenommen, weil er seine Frau ermordet haben soll.
Die Polizei fand die Leiche der 24jährigen Jennifer Carolina Viera de Valero am Sonntagmorgen in einem Hotelzimmer in Valencia. Ihr Ehemann, Boxchampion Edwin Valero, hatte den Hotelangestellten zuvor die Bluttat gestanden, woraufhin diese die Polizei alarmierten. Valero wurde festgenommen und kam in Untersuchungshaft. weiterlesen »
Nikolaj Valuev und Odlanier Solis kämpfen in einer WM-Ausscheidung darum, der nächste Gegner von Vitali Klitschko zu werden. Der will seinen Titel zunächst gegen den Polen Sosnowski verteidigen.
Carl David Drumond hatte nicht den Hauch einer Chance, nach der dritten Runde gewann Odlanier Solis den Kampf mit einem technischen k.o. Solis, dreimaliger Amateur-Weltmeister und Olympiasieger von 2004, marschierte mit dem Sieg direkt in Richtung Weltspitze. Der Weltverband WBC setzte Solis auf Platz eins der Weltrangliste und ordnete einen WM-Ausscheidungskampf im Boxen gegen den Russen Nikolaj Valuev an. weiterlesen »
Im Super-Six-Turnier im Boxen kämpfen die sechs weltbesten Supermittelgewichtler gegeneinander. Nach dem Auftaktsieg verliert der deutsche Boxer Arthur Abraham in seinem zweiten Kampf nach Disqualifikation. Abraham legt Protest ein.
Das Super-Six-Turnier im Boxen ist noch eine ganz junge Veranstaltung und wird erstmals seit letztem Jahr ausgetragen. Die Idee dazu hatte Kalle Sauerland, Sohn des Box-Promoters Wilfried Sauerland im Mai 2009 und er konnte damit auch seine amerikanischen Kollegen überzeugen.
Herausgekommen ist ein Boxturnier, welches die sechs besten Supermittelgewichtler der Welt gegeneinander antreten lässt und unter ihnen den Super-Champion ermittelt. Gedacht ist die Veranstaltung auch, um verbandsübergreifend große Kämpfe stattfinden zu lassen und so mehr Publikum zu vereinen. weiterlesen »
WBO Cruisergewichts-Weltmeister Marco Huck wird am 1. Mai in Oldenburg gegen den Amerikaner Brian Minto Boxen. Dieser musste Ende des Jahres 2009 im Schwergewicht gegen Chris Arreola einen Knock Out in der vierten Runde hinnehmen.
Daraufhin versucht sich der 35jährige jetzt im Cruisergewicht und erhält erstaunlicherweise sofort eine Titelchance. Brian Minto ist in Deutschland kein Unbekannter. Er verhinderte 2006 ein erfolgreiches Comeback von Axel Schulz, verlor ein Jahr später gegen Luan Krasniqui.
1900 verteidigte James Jeffries in nur 55 Sekunden seinen Schwergewichts-WM-Titel gegen Jack Finnegan und steht damit in den Rekordbüchern bis heute ganz oben. Er gilt als weiße Legende, dominierte um die Jahrhundertwende die Boxwelt und wird als bester Schwergewichtsboxer aller Zeiten gehandelt.
Geboren 1875 in Ohio als Sohn eines Farmers entdeckte James (Jim) Jeffries den Boxsport 1891 in Los Angeles für sich. Jeffries war 1,83 Meter groß, wog circa 100 Kilo und lief 100 Yards (91 Meter) in knapp 10 Sekunden. Diese beeindruckende Physis sollte Jims großer Vorteil gegenüber seinen Gegnern sein, dauerten doch die Kämpfe beim Boxen nicht selten 25 bis 40 Runden bis ein Sieger fest stand.
Jeffries stieg 1896 in den professionellen Boxsport ein und war zunächst Sparringspartner vom damaligen Schwergewichts-Champion James J. Corbett. Im Ring bewies Jeffries eine schier unglaubliche Ausdauer und Disziplin, er steckte knallharte Schläge fast mühelos weg und durfte 1899 schließlich seinen ersten Titelkampf im Schwergewicht boxen. So wie später Muhammad Ali beim „Rumble in the Jugle“ besiegte Jeffries Bob Fitzsimmons. Zehn Runden lang ließ er den Champion zuschlagen bis er müde wurde und Jeffries in der elften Runde mit einer harten Linken den Kampf durch k.o. für sich entscheiden konnte.
Nach vier Titelverteidigungskämpfen gegen Tom Sharkey, Jack Finnegan , “Lehrmeister” James J. Corbett und nochmals Fitzsimmons beendete Jim Jeffries im Mai 1905 seine Karriere. Weil er meinte, keinen ebenbürtigen weißen Gegner mehr zu besitzen, gab er seinen Titel als World Heavyweight Champions ab. weiterlesen »
Marco Huck ist neuer Weltmeister im Cruisergewicht. Gegen den WBO-Titelträger Victor Emilio Ramirez aus Argentinien gewann er im westfälischen Gerry-Weber-Stadion mit einem einstimmigen Punktsieg über zwölf Runden. Der 24-Jährige boxte dort seinen 27. Kampf und somit seinen 26 Sieg.
Marco Huck konnte bisher eine Niederlage verzeichnen, hierbei unterlag er am 29. Dezember 2007 in der IBF-WM dem US-Amerikaner Steve Cunningham.
Der aus Serbien stammende Deutsche begann in sehr jungen Jahren mit dem Kampfsport. Im alte von 16 Jahren wurde er Europameister im Kickboxen und mit 18 erkämpfte er sich den Titel des jüngsten Kickbox-Weltmeisters einer deutschen Mannschaft aller Zeiten.
Anschließend wechselte er zum Boxsport und begann beim BC Vorwärts Bielefeld zu trainieren. Er gewann jeden seiner 15 Amateurkämpfe. Im Jahr 2004 entschloss sich Huck in die Profiliga zu wechseln und besuchte das Training des Sauerland-Teams, wo er sich im Sparring gegen Cengiz Koç unter Beweis stellte. 2004 wurde er im Boxstall von Wilfried Sauerland unter Trainer Ulli Wegner Profi im Cruisergewicht. Sein Profidebüt feierte er am 7. November 2004 durch einen technischen K.o.-Sieg in der ersten Runde gegen Pavel Cirok.
Hucks Boxstil ist sehr offensiv und aggressiv, hieraus resultieren immer wieder Situationen in denen er völlig offen für Gegenangriffe ist. Huck lässt sich oft leicht reizen und verfällt dann in überstürzte, unsaubere Aktionen. Als sportliches Vorbild nennt er Mike Tyson. Seine Boxkarriere liest sich wie die Lecktüre einer Schlacht. Technische KO’s und Rangeleien sind keine Seltenheit. Mit seinem hitzigen Temperament ist er zwar eine wahre Kämpfernatur, aber auch anfällig für übereilte Handlungen.
Cristobal Arreola traut sich nach der peinlichen Absage des Briten David Haye als Nächster in den Ring gegen Vitali Klitschko. Da es in letzter Zeit eher schwierig zu sein schien, einen willigen Gegner für die Klitschko Brüder zu finden, ist es um so überraschender, dass sich nun der US-Amerikaner Cristobal Arreola auf einen Kampf eingelassen hat.
Von Seiten David Haye’s war von Knebelverträgen der Klitschko Brüder die Rede, welche einen Kampf für ihn unmöglich machten, doch den Amerikaner Cristobal Arreola scheint das nicht davon abzuhalten am 26. September gegen den Ukrainer anzutreten.
In der berühmt berüchtigten Staples Center in Los Angeles werden die beiden Kontrahenten aufeinander treffen, womit es seid langem wieder zu einem bedeutenden Titelkampf in den USA. Wo der kürzlich verstorbene King of Pop noch einige Monate zuvor seine Comeback-Tour probte können sie Boxfans nun auf ein spektakulären Event freuen. weiterlesen »