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Hier wird nicht gekratzt und gebissen
 


IBF-Mittelgewichts-Weltmeister Arthur Abraham wurde zum dritten Mal in Folge zu Deutschlands “Boxer des Jahres” gekürt. Von den Lesern des Fachmagazins “BoxSport” sowie einer zehnköpfigen Experten-Jury erhielt der gebürtige Armenier die meisten Stimmen.

Die beiden Schwergewichts-Weltmeister Witali und Wladimir Klitschko aus der Ukraine landeten auf den Plätzen zwei und drei.

“Boxerin des Jahres” wurde erstmals Susianna Kentikian aus Hamburg. Die Fliegengewichts-Weltmeisterin erhielt mehr Stimmen als Ina Menzer aus Mönchengladbach und die für den Berliner Sauerland-Stall boxende Cecilia Braekhus aus Norwegen. Der Titel “Trainer des Jahres” wurde in diesem Jahr zweimal vergeben. Fritz Sdunek und Ulli Wegner erhielten die gleiche Stimmenzahl und teilen sich den Titel. Dritter wurde Michael Timm.


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Das Duell der beiden deutschen Mittelgewichts-Weltmeister Felix Sturm und Arthur Abraham wird immer unwahrscheinlicher. Universum-Chef Klaus-Peter Kohl, Manager des Leverkusener Sturm, erklärte, vorerst mit Abrahams Promoter Wilfried Sauerland über einen künftigen Fight nicht mehr verhandeln zu wollen.

“Für uns war das kein seriöses Angebot, sondern ein Ultimatum”, meinte Kohl zum Abbruch der Verhandlungen. Sauerland soll dem WBA-Weltmeister Felix Sturm eine Angebot von 2,5 Millionen Euro gemacht haben, wenn er bis März 2009 gegen Arthur Abraham  in den Ring steigen würde.

Sauerland vom Berliner Boxstall konterte gleich: “Unser Angebot war seriös und kein Ultimatum. Wir haben es schriftlich an Universum geschickt und haben ausdrücklich betont, dass es bei Verhandlungen zusätzlich Zeit geben kann.” Und Sauerland-Geschäftsführer Christian Meyer legt noch einen drauf: “Für uns steht fest: Sturm hat Angst vor King Arthur.”

Der 29-Jährige Sturm will laut Universum-Angaben lieber gegen WBC- und WBO- Weltmeister Kelly Pavlik boxen. “Wir haben bereits Kontakt zu seinem Promoter Bob Arum aufgenommen und prüfen zunächst einmal unsere Optionen für Felix in Amerika”, meinte der Universum-Boss Kohl. Aber auch IBF-Weltmeister Abraham will gegen  Pavlik in den Ring steigen. In der Box-Szene gilt der US-Amerikaner als stärkster Mittelgewichtler.


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Promoter Wilfried Sauerland lockt Felix Sturm

Autor: Jörgen Heller
abgelegt in: Boxen

Der Manager Arthur Abrahams, Wilfried Sauerland, hat Anfang der Woche dem Hamburger Universum-Boxstall ein neues Angebot für einen WM-Fight im Mittelgewicht zwischen dem IBF-Weltmeister Arthur Abraham und dem WBA-Champion Felix Sturm gemacht.

Wie man in der Tageszeitung „Bild“ lesen konnte,  will Wilfried Sauerland dem Leverkusener Felix Sturm, eine Börse über 2,5 Millionen Euro bieten, wenn der Universum-Boxer bis März 2009 gegen Arthur Abraham zur Titelvereinigung zwischen den Verbänden IBF und WBA antritt.

„In Absprache mit der ARD-Sportkoordination und nach Sondierung mehrerer Hallen-Angebote konnten wir das Paket schnüren“, erklärte der Chef des Berliner Boxstalls in dem Boulevard-Blatt.

Beide Weltmeister hatten schon im Vorfeld grünes Licht für einen Vereinigungskampf gegeben. IBF-Weltmeister Abraham hatte sogar öffentlich verkündet,  ohne Börse gegen seinen deutschen Kontrahenten kämpfen zu wollen.


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Der deutsche WM-Fight des Jahrzehnts könnte Realität werden. Nach dem angekündigten Verzicht auf eine Börse des IBF-Champions Arthur Abrahams für einen Vereinigungs-Fight im Mittelgewicht gegen WBA-Weltmeister Felix Sturm lässt nun der Manager des Leverkuseners aufhorchen.

“Ich habe Arthur als Mann kennen gelernt, der zu seinem Wort steht. Wenn er Felix wirklich umsonst boxen will, soll er einen solchen Vertrag unterschreiben, und der Kampf findet statt. Wir nehmen das Angebot dankend an”, meinte Klaus-Peter Kohl, der weiter sagte: “Universum, das ZDF, ja sogar ganz Box-Deutschland freuen sich schon auf einen tollen Kampf.”

Arthur Abraham hatte gleich nach seiner Titelverteidigung gegen Raul Marquez (USA) am vergangenen Samstagabend getönt, er würde “auch ohne Geld” gegen den WBA-Weltmeister boxen wollen. “Meinetwegen sollen die Forderungen von Felix erfüllt werden, und ich verzichte”, sagte der gebürtige Armenier gegenüber „Sport Bild“ noch einmal. Sturm hat wohl drei Millionen Euro für den deutschen WM-Fight gefordert.

Ursprünglich hatten Kohl und Abrahams Promoter Wilfried Sauerland stets betont, ein Zustandekommen dieses Kampfes würde wegen zu hoher Börsenforderungen nicht zustande kommen.  Ein weiteres Problem liegt bei der Fernsehübertragung. Abrahams Kämpfe zeigt die ARD und Felix Sturm hat einen Vertrag mit dem ZDF.


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Arthur Abraham bleibt Weltmeister

Autor: Jörgen Heller
abgelegt in: Boxen

Box-Weltmeister Arthur Abraham hat am Samstagabend seinen IBF-Titel im Mittelgewicht mühelos verteidigen können. Der gebürtige Armenier setzte sich in Bamberg gegen den Amerikaner Raul Marquez durch technischen K.o. in der siebten Runde durch. Wegen einer Augenbrauenverletzung nach der sechsten Runde musste der Herausforderer den Kampf aufgeben. Für den ehemaligen Weltmeister im Super-Weltergewicht war es die fünfte Niederlage in seinem 47. Profi-Kampf. Der alte und neue Weltmeister ist seit 28 Kämpfen ungeschlagen.

“Diese frühe Aufgabe war schade, denn ich wollte ab der siebten Runde so richtig Gas geben”, sagte der 28-Jährige, der nun heiß auf einen Fight gegen den deutschen WBA-Weltmeister Felix Sturm ist. “Mir geht es um die Ehre, ich boxe gegen Felix auch ohne Geld, das Duell kann kommen. Wir müssen doch feststellen, wer der beste deutsche Mittelgewichtler ist”, meinte Arthur Abraham kühn nach seiner Titelverteidigung.

Sturm-Manager Klaus-Peter Kohl könnte sich auch einen rein deutschen WM-Kampf im Mittelgewicht vorstellen. Der Universum-Boss hält es aber momentan wegen zu hoher Börsen-Forderungen des Rivalen nicht für realisierbar: “Es wäre ein Traumkampf, aber er ist sehr schwer zu machen.” Für Abrahams Manager Wilfried Sauerland ist für den gewünschten Kampf aber nicht mehr viel Zeit: “Bald wird Arthur ins Super-Mittelgewicht aufsteigen.”

Unabhängig der Diskussionen um das deutsche Duell ist ein Vereinigungskampf im Sommer 2009 zwischen Abraham Kelly Pavlik in den USA so gut wie sicher. Der Amerikaner ist Titelträger der Verbände WBC und  WBO und wird unter Experten als bester der drei Mittelgewichts-Champions gehandelt.


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Kein Witz… nachdem Arthur Abraham den großmäuligen Edison Miranda nach 4 Runden zu Boden geschlagen hatte, wurden ihm sein WM-Gürtel sowie weitere Wertsachen aus seinem Auto geklaut.

Abraham war mit seinem Bruder am Flughafen von Miami angekommen. Als die Beiden ein Transportmittel für das im Wagen befindliche Gepäck holen wollten, war bei ihrer Rückkehr das Auto aufgebrochen und alles, bis auf die Trainingsklamotten des Boxers, war geraubt worden.

Pech für Abraham, der in Amerika extra massig Andenken und Mitbringsel gekauft hatte. Seinen Erfolg gegen Miranda wird ihm das nur teilweise vergällen - schließlich war dieser Sieg für die weitere Karriere Abrahams unermesslich wichtig!

Hoffentlich wird ihm bald ein Ersatz für den Gürtel geschickt, schließlich braucht der zur Zeit beste Boxer seiner Klasse doch was Würdiges zum über den Kamin hängen!

Quelle: Sport Eins


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