Bei den diesjährigen Olympischen Sommerspielen in London sind auch wieder Wettkämpfer für den Wettbewerb im Boxen und Ringen vertreten.
Die Veranstalter können zufrieden sein. Bisher ist die Entwicklung in Richtung Olympia 2012 gut. Bereits zwei Monate vor Beginn der Spiele sind für viele der Wettkämpfe schon die Tickets ausverkauft.
Die Olympische Flamme wurde bereits während der traditionellen Zeremonie im griechischen Hera-Tempel entzündet. weiterlesen »
Im Schwergewicht herrscht Langeweile, weil sich so gar kein neuer Gegner für die Klitschkos finden will. Mit Odlanier Solis könnte sich das jetzt ändern.
Klitschko Gegner sind meist überfordert mit der Herausforderung oder katapultieren sich mit ihren gigantischen Proletenegos, siehe Chisora, selbst ins Aus. Die Boxfans warten mehr ungeduldig als gespannt auf ernstzunehmende Gegner, deren Siegeszug eine Sensation wäre. weiterlesen »
Im Jahr 1984 wurde der Kopfschutz im Boxsport eingeführt. Gedacht ist dieser vor allem als Schutz gegen Gehirnerschütterung und Verletzungen an den Augen. Die Notwendigkeit wird auch heute noch diskutiert.
Das Boxen ist eine der ältesten Sportarten der Menschheit. Wurde anfänglich noch ohne Handschuhe geboxt, hat sich im Lauf der Zeit einiges in Sachen Schutz der Sportler getan. Das oberste Gebot im Boxsport ist mittlerweile die Absicherung des Athleten. weiterlesen »
Einundzwanzig Jahre lang war Angelo Dundee der Trainer von Box-Legende Muhammad Ali. Jetzt ist er im Alter von 90 Jahren gestorben. Zuletzt hatte er noch den 70. Geburtstag seines Schützlings erlebt.
Dundee hat in seiner langjährigen Karriere die größten Champions des Boxsports trainiert, darunter 15 Weltmeister, wie unter anderem George Foreman und Sugar Ray Leonard. Für Ali war Dundee nicht nur Trainer, sondern auch Mentor und Freund. weiterlesen »
In Dortmund findet am 29. Januar die erste „Rockstar Energy Drink Fight Night” statt, bei der mit Thaiboxen und MMA-Kämpfen mächtig die Fäuste fliegen werden. Mit dem Freizeitzentrum West (FZW), wo sonst Musiker und Bands den Ton angeben, haben die Veranstalter einen eher ungewöhnlichen Austragungsort gewählt.
Dass die erste Rockstar Energy Drink Fight Night im FZW in Dortmund stattfindet, kann man wohl als einen Akt der Nachbarschaftshilfe sehen. Denn die „Fight Lounge”, die den Veranstalter des Kampfabends darstellt, liegt in unmittelbarer Nähe zu dem Freizeitzentrum, in dem normalerweise verschiedene Konzerte und Parties das Publikum anheizen. Doch als privater Veranstalter muss man Geld verdienen und auch mal neue Wege einschlagen. Nun werden also zur Abwechslung mal Kampfsportler mit Thaiboxen, MMA sowie Beat-Fights für Stimmung im FZW Dortmund sorgen und das Programm kann sich durchaus sehen lassen. weiterlesen »
Denis Kudla hat für Deutschland den Weltmeister-Titel im Ringen heimgeholt. Er hatte sich bis zum letzten Kampf schon super geschlagen und auch seinen Endgegner letztlich überwunden. Nun kann der 76 kg schwere Deutsche ukrainischer Abstammung stolz in seine Heimat zurückkehren.
Denis Kudla ist der Weltmeister im Ringen. Er und sein deutscher Mitstreiter Nico Brunner, der den 13. Platz in der Hoffnungsrunde belegte, haben die WM wohlüberstanden hinter sich gebracht. Die beiden Kadetten können stolz wieder in die Heimat zurückkehren, und auch wenn Brunner nicht mit einem ganz so famosen Ergebnis heim kommt wie sein Teamkollege, so kann man doch zuversichtlich in die Zukunft blicken.
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Kobudo ist eine alte Kampfsportart, die von den Bauern auf Okinawa und den Ryu-Insel entwickelt wurde.
Diesen hatten, um sich gegen Samurais und japanische Oppressoren zu wehren, aus Alltagsgegenstände wie Dreschflegel und Holzstab Waffen entwickelt, deren Anwendung das Kobudo unter anderem lehrt. Dabei lernen viele Karate-Anwender Kobudo, um ein besseres Verständnis ihrer Kampfkunst zu bekommen. Kobudo stellt eine Basis dar, aus der viele anderen japanischen Kampfkünste sich entwickelt haben.
Die Waffen des Kobudo sind ebenso obskur wie interessant:
(vollständige Liste: kobudo.net)
Für mich persönlich ist Kobudo unsterblich geworden durch vier stirnbandbewehrte Helden der Kindheit: Die Teenage Mutant Ninja Turtles! Bis auf Leonardo, der zwei Schwerter benutzt, schwingen die schildkrötigen Helden allesamt Waffen des Kobudo, in ihrer Geschichte wird auf diese Kampfkunst auch mehrfach Bezug genommen.
Kobudo-Vereine gibts in ganz Deutschland, einfach mal hier informieren.
Coole Sprüche, Skateboards und Pizza gibts da zwar nicht, dafür aber Einblick in eine wirklich alte Kampfkunst.
Der Buddhismus gilt als die friedlichste Religion überhaupt, trotzdem ist der beliebteste Sport der sehr religiösen Thais zugleich einer der härtesten. Das Muay Thai, hier auch Thaiboxen genannt, dient vielen in Thailand als Lebensunterhalt und füllt ganze Stadien.. Auch im Westen hat sich diese Kampfkunst inzwischen als beliebte Vollkontaktsportart durchgesetzt und führt viele Sportler nach Thailand, um in einem der zahlreichen Camps mitzutrainieren. Durch seine Effektivität gehört es auch in anderen Wettkampfmodi wie dem MMA oder dem K1 zu den erfolgreichsten Stilen. Entstanden ist es aus alten Muay Boran Stilen, die in den Regionen um Kambotcha, Burma und Thailand für Schlachten entwickelt wurden und viel umfangreicher waren als die heutige, eher auf den Ring konzentrierte, Sportart. Angenehmer ist eine Begegnung mit einem Muay Thaikämpfer trotzdem nicht. Die Kämpfer dürfen dabei mit Tritten gegen die Beine, den Körper und den Kopf kämpfen. Dabei ist es für das Muay Thai typisch, dass man mit den Schienbeinen und nicht mit dem Spann tritt. Boxtechniken sind ebenfalls erlaubt, wobei die Kämpfer inzwischen wenigstens Handschuhe tragen dürfen. Früher band man sich einfach Riemen um die Fäuste oder kämpfte gleich ganz ohne Schützer. Diese Art trifft man heutzutage nur noch im benachbarten Burma an. Beim sehr verwandten Burmaboxen kämpft man immer noch mit blanken Fäusten und darf zusätzlich noch Kopfstöße machen. Diese sind in Thailand allerdings auch nicht mehr erlaubt und geben dem Kämpfer im Infight „nur“ die Möglichkeit, die Ellenbogen oder die Kniee einzusetzen. Bei aller Härte ist das Muay Thai sehr traditionsgeprägt. Vor dem Kampf machen die Kämpfer ritualisierte Tänze, den “ram muay” oder “waikru”, um die Schule und den Meister zu ehren und sich auf den Kampf einzustimmen, untermalt wird dies mit einer Musik, die während des Kampfes immer schneller wird und so eine anpeitschende Wirkung hat. Wer einmal in Thailand Urlaub macht, sollte sich unbedingt den Spaß gönnen, einen Kampf in einem der großen Stadien, wie dem Lumpini, zu besuchen.