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Hier wird nicht gekratzt und gebissen
 


Andreas Tölzer und Franziska Konitz haben bei den deutschen Judo-Meisterschaften in Bayreuth ihre nationalen Titel im Schwergewicht verteidigen können. Beide Judokas setzten Akzente für das große Saisonziel, die Weltmeisterschaft Ende August in Rotterdam.

Judo © Flickr/ Sklathill

Der Europameister von 2006, Andreas Tölzer aus Mönchengladbach, setzte sich im Finale gegen den Leipziger Fabian Hubert durch. Franziska Konitz siegte im Finale der Damen gegen Jasmin Külbs aus Speyer und verteidigte ihren Titel ebenfalls souverän. Bei der DM in Bayreuth fehlten aber die Olympiasieger Ole Bischof und Yvonne Bönisch.

Diese Ergebnisse lassen aufhorchen bezüglich der Judo-Weltmeisterschaft vom 26. bis 30. August in Rotterdam. Dann hoffen wir wieder auf Topplatzierungen der Athleten vom Deutschen Judobund (DJB), wie es uns Bischof bei den Spielen in Peking vorgemacht hat.


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Der frühere Profibox-Weltmeister Graciano Rocchigiani schlüpft ab sofort in die Trainerrolle. Der Ex-Champion wird seine neuen Schützlinge Herbie Hide und Selcuk Aydin in seinem Duisburger “Gym” auf die bevorstehenden Kämpfe vorbereiten.

Der ehemalige Weltmeister im Supermittel- und Halbschwergewicht und frische Trainer Graciano Rocchigiani  beurteilte Selcuk Aydin: “Selcuk ist ein ungeschliffener Diamant. Er kann ein ganz Großer werden. Ich bin sicher, er holt sich mindestens einen WM-Titel.” Zu seinem zweiten Schützling sagte der 45-Jährige: “Und Herbie ist ein ausgebuffter Junge, schließlich war er schon zweimal Weltmeister im Schwergewicht. Und wenn alles glatt läuft, holt er sich auch den Titel im Cruisergewicht.”

Der Cruisergewichtler Hide wird am 6. März in Cuxhaven in einem Eleminator-Fight gegen den Amerikaner Matt Godfrey in den Ring steigen. Wenn der Brite gewinnt, kann er danach um den WM-Titel kämpfen. Weltergewichtler Aydin wird am 21. März in Stuttgart im Rahmen des WM-Duells zwischen WBC-Schwergewichts-Champion Witali Klitschko und Herausforderer Juan Carlos Gomez aus Kuba boxen. Der Gegner steht noch nicht fest.

Hier Bilder vom WM-Fight zwischen Graciano Rocchigiani und Darius Michalczewski aus dem Jahre 1996:

 


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Sebastian Sylvester macht einen Schnitt in seiner Boxer-Laufbahn. Der Greifswalder Profi-Boxer hat sich von seinem Trainer Hartmut Schröder und  von Manager Winfried Spiering vom Berliner Wiking-Team getrennt. In Zukunft will er für den Sauerland-Stall in den Boxring steigen.

Ende Januar will Sebastian Sylvester bei seinem neuen Trainer Karsten Röwer vom Berliner Sauerland-Boxstall die ersten Trainingseinheiten bestreiten.

Die Trennung vom Wiking-Team ist die Konsequenz aus der Punktniederlage im WM-Kampf gegen Weltmeister Felix Sturm im November 2008. „Nach all den Jahren mit Winne Spiering und Hartmut Schröder ist mir das nicht leichtgefallen“, meinte Sylvester nach der Trennung. „Nach reiflicher Überlegung bin ich aber zu dem Schluss gekommen, dass dieser Weg der richtige für mich ist“, so der Boxer mit dem Kampfnamen „Hurricane“ weiter.

Der nächste Boxtermin wird für den Greifswalder der 28. Februar sein.  Der 28-Jährige wird in Neubrandenburg gegen den Italiener Gaetano Nespro um den vakanten internationalen WBA-Titel im Mittelgewicht in den Ring steigen.

Sylvester auf der Pressekonferenz für den Kampf gegen Felix Sturm, wobei der Greifswalder eine größere Klappe hatte als boxerische Qualitäten:


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Der ehemalige polnische Boxweltmeister Dariusz Michalczewski hat einen Großteil seines Vermögens wegen seines aufwendigen Lebensstils und drei Scheidungen so gut wie aufgebraucht.

Dariusz Michalczewski  sagte in einem Interview mit der “Bild am Sonntag“: “Ich habe meine Millionen nicht mehr. Meine Frauen haben mein Geld bekommen.”

Der Pole sprach von einem Vermögen in Höhe von 30 Millionen Euro. “Die habe ich verhurt und verfeiert”, so der 40-Jährige.

Besonders die Trennung von seiner Frau Dorota, mit der er zweimal verheiratet war, soll sehr viel Geld gekostet haben. “Sie bekam 15 Millionen. Meine erste Frau bekam das Geld zu Recht. Wenn meine Frau mit zum Feiern gekommen wäre, hätte ich sie nicht verlassen. Aber sie hat mehr auf ihren Porsche aufgepasst als auf mich”, erörterte Michalczewski weiter. Demnächst will der ehemalige Weltmeister des Verbandes WBO ein Ex-Model heiraten.


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Die bisher unbesiegte Weltmeisterin Ina Menzer tritt am Samstagabend in Düsseldorf gegen Esther Schouten aus den Niederlanden zur Titelverteidigung an.

 

WIBF- und WBC-Weltmeisterin Ina Menzer sagte im Vorfeld des Kampfes über ihre Gegnerin: „Sie ist eine technisch hochklassige Boxerin. Ich gehe aber davon aus, dass ich gewinne.“

Für die 28-Jährige ist es bereits die zwölfte Titelverteidigung im Federgewicht. Die Herausforderin Esther Schouten, die früher einmal Weltmeisterin im Superbantamgewicht war, denkt an ihre Gewinn-Chance: „Es wird auf die Form am Abend ankommen.”

Der Schützling des Erfolgstrainers Fritz Sdunek, Alexander Alekseew, will an gleicher Stelle seine erste WM-Chance im Cruisergewicht nutzen. Der Russe kämpft um den Interims-Titel der WBO gegen den Argentinier Victor Emilio Ramirez. „Ich werde mit ihm viel Spaß haben. Mein Kopf wird alles entscheiden“, verkündete der bisher unbesiegte Alekseew.


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uchi mata©by nguoivntramlang

Ole Bischof hat das neue Jahr mit einem Trainingslehrgang im Bundesleistungszentrum Kienbaum begonnen. Der Aufenthalt dient für den Olympiasieger als Startschuss zur Vorbereitung auf die WM in diesem Jahr.

„Es lief alles ganz gut. Ich bin schon ganz gut in Form“, meinte Ole Bischof gegenüber der Deutschen Presse-Agentur dpa. Hauptaugenmerk der gesamten Vorbereitung liegt für den 29-Jährigen im nacholympischen auf dem Saisonhöhepunkt, der Weltmeisterschaft Ende August in Rotterdam. „Da möchte ich um eine Medaille mitkämpfen“, sagte der Reutlinger vorausschauend.

Der neue Herren-Bundestrainer der Judokas, Detlef Ultsch, fand positive Worte zu den Tagen in Kienbaum. „Der Lehrgang ist sehr gut gelaufen. Die Stimmung und die Motivation sind gut.“

Der neue Damen-Bundestrainer Michael Bazynski musste bei dem Lehrgang auf seine Top-Athletinnen verzichten. Die Potsdamerin Yvonne Bönisch hat Trainingsrückstand und Annett Böhm laboriert an einer Fußverletzung. Trotzdem zeigte sich auch Bazynski äußerst zufrieden: „Die Frauen haben sehr, sehr gut trainiert.“


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Weltmeister Vitali Klitschko wird seinen WBC-Schwergewichtstitel gegen Pflichtherausforderer Juan Carlos Gomez  aus Kuba verteidigen. Der WM-Kampf soll Ende März oder im April in Deutschland ausgetragen werden.

Ursprünglicher Wunschgegner Vitali Klitschkos war eigentlich David Haye. Doch das geplante Duell mit dem jungen Briten ist kurzfristig geplatzt. Eigentlich war Kampf zwischen dem Ukrainer, der im vergangenen Oktober sein Comeback mit einem Sieg gegen Samuel Peter gefeiert hatte, so gut wie in Sack und Tüten.

Gomez hat sich das Recht auf eine WBC-Titelherausforderung durch Siege in zwei Ausscheidungskämpfen gegen Oliver McCall aus den USA und Klitschkos Landsmann Wladimir Wirtschis erworben. Der Kubaner kann eine beachtliche Kampfbilanz vorweisen. Gomez erzielte in seiner Profilaufbahn bislang 44 Siege bei 35 K.o.’s und wurde erste einmal geschlagen.


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Remy Bonjasky wurde beim K-1 World-Grand-Prix Finale 2008 in der ausverkauften Yokohama-Arena zum diesjährigen World GP Champion erklärt. Damit holte der Niederländer nach 2003 und 2004 zum dritten Mal den Weltmeister-Titel.

Sein K-1-Finalgegner Badr Hari bekam Ende der zweiten Runde die rote Karte gezeigt. Der gefrustete Marokkaner, der in Runde eins einmal zu Boden ging und angezählt werden musste, kämpfte sich in der zweiten Runde so in Rage, dass er nach dem Runden-Gong einfach weitermachte und auf Remy Bonjasky weiter einschlug, wobei sich der Niederlander verletzte.

Die Ringärzte empfahlen nach Untersuchung des Niedergeschlagenen, den Kampf abzubrechen. Somit erhielt Badr Hari die rote Karte und der neue Weltmeister stand fest. Der Marokkaner wurde später von den Ringrichtern aus dem Finalturnier in Japan ausgeschlossen. Kein ruhmreiches Ende beim diesjährigen K-1 World Grand-Prix Finale, aber das Verhalten des Hitzkopfes Badr Hari war keineswegs gerechtfertigt.


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Der ungarische Weltmeister Zsolt Erdei verteidigt am Samstagabend in der Magdeburger Bördelandhalle seinen WBO-Titel gegen den Ukrainer Juri Baraschian im Halbschwergewicht.

Zsolt Erdei erklärte vor dem Fight: “Es wird mit Sicherheit eine ganz harte Nuss werden, die ich zu knacken habe.” Sein Herausforderer Baraschian hatte im Februar 2008 in einem EM-Kampf den Berliner Thomas Ulrich durch K.o. niedergestreckt. Der Ungar sagte über seinen Gegner weiter, dass “der intelligent und klug boxt”.

Erdei, der seit 2004 WBO-Weltmeister ist, konnte bisher zehnmal seinen Titel verteidigen und ist in 29 Profi-Kämpfen ungeschlagen. Herausforderer Baraschian hatte im Juni 2008 gegen den WBA-Champion Hugo Hernan Garay verloren. “Ich bin kampfbereit, hochmotiviert und will ihm den Titel abnehmen”, erklärte der Ukrainer kämpferisch.

Ein weiterer WM-Kampf steht in Magdeburg auf dem Programm. Supermittelgewichtler Denis Inkin verteidigt seinen Titel gegen Karoly Balzsay. Und der ehemalige Europameister Thomas Ulrich boxt gegen Armin Dollinger.


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Der für den 17. Januar in Düsseldorf geplante Kampf zwischen dem Box-Profi Jürgen Brähmer und dem US-Amerikaner Rubin Williams muss abgesagt werden. Der Rostocker verletzte sich in der Silvesternacht.

Laut dem Hamburger Universum-Boxstall wurde Jürgen Brähmer zu Silvester in Schwerin während des Neujahrsfeuerwerks in der Menschenmenge von einem Glasstück am Kopf getroffen.

Die Kopfwunde des Halbschwergewichtlers musste mit sechs Stichen genäht werden. “Ich muss jetzt eine Woche mit dem Training aussetzen, dann kommen die Fäden wieder raus. Das ist sehr ärgerlich”, meinte Brähmer, der hofft bald wieder boxen zu können.


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