Fightingblog

Hier wird nicht gekratzt und gebissen
 


Am Samstag wird Koji Sato gegen WBA-Weltmeister Felix Sturm im Krefelder Königspalast in den Ring steigen. Zeit, sich einmal etwas näher mit dem Herausforderer aus Japan zu beschäftigen, denn der etwas schmächtig wirkende Sato kann eine beeindruckende Bilanz vorweisen.

Koji Sato stammt aus Tokio und wirkt wie gesagt mit seinen 1,80 Meter etwas schmächtig. Der Japaner wird zur Zeit vom Weltverband WBA auf Platz 14 geführt. Beeindruckend ist seine K.O.-Quote.

Koji Sato konnte von seinen bislang 14 Profikämpfen 13 vorzeitig durch K.O. für sich entscheiden. Und nebenbei gesagt, den 14. Kampf hat er auch gewonnen. Damit liegt seine K.O.-Quote bei 92,8 Prozent. Der fast 30-jährige Felix Sturm verfügt zwar mit seinen 34 Profikämpfen über die grössere Erfahrung, zeigte sich aber dennoch von der Schlagkraft Satos beeindruckt:

„Jede Titelverteidigung ist schwierig. Ich habe Videos von ihm gesehen. Und ich kann ihnen nur sagen: Ich bin beeindruckt, was er mit einem Schlag ausrichten kann.“, wird Felix Sturm von „sport.t-online.de“ zitiert. weiterlesen »


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Der Termin für die endgültige Entscheidung über den WM-Gürtel der WBA steht. Am 30. Mai steigt Nikolai Walujew gegen Ruslan Chagaew wieder in den Ring. Auf den Sieger wartet ein Duell mit einem der Klitschkos.

Noch dieses Jahr könnte der Traum der Klitschkos war werden, alle WM-Gürtel im Schwergewicht auf sich zu vereinen. Während Wladimir demnächst seine Titel gegen David Haye verteidigen wird, hat Vitali Klitschko den letzten noch fehlenden WM-Gürtel im Visier.

Den Gürtel der WBA teilen sich zur Zeit jedoch noch Nikolai Walujew und Ruslan Chagaew. Bevor einer von beiden gegen Vitali in den Ring steigen kann, müssen die beiden den Titel erst unter sich ausmachen. weiterlesen »


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Ihr Ziel ist es, alle Weltmeistertitel auf sich zu vereinen. Vielleicht gelingt es ihnen ja bald. Zunächst steht jedoch der Schwergewichtskampf des Jahres an. Wladimir Klitschko wird am 20. Juni seine Titel gegen David Haye verteidigen. Auf Vitali könnte dieses Jahr noch Nikolai Valuev warten.

Genau genommen setzt Waldimir Klitschko sogar drei Titel gegen den Engländer David Haye aufs Spiel. „Dr. Steelhammer“ ist Weltmeister der Verbände IBF, WBO, IBO.

David Haye © flickr / loura

Es hat lange gedauert, bis der Termin feststand. Folgt man der Aussage des Geschäftsführers der Klitschko Management Group, Bernd Bönte, so wird dies der Kampf des Jahres werden.

„Sowohl Wladimir als auch David Haye sind als knallharte Puncher bekannt, und es gibt wohl nur wenige Experten, die davon ausgehen, dass dieses Duell über die volle Distanz gehen wird. Wir alle dürfen uns auf ein ganz großes Spektakel freuen.“ wird Bönte auf der Homepage der Klitschko-Brüder zitiert. weiterlesen »


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Seit dem 15. März 2008 kann die Super-Mittelgewichtlerin aus Kasachstan sieben WM-Titel ihr eigen nennen. Damit ist sie wohl die erfolgreichste Boxerin dieser Tage. Ende März wird sie  wieder in Berlin in den Ring steigen.

Gerade einmal 19 Profikämpfe hat Natascha Ragosina bestritten und elf davon vorzeitig beendet, und schon kann sie sieben WM-Titel auf sich vereinen.

Frauenboxen © flickr / Army.mil

Die streitbare Verbandsvielfalt im Frauenboxsport macht so etwas möglich und doch hätte sie dies nicht erreicht, wenn sie keine gute Boxerin wäre.

Natascha Ragosina holte auch schon als Kickboxerin einige Titel

Natascha Ragosina, die eigentlich Natalja Jurjewna Ragosina heißt, wurde am 5. April 1976 in Karaganda in Kasachstan geboren. Ähnlich wie auch Cecilia Breakhus begann sie ihre Karriere nicht als Boxerin, sondern im Kickboxsport. weiterlesen »


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Man könnte meinen, Cecilia Breakhus wäre vor der Linse eines Fotografen besser aufgehoben als in einem Boxring. Aber die schöne Norwegerin mit den kolumbianischen Wurzeln macht nicht nur optisch im Ring eine gute Figur.

Am Samstag (14. März) stellt sie sich in Kiel ihrem ersten WM-Fight gegen die Dänin Vinni Skovgaard, und dass nach nur 9 Profikämpfen.

Frauenboxen © flickr / livegym-showtime

Es ist schon erstaunlich, wie schnell es im Frauenboxsport um Titel geht. Es spricht nicht gerade für das Niveau des Sports, wenn derart inflationär mit Titeln umgegangen wird. Ist es bei den Männern schon kaum zu überblicken, wer wo jetzt gegen wen um welchen Titel kämpft, so sprengt die „Vielfalt“ bei den Frauen jeden vernünftigen Rahmen. weiterlesen »


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Nach langer Ringabstinenz kehrt “Rocky” wieder in den Ring zurück, diesmal als Trainer.

Wie heißt es so schön “Totgeglaubte leben länger”, so ist es auch bei Graciano Rocchigiani, der nach sechs Jahren nun als Trainer in den Ring steigen wird.

Rocky machte in den letzten Jahren hauptsächlich wegen Fahren ohne Führerscheins oder Körperverletzung, Schlagzeilen. Sein letzter Kampf im Ring fand 2003, gegen Thomas Ulrich statt, wobei er eine Niederlage davontrug.

Sein Debüt als Trainer gibt Rocchigiani heute Abend beim Kampf von Cruisergewichtler Herbie Hide in Cuxhaven gegen Sandro Spiroshvili. Rocky sieht großes Potenzial im “Dancing Destroyer”, wie er schon im Januar kundtat. Hide kämpft Ende Mai gegen Matt Godfrey und könnte vielleicht bald wieder einen Weltmeistertitel für sich beanspruchen.

Auch Rockys zweiter Schützling, Selcuk Aydin wird in Cuxhaven in den Ring steigen, gegen Luis Hernandez. Der “Mini-Tyson” will seinen Titel im Weltergewicht.

Der zweimalige Weltmeister Rocchigiani will sich noch einmal beweisen und diesmal als Trainer den Weltmeistertitel anpeilen. Sein großes Vorbild ist ihm zufolge der Trainer von Wladimir Klitschko, Emanuel Steward. Steward hatte Rocchigiani während seines Comebacks in den Neunzigerjahren betreut.

Das Training von Aydin und Hide findet in Rockys eigenem Boxstall in Duisburg statt, dabei herrscht eiserne Disziplin. “Ohne Disziplin macht das Boxen keinen Sinn. Aber das ist ja in jedem Job so., sagte er gegenüber der Seite sport1.de. Trotz seines unkonventionellen Lebensstils außerhalb des Rings hat er sich beim Training und den Kämpfen stets daran gehalten. Weiter glaubt Rocchigiani, dass seine eigene Karriere ihn bei seinen Schützlingen glaubwürdiger macht, da er weiß wovon er spricht. Ob Weltmeistertitel oder Bewährungsstrafe, er hat schon alles hinter sich.


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Das ZDF überträgt den Mittelgewichtskampf um den WBA-Weltmeistertitel zwischen Felix Sturm und dem Japaner Koji Sato. Der Titelkampf wird am 25. April 2009 in Krefeld stattfinden.

Der Leverkusener Mittelgewichtsweltmeister wird im April seinen Titel gegen Koji Sato verteidigen müssen. Das wird kein einfacher Fight, denn Sato schaffte im Super-Mittelgewicht 14 Kämpfe ohne Niederlage. Sturm verlor nur zwei Kämpfe von 31 und bereitet sich gut auf die Begegnung vor.

Für Sato ist es der erste Kampf in Europa, bisher bestritt er seine Begegnungen innerhalb der Oriental and Pacific Boxing Federation (OPBF), wo er auch den Titel erlangte. Er ist derzeit die Nummer 14 in der Rangliste der WBA und beendete 13 seiner 14  Profikämpfe mit vorzeitigen K.O.-Siegen, weshalb er bis jetzt nie über 12 Runden gehen musste.

Auf seinem Blog meldete Sturm, dass er alles versuchen wird um”optimal vorbereitet in den Kampf” zu gehen. Zuletzt trug der 27-Jährige seine Titelverteidigung problemlos gegen Sebastian Sylvester aus.

Noch gibt es Karten für die Arena in Krefeld.

Felix Sturm vs. Koji Sato
Beginn: 18h
Königpalast Krefeld

Eintritt:
Kategorie 2: 199 Euro/Kategorie 1: 499 Euro


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Eine Karriere wie im Bilderbuch. Supermittelgewicht-Weltmeister Joe Calzaghe gab Anfang des Monats seinen Rücktritt vom aktiven Sport bekannt, ohne jemals einen seiner 46 Profi-Kämpfe verloren zu haben.

Joe Calzaghe, der Sohn einer walisischen Mutter und eines sardischen Vaters, geht nach 18 Jahren Profikarriere in Rente. Er ist der Boxer, der unbesiegt alle Kämpfe seiner Laufbahn gewonnen hat, gab am 05. Februar seinen Rücktritt bekannt.

Joe Calzaghe © flickr / markhillary

Der 36-jährige erklärte auf seiner offiziellen Hompage, dass er aber keineswegs von der Bildfläche verschwinden werde. In TV-Auftritten und Werbekampagnen wird er zu sehen sein und nebenbei seine wohltätige Arbeit fortführen.

Die Kampfnamen des Walisen sind “Italian Dragon” (italienischer Drache) und “Pride of Wales” (Stolz von Wales), auch sie sind Zeichen seines makellosen Werdeganges.

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In der Hansenstadt Hamburg wird vom 21. bis 22. Februar 2009 der prestigeträchtige OTTO-Grand-Prix der Judokas ausgetragen. Bei der hochkarätig international besetzen Veranstaltung, die zu den zehn bedeutendsten Judo-Turnieren der Welt gehört, wird der Olympiasieger von Peking Ole Bischof und die Olympiasiegerin von Athen Yvonne Bönisch nicht um wichtige Weltranglistenpunkte mitkämpfen können. 

Ole Bischof © wikipediaZu seiner Absage bei diesem wichtigen Qualifikationsturnier der Judokas für die Europa- und Weltmeisterschaften im Jahr 2009 sowie für Olympiaqualifikation 2012 sagte Ole Bischof: „Ich fühle mich fit - für einen Start beim Grand Prix in Hamburg ist es jedoch noch zu früh.“ Der Reutlinger will erst in knapp einem Monat, bei einem Turnier in New York, in die Saison starten.

Yvonne Bönisch vom UJKC Potsdam braucht noch Trainingszeit und wird ihren Einstand in die WM-Saison Ende Februar beim Weltcup in Prag geben. „Zum Einstieg wäre Hamburg zu groß.“

Athleten aus 30 Ländern mit den größten Judo-Nationen Japan, Frankreich, Korea und China haben sich in der Elbstadt angekündigt. “Es ist der erste Grand Prix, der in diesem Jahr stattfindet. Ich freue mich sehr auf das Turnier und hoffe auf die gewohnt gute Stimmung in Hamburg”, erläuterte der Präsident des Deutschen Judo-Bundes (DJB), Peter Frese.


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Box-Legende Joe Calzaghe aus Wales hat sich entschieden, zurückzutreten. Der Weltmeister im Supermittelgewicht beendet nach 46 Profikämpfen ohne eine Niederlage seine Karriere als Profiboxer.

Joe Calzaghe sagte zu seinem Abtritt: „Es war eine schwierige Entscheidung, aber ich habe alles erreicht, was ich erreichen wollte im Boxen.“ Elf Jahre lang hielt der Boxer mit italienischen Wurzeln den WBO-Gürtel im Supermittelgewicht. Seit November 2007 war der 37-Jährige nach einem Punktsieg gegen den Dänen Mikkel Kessler auch WBA- und WBC-Champion.

Joe Calzaghe tritt ungeschlagen ab  ©flickr/ markhillary

„Es gibt eine Menge Dinge, die ich tun will. Ich bin stolz darauf, als einer der wenigen Kämpfer in der Geschichte unbesiegt in den Ruhestand zu gehen», sagte der Boxer mit dem Namen „Stolz von Wales“, der hinzufügte: „Es wurde Zeit, an die Familie zu denken. Meine Kinder und meine Mutter brauchen mich.“

Calzaghe verließ den Ring 32-mal vorzeitig. Seinen letzten Kampf  gewann er am 8. November vergangenen Jahres ebenfalls gegen eine Box-Legende. Nach Punkten setzte sich der Walliser im New Yorker Madison Square Garden gegen Roy Jones Jr. (USA) durch.

Eine beachtliche Leistung Calzaghes. Mir würde kein anderer Boxer einfallen, dem es ebenfalls gelang, ungeschlagen abzutreten. Oder könnt ihr mich eines besseren belehren?


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