Giacobbe Fragomeni - mit 40 Jahren trat der italienische Cruisergewicht-Profiboxer am 21. November 2009 noch einmal in den Ring, um seinen WBC-Cruiserweight-WM-Titel gegen den Ungarn Zsolt Erdei zu verteidigen. Der Italiener musste sich dem ungarischen Boxprofi, der zuvor fast sechs Jahre in Folge WBC-Weltmeister im Halbschwergewicht war, nach 12 Runden geschlagen geben.
Dabei fiel das Ergebnis punktemässig mehr als knapp aus. Am Ende reichten dem technisch haushoch überlegenen Zsolt Erdei zwei Punkte Vorsprung, um sich auch in der höheren Gewichtsklasse den WM-Titel zu holen.
In der Kieler Sparkassen-Arena bekämpften sich zwei Boxer, wie sie unterschiedlicher nicht fighten könnten. Während der Italiener kämpfte, als ob er in einen Strassenkampf verwickelt wäre und auf harte Schläge setzte, die seinen Gegner ausser Gefecht setzen sollten, kämpfte der Ungar Erdei technisch wesentlich versierter und bewegte sich auch besser. Bereits nach wenigen Runden waren die beiden Kontrahenten weiterlesen »
Der erst vor Kurzem frischgebackene Amateur-Box-Weltmeister im Weltergewicht, Jack Robert Culcay-Keth hat ins Profilager gewechselt. Obwohl die Entscheidung ihm schwer gefallen sei, habe er sich nach ausführlichen Beratungen mit seiner Familie, seinen Trainern und Freunden dazu entschieden, ab sofort als Profi zu boxen und damit gegen eine Teilnahme an den Olympischen Spielen 2012 in London.
Gestern unterschrieb der 24-Jährige in Hamburg einen Vertrag bei Universum Box-Promotion über drei Jahre plus der Option über weitere drei. Bereits seit heute Morgen (12.11.2009) trainiert Jack Culcay – wie sich der gebürtige Ecuadorianer seit seinem Wechsel zu den Profis kurz und prägnant nennt – in Hamburg bei Michael Timm und Artur Grigorian. Als Vorbild nennt der Weltergewichtler übrigens unter anderem Iron Mike Tyson.
Trotzdem will der Amateurweltmeister auch weiterhin weiterlesen »
Mike Tyson und Comeback – Diese Worte passen offenbar immer dann besonders gut zusammen, wenn der ehemalige Schwergewichts-Champion besonders gravierende finanzielle Probleme hat. Erst 2004 hatte sich der damals 37-Jährige „Iron Mike“ blamiert, als er sich gegen den Briten Danny Williams versucht hatte, 2005 folgte eine desaströse Vorstellung gegen den Iren Kevin McBride.
Während Mike Tyson beide Kämpfe verlor, konnte er immerhin Dollar-Millionen in zweistelliger Höhe für die beiden Fights einstreichen. Bei seinem ausschweifenden Lebensstil – Tyson verdiente während seiner (erfolgreichen) Boxkarriere insgesamt über 300 Millionen Dollar, musste jedoch im Jahr 2003 Bankrott anmelden, scheint nun wieder einmal der Zeitpunkt gekommen zu sein, an dem ein paar Millionen der grünen Scheine die habgierigsten der Tyson-Gläubiger für eine Weile befrieden können.
Laut der britischen Zeitung „guardian.co.uk“ zumindest schliesst Mike Tyson ein Comeback nicht kategorisch aus. Andererseits scheint es aber auch keine konkreten Pläne dafür zu geben, den seinerzeit jüngsten Boxweltmeister im Schwergewicht zurück in den Ring zu holen. Am 22. November 1986 war Tyson mit 20 Jahren und 144 Tagen gegen den WBC-Weltmeister Trevor Berbick erfolgreich und wurde so in der zweiten Runde zum jüngsten Schwergewichtsweltmeister der Geschichte.
Dennoch sehen die wenigsten Experten und auch Fans Mike Tyson in einer Kategorie mit Legenden wie Muhammed Ali oder Joe Louis. Dafür war der ausserordentlich talentierte Boxer Tyson weiterlesen »
Das Super Six Turnier, welches ein Boxturnier ist, bei dem sechs Profiboxer um die WM-Gürtel in der Gewichtsklasse Supermittelgewicht kämpfen, hat wieder begonnen. Die Box-Profis kämpfen um die große Chance, sehr zur Freunde der Fans. Abraham überrascht mit seinen harten Rechten und schlägt seinen Gegner K.O.
Das Super Six Turnier, was auf circa 34 Millionen Euro dotiert wird, ist seit Oktober 2009 in der Gruppenphase und hat erst Anfang 2011 sein Finale. Die Boxprofis im Supermittelgewicht benötigen diese Zeit jedoch um fit zu sein für jeden einzelnen Kampf. Durch einen K.O. Sieg den Kampf zu beenden gelang jüngst erst wieder dem Box-Profi Arthur Abraham.
WBO-Cruisergewichts-Weltmeister Marco Huck verteidigt gegen Ola Afolabi am 5. Dezember seinen Titel. Der Deutsche kämpft quasi vor heimischem Publikum in der neuen Mulitfunktions-Arena in Baden Württemberg gegen seinen britischen Herausforderer, der nigerianische Wurzeln hat und in den USA gross geworden ist.
Beide Boxer können auf eine ähnlich erfolgreiche Profi-Karriere zurückblicken, wenn auch Huck insgesamt mehr Kämpfe absolviert hat. 26 seiner 27 Profi-Boxkämpfe entschied der gebürtige Jugoslawe, der am 11. November 1984 in Ugao geboren wurde und erst seit August 2009 die deutsche Staatsangehörigkeit hat, für sich, 20 davon mit K.o. Ola Afolabi, am 15. März 1980 in London geboren, hingegen absolvierte bislang 18 Profifights, 14 davon siegreich, 3 gingen unentschieden aus.
Durch seinen Sieg gegen den zuvorigen WBO-Weltmeister im Cruisergewicht, Enzo Maccarinelli, im März 2009 gewann Afolabi den Titel als WBO-Interims-Weltmeister. Zuvor hatte der 1,91 Meter grosse Brite den als äusserst stark eingeschätzten US-Amerikaner Eric Fields im April durch einen technischen K.o. besiegt und damit für reichlich Furore gesorgt.
Der geringe Grössenunterschied – Käpt’n Huck, wie er von seinen Fans genannt wird, ist vier Zentimeter kleiner als der Interims-Weltmeister – dürfte für den Ausgang des bereits sehnlichst erwarteten Premieren-Kampf weiterlesen »
Jack Culcay-Keth aus Darmstadt ist der erste deutsche Amateur-Boxweltmeister seit 14 Jahren. Bei der Weltmeisterschaft in Mailand glückte dem knapp 24-Jährigen der Sieg im Weltergewicht (bis 69 Kilogramm). Mit 7:4 setzte sich Culcay-Keth, der bereits mit dem jungen Henry Maske verglichen wird, gegen den Russen Andrej Samkowoj durch. Nach dem Kampf schätzte der neue Weltmeister seinen Gegner als stark, aber konditionell unterlegen ein.
Der aus Ecuador stammende Nachwuchsboxer nennt unter anderem Mike Tyson als Vorbild, zumindest in boxerischer Hinsicht. Auf den Vergleich mit Henry Maske, der vor seiner Profilaufbahn auch einen Amateur-Weltmeisterschaftstitel holen konnte, angesprochen, antwortet Jack Culcay-Keths Diziplintrainer Roland Kubath, dass es zwar Gemeinsamkeiten gebe, Culcay-Keth aber „wesentlich dynamischer als Maske“ sei.
Fest steht, dass Jack Robert Culcay-Keth, wie der junge Boxer mit vollem Namen heisst, in seiner Laufbahn neben dem neuen Weltmeistertitel bereits einige weitere Erfolge aufweisen kann. Beim Chemiepokal 2007 schaffte er den zweiten Platz, 2007 wurde er ausserdem weiterlesen »
Marco Huck ist neuer Weltmeister im Cruisergewicht. Gegen den WBO-Titelträger Victor Emilio Ramirez aus Argentinien gewann er im westfälischen Gerry-Weber-Stadion mit einem einstimmigen Punktsieg über zwölf Runden. Der 24-Jährige boxte dort seinen 27. Kampf und somit seinen 26 Sieg.
Marco Huck konnte bisher eine Niederlage verzeichnen, hierbei unterlag er am 29. Dezember 2007 in der IBF-WM dem US-Amerikaner Steve Cunningham.
Der aus Serbien stammende Deutsche begann in sehr jungen Jahren mit dem Kampfsport. Im alte von 16 Jahren wurde er Europameister im Kickboxen und mit 18 erkämpfte er sich den Titel des jüngsten Kickbox-Weltmeisters einer deutschen Mannschaft aller Zeiten.
Anschließend wechselte er zum Boxsport und begann beim BC Vorwärts Bielefeld zu trainieren. Er gewann jeden seiner 15 Amateurkämpfe. Im Jahr 2004 entschloss sich Huck in die Profiliga zu wechseln und besuchte das Training des Sauerland-Teams, wo er sich im Sparring gegen Cengiz Koç unter Beweis stellte. 2004 wurde er im Boxstall von Wilfried Sauerland unter Trainer Ulli Wegner Profi im Cruisergewicht. Sein Profidebüt feierte er am 7. November 2004 durch einen technischen K.o.-Sieg in der ersten Runde gegen Pavel Cirok.
Hucks Boxstil ist sehr offensiv und aggressiv, hieraus resultieren immer wieder Situationen in denen er völlig offen für Gegenangriffe ist. Huck lässt sich oft leicht reizen und verfällt dann in überstürzte, unsaubere Aktionen. Als sportliches Vorbild nennt er Mike Tyson. Seine Boxkarriere liest sich wie die Lecktüre einer Schlacht. Technische KO’s und Rangeleien sind keine Seltenheit. Mit seinem hitzigen Temperament ist er zwar eine wahre Kämpfernatur, aber auch anfällig für übereilte Handlungen.
Aus Befürchtung, das zu großen Teilen jugendliche Publikum zu erhöhter Gewaltbereitschaft anzustacheln, gedenkt Senator Körting das Gemetzel in der landeseigenen Max-Schmeling-Halle abzusagen.
Da der Sport- und Innensenator Ehrhart Körting (SPD) nach Kräften gegen die Veranstaltung angeht, sieht Hallenbetreiber Velomax nun einem möglichen Ausfall entgegen. „Im Moment ist nichts auszuschließen“, teilt Velomax-Sprecher Gunther Thiele mit. „Wir werden jetzt alles mit Bedacht prüfen und dann eine Entscheidung treffen.“ geplant ist, dass 20 Xtreme Fighter
am 12. Dezember in achteckigen Käfigen einander zu Boden bringen. Wer der geistigen Herausforderung beiwohnen mag, zahlt für die Tickets 42 bis 276 Euro. Das extreme Fighting Reglement sieht vor, den Ringgegner weiterlesen »
Karo Murat ist Europameister im Supermittelgewicht. Nun jedoch legt der gebürtige Armenier seinen Gürtel ab und hinter sich, um den nächsten Schritt zu wagen: den Aufstieg in die nächste Gewichtsklasse, das Halbschwergewicht. Der 25-Jährige, der seit knapp drei Jahren als Profi boxt und noch keinen seiner Profi-Kämpfe verloren hat, klettert von maximal 168 Pfund auf 175 Pfund, in Kilogramm: statt 76,203 Kilogramm darf der 1,79 Meter grosse Boxer jetzt maximal 79,378 Kilogramm wiegen.
Drei Kilogramm mehr bedeuten im besten Fall drei Kilogramm mehr Schlagkraft. Der erste Kampf in der neuen Gewichtsklasse steht unmittelbar bevor. Am 29. August wird Karo Murat im Ring des Gerry-Weber-Stadions in Halle (Westfalen) gegen den Ukrainer Sergey Demchenko die Möglichkeit haben, zu testen ob die obige Gleichung tatsächlich stimmt.
Bei diesem ersten Kampf als Halbschwergewichtler geht es aber immerhin gleich um den vakanten Titel des WBO-Intercontinental Champions im Halbschwergewicht gehen. Mit einem lachenden und einem weinenden Auge sieht Karo Murat den Wechsel in die höhere Gewichtsklasse, denn natürlich gibt der Armenier seinen Europameistertitel ab, allerdings mit der Option, gleich mit dem ersten Kampf weiterlesen »
Cristobal Arreola traut sich nach der peinlichen Absage des Briten David Haye als Nächster in den Ring gegen Vitali Klitschko. Da es in letzter Zeit eher schwierig zu sein schien, einen willigen Gegner für die Klitschko Brüder zu finden, ist es um so überraschender, dass sich nun der US-Amerikaner Cristobal Arreola auf einen Kampf eingelassen hat.
Von Seiten David Haye’s war von Knebelverträgen der Klitschko Brüder die Rede, welche einen Kampf für ihn unmöglich machten, doch den Amerikaner Cristobal Arreola scheint das nicht davon abzuhalten am 26. September gegen den Ukrainer anzutreten.
In der berühmt berüchtigten Staples Center in Los Angeles werden die beiden Kontrahenten aufeinander treffen, womit es seid langem wieder zu einem bedeutenden Titelkampf in den USA. Wo der kürzlich verstorbene King of Pop noch einige Monate zuvor seine Comeback-Tour probte können sie Boxfans nun auf ein spektakulären Event freuen. weiterlesen »