Sie ist stark, sie ist schlau und sie weiß, wie man Schnelligkeit, Biss und Schlagkraft kombiniert: Ina Menzer – Boxweltmeisterin im Federgewicht.
Ina Metzers Karriere im Box-Sportbegann vielversprechend. Erst steckte sie sich in ihrer Amateurkarriere die Titel der Meisterin 2003, Westdeutsche Meisterin und 2x Niederrheinmeisterin in die Tasche, bevor die 28-Jährige dann mit ihrer Profikarriere begann.
Und diese bestreitet sie sehr erfolgreich und kann mittlerweile auf 24 Kämpfe und 24 Siege, mit 9 K.o. Siegen und nicht einer einzigen Niederlagen zurückblicken.
Ihren ersten Profikampf bestritt Ina Menzer am 30. März 2004. Im Oktober 2005 errang sie in ihrem elften Profikamp den Weltmeistertitel der WIBF im Federgewicht (bis 57kg) mit einem Punktsieg über Silke Weikenmeier. Ihren 20. Profikampf und gleichzeitig ihre 9. Titelverteidigung bestritt Ina Menzer am 8. März 2008 gegen die Kanadierin Sandy Tsagouris in 10 Runden. Seither ist sie Doppelweltmeistern, da der WBC Weltmeister Titel vakant war.
Auch im Privatleben kann Ina Menzer Erfolge verzeichnen, die gebürtige Kasachstanin ist mit Denis Moos verheiratet, mit dem sie in Mönchengladbach-Wickrath wohnt und dort 2005, 2006 und 2007 zur Sportlerin des Jahres der Stadt Mönchengladbach gewählt wurde.
Der aus der Ukraine stammende Schwergewichtsmeister stellt sich am Wochenende seiner wohl bisher härteten Herausforderung. Gegen der Amerikaner Eddie Chambers wird der 26-jährige Profiboxer den Kampf um das WM Herausforderungsrecht bestreiten. Den WM-Titel hat derzeit Wladimir Klitschko inne, der gleichzeitig auch Weltmeister des Verbandes IBF ist.
Genau am Abend vor seinem 27. Geburtstag wird Alexander Dimitrenko alias Sascha zusammen mit Eddie Chambers in der Hamburger Color Line Arena den Ring treten. Den verbalen Schlagabtausch gab es schon vorab.
“Ich hatte hier in Hamburg eine sehr gute Vorbereitung mit meinem Trainer Fritz Sdunek. Ich habe super Werte und hatte super Sparringspartner. Ich bin bereit und fit für die größte Aufgabe meiner Karriere am Samstagabend”, so Dimitrenko. Seiner Stärken bewusst gibt sie der Ukrainer zuversichtlich: “Ich habe seine Kämpfe gesehen und weiß, was kommt. Er ist schnell, aber ich auch. Ich werde über meine Taktik verständlicherweise nichts verraten. Ich kann nur sagen, dass ein Schlag alles entscheiden kann. Es wird interessant!” Ganz genau, es wird interessant, denn dem Gewinner winkt der Finalkampf gegen Wladimir Klitschko.
Von 29 Kämpfen hat Dimitrenko Alle gewonnen und davon 19 durch KO. Wenn das nicht ein kraftvolles Zeichen ist, welches Chambers erzittern lassen wird. Doch auch der Amerikaner hat sich laut eigenen Angaben speziell auf seinen Gegner vorbereitet und hart trainiert. Nach dem er in seinem Letzten Kampf im März den früheren WBC-Weltmeister Samuel Peter bezwang ist er sich keiner Herausforderung zu schade.
Der aus Eisleben stammende Profiboxer startete nach seinem Meistertitel bei den Amateuren im Superschwergewicht 1996 seine Profikarriere. 86 Kämpfe unter den Junioren lagen hinter ihm. 1997 wechselte er dann ins Profilager, genauer gesagt in den Boxstall von Wilfried Sauerland.
Beim Sauerland-Boxstall gilt er als massiger, sehr großer Normalausleger und Schlug durch seinen Größenvorteil 1999 und 2000 die lokalen Rivalen Mario Schießer und Willi Fischer in Kämpfen um die deutschen Meisterschaft im Schwergewicht. Und danach kam die große Chance, er konnte am 25. November 2000 gegen Legende Vitali Klitschko um die vakante Europameisterschaft boxen.
Im Kampf gegen Vitali Klitschko verlor Hoffmann zwar hoch nach Punkten, ist aber bis heute der einzige Boxer, der einen Kampf über die volle Distanz von zwölf Runden gegen den mehrfachen Weltmeister durchgehalten hat. Nach einigen Siegen in Aufbaukämpfen, unter anderem gegen Balu Sauer und Ross Puritty, unterlag er dem Veteranen Henry Akinwande per so genannter „Split Decision“. Im Anschluss besiegte er Zuri Lawrence sowie Corey Sanders und erhielt gegen Luan Krasniqi am 4. Dezember 2006 eine weitere Chance auf den EM-Titel. Dieser Kampf endete unentschieden, womit Krasniqi den Titel verteidigen konnte.
Nach einem umstrittenen Sieg über den Australier Bob Mirovic durfte er zum dritten Mal um den Europameistertitel boxen. Hoffmann verlor diesen Kampf gegen den Italiener Paolo Vidoz nach Punkten und musste zudem in der sechsten Runde zu Boden gehen.
Am 28. Dezember 2007 wurde bekannt, dass die Dopingprobe Hoffmanns beim Kampf gegen Dimitrenko positiv ausgefallen war. Die A-Probe wies Spuren von Steroiden auf, welche als Muskelaufbaupräparate bekannt sind. Hoffmann wurde daraufhin für zwei Jahre gesperrt, aber schon nach zehn Monaten wurde die Sperre wieder aufgehoben aufgrund von Unregelmäßigkeiten bei der B-Probe. Hoffmann wechselte zum Boxpromoter Sport Events Steinforth. Im Oktober 2008 stieg er wieder in den Ring und gewann in der vierten Runde durch technischen KO gegen den Kenianer Raymond Ochieng. Eine erneute Chance auf den Europatitel scheint somit in weitere Ferne gerückt zu sein.
Mit dem Boxkampf Klitschko gegen Chagaev erwartet man die größte Boxveranstaltung nach dem 2. Weltkrieg. Die Schalke-Arena wird aus allen Nähten platzen, es werden über 60.000 Fans erwartet. RTL übertragt den Boxkampf des Jahrhunderts live.
Innerhalb von 3 Tagen wurde dieser Kampf aus dem Boden gestampft. Nach dem erst David Haye für den WM-Fight am 20.Juni abgesagt hat, hat das Management von W. Klitschko nun einen neuen Gegner gefunden. Und zwar kein geringeren als WBA-Weltmeister Ruslan Chagaev. 
Bernd Bönte, der Manager von Wladimir Klitschko, sagte in einem Interview gegenüber RTL, dass er die Fans auf Schalke nicht enttäuschen wolle und nun mit Chagaev einen hochkarätigen Gegner für Wladimir gefunden haben.
Klitschko selber bereut, dass Haye nicht angetreten ist, aber er sei optimistisch und schaue jetzt noch vorne und freut sich auf die besondere Herausforderung. Ruslan ist ein beachtenswerter Gegner, der viel Erfahrung und viel Gewicht hat.
Und Ruslan Chagaev sagt, er habe keine Angst gegen Wladimir zu boxen und freue sich riesig auf den Kampf.
Ebenso verriet er, mit einem süffisanten Lächeln, das die Fans in der Schalke Arena auf ihre Kosten kommen werden.
Ja, drücken wir dem Wladimir Klitschko mal die Daumen, dass er Chagaev elegant wegputzt und die Familie Klitschko somit bald alle Gürtel im Schrank hat. Immerhin ist Klitschko schon Weltmeister der Verbände IBF. WBO und IBO. Sein Bruder Vitali hat den WBC-Titel. Chagaev ist aktueller WBA Champion.
Schaffen kann er es, der Wladimir und vielleicht wird er am 20.Juni 2009 in der Arena auf Schalke wieder ein Stück Boxgeschichten schreiben.
Und wieder hat Andre Berto einen Titel in seiner Karriere als Boxer zielsicher verteidigt und darf sich weiterhin als alleinigen Profibox-Weltmeister im Weltergewicht bezeichnen.
Am Sonntag hat der US-Amerikaner Andre Berto seinen Titel als Weltmeister im Weltergewicht in Florida erfolgreich verteidigt. Er errang einen eindeutigen Sieg nach Punkten gegen den Kolumbianer Juan Urango.
Andre Berto gewann damit seinen 25 Profikampf und man darf stark annehmen, dass das noch nicht alles war, was wir von ihm gesehen haben. Sein Gegner, Juan Urango, wird wieder in die Halbwelter-Klasse zurückkehren, wo er erfolgreich den IBF Titel hält.
Seine Boxkarriere startete Andre Berto im Jahr 2004 im Weltergewicht zunächst recht unspektakulär, doch sein Stil, die Boxkämpfe für sich zu entscheiden, machten Ihn schnell zu einer Größe in der Boxerszene.
Seinen größten Erfolg konnte er dann 2003 in Bangkok feiern, wo er im Weltergewicht bei den Amateurmeisterschaften den 3. Platz belegte. Er unterlag im Halbfinale dem Kubaner Lorenzo Aragon nach Punkten.
Im September 2007 gewann Andre Berto einen Ausscheidungskampf der Verbände WBC und IBF gegen David Estrada und sicherte sich mit diesem Sieg das Recht, gegen Titelträger der WBC oder IBF boxen zu dürfen. Darauf folgend unterlag Ihm der erfahrene, deutsche Boxer Michael Trabant vorzeitig - ein weiterer Sieg für Andre Berto.
Am 21. Juni stand er mit dem Mexikaner Miguel Angel Rodriguez im Ring und kämpfte dort um die Besetzung des Titels der WBC. Berto gewann auch diesen Kampf; in der 7. Runde durch technisches KO.
Diesen Titel musste er am 27. September zum ersten Mal gegen Stephen Forbes verteidigen und gewann auch diesen Boxkampf.
Seit dem 21. Juni 2008 ist Andre Berto Weltmeister im Weltergewicht (World Boxing Council) – mal sehen, wie lange er diesen Titel wird halten können.
17 Monate nach seinem letzten Kampf kehrt der Ex-Champion Floyd Mayweather jr. In den Ring zurück und will sich direkt wieder zurück an die Spitze katapultieren.
Vor 1,5 Jahren stieg er nach 39 Kämpfen und 39 Siegen aus dem Ring und zog sich vom Boxsport zurück. Doch es war nur eine Frage der Zeit, bzw. des Preises, wann Floyd Mayweather zurück in den Ring steigt.
Mit Juan Manuel Marquez hat sich Floyd Mayweather vielleicht nicht gerade einen Gegner ausgesucht, der für ein erfolgreiches Comeback nach einer Kampfpause von 1,5 Jahren geeignet sein dürfte.
Juan Manuel Marquez nimmt kein Blatt vor den Mund und betont immer wieder,das er ein mexikanischer Kämpfer sei. Der Kampf gegen Floyd Mayweather, sagt er, wird nur er gewinnen können, da Mayweather ihm nicht gewachsen sei.
Mal sehen, ob sich Floyd Mayweather auch auf seine Herkunft beschränken wird. Meiner Meinung ist das unwichtig, denn nur ein fairer und sportlicher Wettkampf ist relevant, persönliche Diskrepanzen sind beim Boxen und im Ring wohl gänzlich fehl am Platze.
Dennoch, am 18. Juli 2009 ist es soweit: der in 39 Fights ungeschlagene Ex-Champion in fünf Klassen tritt in Las Vegas im Weltergewicht gegen Mexikos Leichtgewichts-Weltmeister Juan Manuel Marquez an.
Ich denke, Floyd Mayweather wird den Kampf gewinnen. Denn bisher ist man von Ihm ja nichts anderes gewohnt.
Heute Abend wird die Magdeburger Bördehalle kochen! Schwergewichtsboxer Timo Hoffmann wird auf den Ex-Weltmeister Francois Botha treffen.
Was wird man für einen Kampf erwarten können? Wird es einen Boxklassiker-Kampf geben?
Es ist ein Kampf, in dem es um die Karrieren beider Boxer geht. Der Sieger von Magdeburg kann noch mal ganz oben anklopfen, für den Verlierer bedeutet ein K.o. das Aus.

Botha erklärte gegenüber der Presse: “Der weiße Büffel ist zurück in Deutschland, um die deutsche Eiche zu fällen.”.
Vielleicht hat er nicht ganz Unrecht mit seiner provozierenden Aussage, denn von 52 Kämpfen entschied der “weiße Büffel” 45 für sich.
Der 2,02m große Timo Hoffmann stand am 18. Oktober 2008 letztmals im Ring und schlug den Kenianer Raymond Ochieng in der vierten Runde K.o.. Es war Hoffmanns 28. Sieg in 31 Profikämpfen.
Heute Abend um 22.30 Uhr, startet das Duell zwischen den beiden Profi-Boxern Timo Hoffmann und Francois Botha in dem Ring der Magdeburger Bördehalle.
Das DSF zeigt den Kampf aus der Bördelandhalle live. Als Ringsprecher für das Duell agiert im Ring Radio-SAW-Moderator Ted Stanetzky. Er wird die “Deutsche Eiche” und den “Weißen Büffel” in den Ring rufen.
Axel Schulz ist auch dabei, ihn wird man allerdings nur außerhalb des Ringes als Boxexperte für den TV-Sender DSF am Ring antreffen.
Karten für diese Box-Veranstaltung gibt es nur noch an der Abendkasse und sie kosten zwischen 17,95 Euro und 89,95 Euro.
Sport Events Steinforth GmbH
Bördelandhalle Magdeburg
Berliner Chaussee 32
39114 Magdeburg
Tel. 0391 5934-221
Am 20. Juni ist es endlich soweit. In der Veltins-Arena auf Schalke wird Wladimir Klitschko im vermutlich größten Kampf des Jahres gegen den Briten David-Haye antreten. Klitschko setzt damit seine WM-Gürtel der IBF, WBO und IBO aufs Spiel.
60.000 Zuschauer werden bei diesem Großereignis im Boxen in Deutschland einen Platz in der Veltins-Arena auf Schalke finden und es wird ein Duell der „Puncher“. Nicht umsonst steht der Abend unter dem Titel: „Knockout auf Schalke“.
Wenn man dem Urteil der Experten glauben schenken darf, wird der Kampf kaum über die volle Distanz gehen. Sowohl Waldimir Klitschko als auch David Haye sind bekannt dafür, ihre Kämpfe vorzeitig zu beenden. weiterlesen »
Am Samstag wird Koji Sato gegen WBA-Weltmeister Felix Sturm im Krefelder Königspalast in den Ring steigen. Zeit, sich einmal etwas näher mit dem Herausforderer aus Japan zu beschäftigen, denn der etwas schmächtig wirkende Sato kann eine beeindruckende Bilanz vorweisen.
Koji Sato stammt aus Tokio und wirkt wie gesagt mit seinen 1,80 Meter etwas schmächtig. Der Japaner wird zur Zeit vom Weltverband WBA auf Platz 14 geführt. Beeindruckend ist seine K.O.-Quote.
Koji Sato konnte von seinen bislang 14 Profikämpfen 13 vorzeitig durch K.O. für sich entscheiden. Und nebenbei gesagt, den 14. Kampf hat er auch gewonnen. Damit liegt seine K.O.-Quote bei 92,8 Prozent. Der fast 30-jährige Felix Sturm verfügt zwar mit seinen 34 Profikämpfen über die grössere Erfahrung, zeigte sich aber dennoch von der Schlagkraft Satos beeindruckt:
„Jede Titelverteidigung ist schwierig. Ich habe Videos von ihm gesehen. Und ich kann ihnen nur sagen: Ich bin beeindruckt, was er mit einem Schlag ausrichten kann.“, wird Felix Sturm von „sport.t-online.de“ zitiert. weiterlesen »
Der Termin für die endgültige Entscheidung über den WM-Gürtel der WBA steht. Am 30. Mai steigt Nikolai Walujew gegen Ruslan Chagaew wieder in den Ring. Auf den Sieger wartet ein Duell mit einem der Klitschkos.
Noch dieses Jahr könnte der Traum der Klitschkos war werden, alle WM-Gürtel im Schwergewicht auf sich zu vereinen. Während Wladimir demnächst seine Titel gegen David Haye verteidigen wird, hat Vitali Klitschko den letzten noch fehlenden WM-Gürtel im Visier.
Den Gürtel der WBA teilen sich zur Zeit jedoch noch Nikolai Walujew und Ruslan Chagaew. Bevor einer von beiden gegen Vitali in den Ring steigen kann, müssen die beiden den Titel erst unter sich ausmachen. weiterlesen »