Fightingblog

Hier wird nicht gekratzt und gebissen
 


Mike Tyson und Comeback – Diese Worte passen offenbar immer dann besonders gut zusammen, wenn der ehemalige Schwergewichts-Champion besonders gravierende finanzielle Probleme hat. Erst 2004 hatte sich der damals 37-Jährige „Iron Mike“ blamiert, als er sich gegen den Briten Danny Williams versucht hatte, 2005 folgte eine desaströse Vorstellung gegen den Iren Kevin McBride.

Während  Mike Tyson beide Kämpfe verlor, konnte er immerhin Dollar-Millionen in zweistelliger Höhe für die beiden Fights einstreichen. Bei seinem ausschweifenden Lebensstil – Tyson verdiente während seiner (erfolgreichen) Boxkarriere insgesamt über 300 Millionen Dollar, musste jedoch im Jahr 2003 Bankrott anmelden, scheint nun wieder einmal der Zeitpunkt gekommen zu sein, an dem ein paar Millionen der grünen Scheine die habgierigsten der Tyson-Gläubiger für eine Weile befrieden können.

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Laut der britischen Zeitung „guardian.co.uk“ zumindest schliesst Mike Tyson ein Comeback nicht kategorisch aus. Andererseits scheint es aber auch keine konkreten Pläne dafür zu geben, den seinerzeit jüngsten Boxweltmeister im Schwergewicht  zurück in den Ring zu holen. Am 22. November 1986 war Tyson mit 20 Jahren und 144 Tagen gegen den WBC-Weltmeister Trevor Berbick erfolgreich und wurde so in der zweiten Runde zum jüngsten Schwergewichtsweltmeister der Geschichte.

Skandale im Leben Mike Tysons

Dennoch sehen die wenigsten Experten und auch Fans Mike Tyson in einer Kategorie mit Legenden wie Muhammed Ali oder Joe Louis. Dafür war der ausserordentlich talentierte Boxer Tyson weiterlesen »


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Das Super Six Turnier, welches ein Boxturnier ist, bei dem sechs Profiboxer um die WM-Gürtel in der Gewichtsklasse Supermittelgewicht kämpfen, hat wieder begonnen. Die Box-Profis kämpfen um die große Chance, sehr zur Freunde der Fans. Abraham überrascht mit seinen harten Rechten und schlägt seinen Gegner K.O.

Das Super Six Turnier, was auf circa 34 Millionen Euro dotiert wird, ist seit Oktober 2009 in der Gruppenphase und hat erst Anfang 2011 sein Finale. Die Boxprofis im Supermittelgewicht benötigen diese Zeit jedoch um fit zu sein für jeden einzelnen Kampf. Durch einen K.O. Sieg den Kampf zu beenden gelang jüngst erst wieder dem Box-Profi Arthur Abraham.

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WBO-Cruisergewichts-Weltmeister Marco Huck verteidigt gegen Ola Afolabi am 5. Dezember seinen Titel. Der Deutsche kämpft quasi vor heimischem Publikum in der neuen Mulitfunktions-Arena in Baden Württemberg gegen seinen britischen Herausforderer, der nigerianische Wurzeln hat und in den USA gross geworden ist.

Beide Boxer können auf eine ähnlich erfolgreiche Profi-Karriere zurückblicken, wenn auch Huck insgesamt mehr Kämpfe absolviert hat. 26 seiner 27 Profi-Boxkämpfe entschied der gebürtige Jugoslawe, der am 11. November 1984 in Ugao geboren wurde und erst seit August 2009 die deutsche Staatsangehörigkeit hat, für sich, 20 davon mit K.o. Ola Afolabi, am 15. März 1980 in  London geboren, hingegen absolvierte bislang 18 Profifights, 14 davon siegreich, 3 gingen unentschieden aus.

Durch seinen Sieg gegen den zuvorigen WBO-Weltmeister im Cruisergewicht, Enzo Maccarinelli, im März 2009  gewann Afolabi den Titel als WBO-Interims-Weltmeister. Zuvor hatte der 1,91 Meter grosse Brite den als äusserst stark eingeschätzten US-Amerikaner Eric Fields im April durch einen technischen K.o. besiegt und damit für reichlich Furore gesorgt.

Der geringe Grössenunterschied – Käpt’n Huck, wie er von seinen Fans genannt wird, ist vier Zentimeter kleiner als der Interims-Weltmeister – dürfte für den Ausgang des bereits sehnlichst erwarteten Premieren-Kampf weiterlesen »


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Jack Culcay-Keth aus Darmstadt ist der erste deutsche Amateur-Boxweltmeister seit 14 Jahren. Bei der Weltmeisterschaft in Mailand glückte dem knapp 24-Jährigen der Sieg im Weltergewicht (bis 69 Kilogramm). Mit 7:4 setzte sich Culcay-Keth, der bereits mit dem jungen Henry Maske verglichen wird, gegen den Russen Andrej Samkowoj durch. Nach dem Kampf schätzte der neue Weltmeister seinen Gegner als stark, aber konditionell unterlegen ein.

Der aus Ecuador stammende Nachwuchsboxer nennt unter anderem Mike Tyson als Vorbild, zumindest in boxerischer Hinsicht. Auf den Vergleich mit Henry Maske, der vor seiner Profilaufbahn auch einen Amateur-Weltmeisterschaftstitel holen konnte, angesprochen, antwortet Jack Culcay-Keths Diziplintrainer Roland Kubath, dass es zwar Gemeinsamkeiten gebe, Culcay-Keth aber „wesentlich dynamischer als Maske“ sei.

Fest steht, dass Jack Robert Culcay-Keth, wie der junge Boxer mit vollem Namen heisst, in seiner Laufbahn neben dem neuen Weltmeistertitel bereits einige weitere Erfolge aufweisen kann. Beim Chemiepokal 2007 schaffte er den zweiten Platz, 2007 wurde er ausserdem weiterlesen »


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Marco Huck ist neuer Weltmeister im Cruisergewicht. Gegen den WBO-Titelträger Victor Emilio Ramirez aus Argentinien gewann er im westfälischen Gerry-Weber-Stadion mit einem einstimmigen Punktsieg über zwölf Runden. Der 24-Jährige boxte dort seinen 27. Kampf und somit seinen 26 Sieg.

Marco Huck, ©flickr by pixel0908Marco Huck konnte bisher eine Niederlage verzeichnen, hierbei unterlag er am 29. Dezember 2007 in der IBF-WM dem US-Amerikaner Steve Cunningham.

Der aus Serbien stammende Deutsche begann in sehr jungen Jahren mit dem Kampfsport. Im alte von 16 Jahren wurde er Europameister im Kickboxen und mit 18 erkämpfte er sich den Titel des jüngsten Kickbox-Weltmeisters einer deutschen Mannschaft aller Zeiten.

Marco Huck – seine Laufbahn als Boxer

Anschließend wechselte er zum Boxsport und begann beim BC Vorwärts Bielefeld zu trainieren. Er gewann jeden seiner 15 Amateurkämpfe. Im Jahr 2004 entschloss sich Huck in die Profiliga zu wechseln und besuchte das Training des Sauerland-Teams, wo er sich im Sparring gegen Cengiz Koç unter Beweis stellte. 2004 wurde er im Boxstall von Wilfried Sauerland unter Trainer Ulli Wegner Profi im Cruisergewicht. Sein Profidebüt feierte er am 7. November 2004 durch einen technischen K.o.-Sieg in der ersten Runde gegen Pavel Cirok.

Marco Huck – ein aggressiv Kämpfer

Hucks Boxstil ist sehr offensiv und aggressiv, hieraus resultieren immer wieder Situationen in denen er völlig offen für Gegenangriffe ist. Huck lässt sich oft leicht reizen und verfällt dann in überstürzte, unsaubere Aktionen. Als sportliches Vorbild nennt er Mike Tyson. Seine Boxkarriere liest sich wie die Lecktüre einer Schlacht. Technische KO’s und Rangeleien sind keine Seltenheit. Mit seinem hitzigen Temperament ist er zwar eine wahre Kämpfernatur, aber auch anfällig für übereilte Handlungen.


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Aus Befürchtung, das zu großen Teilen jugendliche Publikum zu erhöhter Gewaltbereitschaft anzustacheln, gedenkt Senator Körting das Gemetzel in  der landeseigenen Max-Schmeling-Halle abzusagen.

Da der Sport- und Innensenator Ehrhart Körting (SPD) nach Kräften gegen die Veranstaltung angeht, sieht Hallenbetreiber Velomax nun einem möglichen Ausfall entgegen. „Im Moment ist nichts auszuschließen“, teilt Velomax-Sprecher Gunther Thiele mit. „Wir werden jetzt alles mit Bedacht prüfen und dann eine Entscheidung treffen.“ geplant ist, dass 20 Xtreme Fighter

am 12. Dezember in achteckigen Käfigen einander zu Boden bringen. Wer der geistigen Herausforderung beiwohnen mag, zahlt für die Tickets 42 bis 276 Euro. Das extreme Fighting Reglement sieht vor, den Ringgegner weiterlesen »


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Karo Murat ist Europameister im Supermittelgewicht. Nun jedoch legt der gebürtige Armenier seinen Gürtel ab und hinter sich, um den nächsten Schritt zu wagen: den Aufstieg in die nächste Gewichtsklasse, das Halbschwergewicht. Der 25-Jährige, der seit knapp drei Jahren als Profi boxt und noch keinen seiner Profi-Kämpfe verloren hat, klettert von maximal 168 Pfund auf 175 Pfund, in Kilogramm: statt 76,203 Kilogramm darf der 1,79 Meter grosse Boxer jetzt maximal 79,378 Kilogramm wiegen.

Drei Kilogramm mehr bedeuten im besten Fall drei Kilogramm mehr Schlagkraft. Der erste Kampf in der neuen Gewichtsklasse steht unmittelbar bevor. Am 29. August wird Karo Murat im Ring des Gerry-Weber-Stadions in Halle (Westfalen) gegen den Ukrainer Sergey Demchenko die Möglichkeit haben, zu testen ob die obige Gleichung tatsächlich stimmt.

Bei diesem ersten Kampf als Halbschwergewichtler geht es aber immerhin gleich um den vakanten Titel des WBO-Intercontinental Champions im Halbschwergewicht gehen.  Mit einem lachenden und einem weinenden Auge sieht Karo Murat den Wechsel in die höhere Gewichtsklasse, denn natürlich gibt der Armenier seinen Europameistertitel ab, allerdings mit der Option, gleich mit dem ersten Kampf weiterlesen »


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Cristobal Arreola traut sich nach der peinlichen Absage des Briten David Haye als Nächster in den Ring gegen Vitali Klitschko. Da es in letzter Zeit eher schwierig zu sein schien, einen willigen Gegner für die Klitschko Brüder zu finden, ist es um so überraschender, dass sich nun der US-Amerikaner Cristobal Arreola auf einen Kampf eingelassen hat.

Staples Center in LA, ©flickr by Edgar Zuniga Jr.Von Seiten David Haye’s war von Knebelverträgen der Klitschko Brüder die Rede, welche einen Kampf für ihn unmöglich machten, doch den Amerikaner Cristobal Arreola scheint das nicht davon abzuhalten am 26. September gegen den Ukrainer anzutreten.

In der berühmt berüchtigten Staples Center in Los Angeles werden die beiden Kontrahenten aufeinander treffen, womit es seid langem wieder zu einem bedeutenden Titelkampf in den USA. Wo der kürzlich verstorbene King of Pop noch einige Monate zuvor seine Comeback-Tour probte können sie Boxfans nun auf ein spektakulären Event freuen. weiterlesen »


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David Haye, der im September eigentlich gegen WBC-Weltmeister Vitali Klitschko antreten sollte, hat den Kampf gegen einen der Klitschkos wieder mal abgesagt. Der Brite weigert sich unter den Vertragsbedingungen des Klitschko-Managements in der Frankfurter WM-Arena zu boxen. Stattdessen kämpft Haye um den WBA-Gürtel gegen Nikolai Walujew.

Der Brite David Haye will gegen WBA-Weltmeister Nikolai Walujew aus dem Berliner Sauerland-Stall antreten anstatt gegen Vitali Klitschko zu kämpfen. Zwei Monate zuvor hatte Haye bereits den WM-Kampf gegen Wladimir Klitschko abgesagt.’Haye hat Angst vor der eigenen Courage. Wenn es darauf ankommt, zieht er den Schwanz ein’, sagte Klitschko Manager Bernd Bönte.

David Haye vs. Ismail Abdoul, ©flickr by loura

Der 28-jährige David Haye argumentiert, ihm seien von den Klitschkos Knebelverträge vorgelegt worden. ‘Im Falle eines Sieges von Haye wollten wir einen weiteren Kampf gegen Wladimir vereinbaren. Die Rückkampf-Klausel ist normale Praxis im Boxgeschäft. Einen solchen Vertrag hatte er bereits vor dem geplanten Kampf gegen Wladimir unterschrieben’, so Bönte, der nun einen Ersatzgegner für den älteren Klitschko-Bruder sucht.

David Haye gegen die Klitschko-Brüder

Doch dabei wird es sicherlich nicht bleiben, die Klitschko-Brüder sind schon seid Monaten auf einen auf einen Kampf aus, weil sie ihn unbedingt im Ring für seine Beleidigungen bestrafen wollen. David Haye hatte für Schlagzeilen gesorgt, als er sich in geschmacklosen Foto-Montagen als Schlächter mit den abgetrennten Köpfen der Klitschko-Brüder präsentierte.

Nikolai Waluje will gegen Vitali Klitschko antreten

Ursprünglich wollte das Management von Nikolai Walujews einen Kampf gegen Vitali Klitschko inszenieren. Sehr zum Bedauern von Manager Wilfried Sauerland ließ jedoch das Management des Ukrainers nach ersten positiven Signalen nichts mehr von sich hören.
‘Wir wollten diesen Kampf unbedingt. Er hatte höchste Priorität und meine Gespräche mit Vitali waren schon sehr weit fortgeschritten. Doch dann gab es plötzlich keine Rückmeldung mehr - sein Management war für uns nicht mehr zu erreichen. Die Zeit drängte, und irgendwann waren wir gezwungen, uns nach einem anderen Gegner um zuschauen.’, so  Wilfried Sauerland.


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Der aus den USA stammende Poxprofi Kelly Pavlik gewann schon als junger Kämpfer einige Juniorenturniere, unter anderem die US-amerikanische Juniorenmeisterschaft 1999. Für die Olympiaausscheidung im Jahr 2000 reichte es aber vorerst nicht und er unterlag  Jermain Taylor und Anthony Hanshaw.

Kelly Pavlik, ©flickr by donegal_16127Mit einer Amateurbilanz von 89 Siegen und neun Niederlagen schaffte es Kelly Pavlik im Alter von 18 Jahren zum Profiboxer im Stall von Bob Arums. Dort gewann er auch seine ersten 30 Kämpfe im Mittelschwergewicht. Seine Schlagkraft war damals beeindruckend, das Ring Magazine sah ihn noch vor Edison Miranda als den schlagkräftigsten Boxer der Klasse. In seiner folgenden Aufbauphase von sechs Jahren trainierte der  1,89 m groß Kämpfer mehrfach mit ehemalige Halbmittelgewichtler wie Bronco McKart und Fulgencio Zunig.

Kelly Pavlik in der WBC

Nach einem KO-Sieg Pavliks über den Mexikaner José Luis Zertuche war er Pflichtherausforderer der WBC und musste gegen im Titelkampf gegen Edison Miranda bestehen. Dieses Aufeinandertreffen der beiden schlagstärksten Mittelgewichtler 2007 entschied Kelly Pavlik klar für sich. Obwohl der Kampf mit einem enormen Tempo voran ging, gelang es Pavlik Miranda gleich mehrfach zu Boden schlagen. Er gewann schließlich in der siebten Runde durch technischen KO.

Niederlage für Kelly Pavlik

Im Juni 2008 trat Pavlik zu seiner ersten freiwilligen Titelverteidigung gegen den Waliser Gary Lockett an. Der US-Amerikaner gewann diesen Kampf in der dritten Runde durch technischen KO. Anschließend trat Pavlik in einem Nichttitelkampf gegen den 43-jährigen Bernard Hopkins an. Da Hopkins nach dem Verlust der Mittelgewichtsweltmeisterschaft seit 2006 im Halbschwergewicht boxte, einigte man sich für diesen Kampf auf ein Gewichtslimit von 77,1 kg. Überraschender weise  verlor Pavlik den Kampf gegen den erfahrenen, jedoch 17 Jahre älteren Hopkins deutlich nach Punkten.

Seid diesem Kampf befindet sich Pavik höchstwahrscheinlich in einer weiteren Aufbauphase, jedenfalls ist es seid dem Kampf gegen Hopkins ruhig um ihn geworden. Weitere Kämpfe sind für die Zukunft vorerst nicht geplant.


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