Julio Cesar Chavez, Spitzname der “Mexican Warrior”, ist auch fünf Jahre nach seinem Karriereende immer noch einer der beliebtesten und populärsten Sportler Mexikos. Neunzig Siege in Serie, eine Rekordbilanz die ihm zu ewigem Ruhm in der Boxwelt gereicht.
Julio Cesar Chavez wurde im Norden Mexikos an der Küste des Golf von Kalifornien in Ciudad Obregon 1962 geboren. In einem ausrangierten Eisenbahn Wagon wuchs er mit fünf Schwestern und vier Brüdern auf, sein Vater arbeitete für die mexikanische Eisenbahn Gesellschaft.
1900 verteidigte James Jeffries in nur 55 Sekunden seinen Schwergewichts-WM-Titel gegen Jack Finnegan und steht damit in den Rekordbüchern bis heute ganz oben. Er gilt als weiße Legende, dominierte um die Jahrhundertwende die Boxwelt und wird als bester Schwergewichtsboxer aller Zeiten gehandelt.
Geboren 1875 in Ohio als Sohn eines Farmers entdeckte James (Jim) Jeffries den Boxsport 1891 in Los Angeles für sich. Jeffries war 1,83 Meter groß, wog circa 100 Kilo und lief 100 Yards (91 Meter) in knapp 10 Sekunden. Diese beeindruckende Physis sollte Jims großer Vorteil gegenüber seinen Gegnern sein, dauerten doch die Kämpfe beim Boxen nicht selten 25 bis 40 Runden bis ein Sieger fest stand.
Jeffries stieg 1896 in den professionellen Boxsport ein und war zunächst Sparringspartner vom damaligen Schwergewichts-Champion James J. Corbett. Im Ring bewies Jeffries eine schier unglaubliche Ausdauer und Disziplin, er steckte knallharte Schläge fast mühelos weg und durfte 1899 schließlich seinen ersten Titelkampf im Schwergewicht boxen. So wie später Muhammad Ali beim „Rumble in the Jugle“ besiegte Jeffries Bob Fitzsimmons. Zehn Runden lang ließ er den Champion zuschlagen bis er müde wurde und Jeffries in der elften Runde mit einer harten Linken den Kampf durch k.o. für sich entscheiden konnte.
Nach vier Titelverteidigungskämpfen gegen Tom Sharkey, Jack Finnegan , “Lehrmeister” James J. Corbett und nochmals Fitzsimmons beendete Jim Jeffries im Mai 1905 seine Karriere. Weil er meinte, keinen ebenbürtigen weißen Gegner mehr zu besitzen, gab er seinen Titel als World Heavyweight Champions ab. weiterlesen »
Der Amerikaner Allan „Sweetness“ Green ersetzt beim Super-Six-Turnier im Boxen seinen Landsmann Jermain Taylor. Taylor hatte nach mehreren Niederlagen seinen Rückzug aus dem Turnier der sechs besten Supermittelgewichtler der Welt erklärt. Allan „Sweetness“ Green bestreitet seinen ersten Fight am 24. April.
Endlich ist ein Ersatz für Jermain Taylor gefunden. Die Organisatoren des Super-Six-Turniers im Boxen haben den Amerikaner Allan „Sweetness“ Green als sechsten Teilnehmer anstelle des Ex-Mittelgewichts-Weltmeisters Jermain Taylor nominiert. Damit ist das sechsköpfige Teilnehmerfeld weiterlesen »
Profi-Boxer Arthur Abraham muss im Super-Six-Turnier erneut auf seinen zweiten Kampf länger als geplant warten. Sein Kontrahent André Dirrell aus den USA hat den auf den 6. März anberaumten Fight wegen einer Verletzung absagen müssen.
Am Freitag gab der Sauerland-Boxstall bekannt, dass sich André Dirrell während des Trainings eine Verletzung am Rücken zugezogen habe und daher in ärztliche Behandlung müsse. Der Kampf im Boxen gegen Arthur Abraham musste daher abgesagt werde. Abrahams Promoter Wilfried Sauerland sagte gegenüber der Bild-Zeitung: „Es ist jammerschade weiterlesen »
WBO-Halbschwergewichtsmeister Marco Huck wird am 13. März gegen den Amerikaner Adam Richards, Nummer 14 der WBO-Rangliste, antreten. Es ist das zweite Mal, dass Marco Huck seinen Titel verteidigen muss. Für Adam Richards ist es erst der dritte Kampf im Halbschwergewicht. Zuvor war er im Schwergewicht aktiv.
Marco Huck hat seine letzten 8 Kämpfe gewonnen. Seine letzte Niederlage gegen Steve Cunningham liegt 2 Jahre zurück. Seitdem hat Marco Huck den inter-kontinentalen IBF-Titel, den europäischen EBU-Titel, den er drei mal durch k.o. verteidigt hat, und den WBO-Titel im Boxen gewonnen.
Marco Huck stammt aus einer bosniakischen Familie und wuchs in Sandschak Novi Pazar auf, einer Region im heutigen Nordosten Montenegros und Südwesten Serbiens. Als 7-jähriger kam er 1993 mit seiner Familie weiterlesen »
Der Kampf zwischen Evander Holyfield und Francois Botha ist erneut verschoben worden. Der Kampf, der zunächst am 16. Januar in Uganda stattfinden sollte und dann auf den 20. Februar verlegt worden war, wurde nun zum zweiten Mal abgesagt. Spekuliert wird über eine Neuansetzung des Fights in den USA. Es wird sogar kolportiert, dass der Kampf gar nicht mehr stattfindet.
Der Kampf, bei dem der Südafrikaner Francois Botha seinen WM-Gürtel in der international unbedeutenden World Boxing Foundation (WBF) gegen Evander Holyfield verteidigen will, sollte zunächst am 16. Januar in Kampala, der Hauptstadt von Uganda, stattfinden. Das afrikanische Land war offenbar mit der Planung eines Boxevents dieser Größenordnung überfordert gewesen. Mit 60.000 Zuschauern wäre der Kampf zwischen Francois Botha und Evander Holyfield weiterlesen »
Gestern wurden Wladimir Klitschko und Eddie Chambers angesichts ihres Kampfes am 20. März in Düsseldorf vorgestellt. Von erhöhter Anspannung der beiden Kontrahenten während ihrer Vorstellung konnte dabei nicht Rede sein. Das Treffen verlief fast schon freundschaftlich. Angesichts der Tatsache, dass sich die beiden schon seit längerem kennen und Chambers früher sogar Klitschkos Sparringspartner war, verwundert dies nicht.
Wladimir Klitschko, der Schwergewichts-Weltmeister der Verbände IBF, IBO und WBO, hat in Düsseldorf schon einmal gekämpft. 1999 besiegte er hier Joseph Chingangu und holte sich den WM-Titel im Boxen. Für den WM-Kampf am 20. März gegen Eddie Chambers werden in der Düsseldorfer Arena gut weiterlesen »
Boxweltmeister Jürgen Brähmer muss ins Gefängnis. Das Amtsgericht Schwerin verurteilte den 31-jährigen am 12.1. zu 16 Monaten Haft ohne Bewährung. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Brähmers Anwälte kündigten an, in Berufung zu gehen.
Dem einschlägig vorbestrafte Halbschwergewichts-Weltmeister im Boxen, Jürgen Brähmer, waren Körperverletzung in zwei Fällen sowie Beleidigung vorgeworfen worden. Brähmer soll im September 2008 weiterlesen »
Der deutsche Weltmeister im Boxen Felix Sturm hat es auf ein echtes Weltmeister Duell abgesehen, denn Kelly Pavlik ist derzeit im Gespräch und ist womöglich Sturms nächster Gegner im Ring. Der Bild Zeitung sagte Sturm, dass man sich demnächst treffen wird, um die Randbedingungen zu verhandeln.
Auch den Termin und den Veranstaltungsort will das Team rund um den deutschen Boxer durchsetzten. Demnach zieht Felix Sturm es vor, im Monat Mai oder Juni in Köln gegen Kelly Pavlik zu boxen. avlik ist natürlich ein interessanter Gegner, da er zur Stunde amtierender WBO und WBC Champion ist. Sturm hingegen ist im Besitz des WBA Gürtels.
Bevor es jedoch zu diesen Traumduell kommt, muss Pavlik erst gegen seinen Pflichtgegner Sebastian Zbik boxen.
Der deutsche Mittelgewichtsweltmeister muss sich jedoch auch abseits des Ringes behaupten. Im Sommer kündigte er bei seiner Agentur und gründete seine eigene. Jedoch wird nun vor Gericht geklärt ob sein Ausstieg bei Universum Box Promotion rechtmäßig ist.
Das übliche Training auf dem Crosstrainer hat Sturm natürlich schon hinter sich. Die Fitness dürfte bei ihm sicherlich keine Rolle spielen, zu sorgsam hatte er sich auf letzten Kämpfe vorbereitet.
In der Boxing Hall of Fame findet man Persönlichkeiten wie Muhammad Ali und Joe Frazier. Doch nun wurde auch Wilfried Sauerland für seine Verdienste beim Boxsport geehrt und wurde in die erlesene Reihe der Hall of Fame aufgenommen. Er ist damit der zweite Deutsche, nach Weltmeister Max Schmeling.
Der Präsident der Boxing Hall of Fame, Ed Brophy, verkündete die Aufnahme Sauerlands in New York. Er sagte unter anderem, dass Sauerland sich in den letzten 30 Jahren in „außergewöhnlicher Art und Weise“ für den Boxsport eingesetzt hat.