Am kommenden Wochenende geht es für Danilo Häußler um alles. In Oldenburg wird er den bisher größten Kampf seiner Karriere bestreiten. Gegen den aktuellen Weltmeister im Supermittelgewicht Kessler erhält er seine erste WM-Chance.
Häußler wurde am 13. Juli 1975 in Frankfurt/Oder geboren und fing bereits früh mit dem Boxen an. Eine Zeit lang sah es allerdings nicht danach aus, als ob es zum Profi reichen würde. Nach der Kinder- und Jugendsportschule, die er mit dem Abitur abschloss, in Franfurt/Oder und der Bundeswehr hatte er sich 1997 bereits aussichtsreich bei der Polizei beworben, als der Anruf kam, doch noch ins Profilager zu wechseln.
Am 30. August 1997 gab er dann sein Profidebüt unter seinem heutigen Erfolgstrainer Manfred Wolke. Im Boxstall Sauerland boxt er seitdem recht erfolgreich. Von 33 Kämpfen konnte er bei drei Niederlagen, 29 gewinnen (sieben durch Knock-Out) und einen Kampf unentschieden gestalten. weiterlesen »
Am 25. Oktober geht für Danilo Häußler ein lang gehegter Traum in Erfüllung. Der 33-jährige aus Frankfurt/Oder stammende Boxer wird in der Weser-Ems-Halle in Oldenburg gegen den dänischen Supermittelgewichtsweltmeister Mikkel Kessler boxen.
Danilo Häußler wurde 1997 vom Promoter Wilfried Sauerland unter Vertrag genommen und bestritt unter seinem Trainer Manfed Wolke bislang 31 Kämpfe, von denen er 28 gewann. Sieben davon durch Knock Out.
In dem bevorstehenden Kampf gegen Kesser gilt der Skandinavier aber als klarer Favorit. Der Ex-Europameister Kessler ist zwar die Nummer eins der aktuellen WBA-Weltrangliste, wird es gegen den Dänen aber dennoch schwer haben.
Immerhin hat Kessler vor zwei Jahren Ex-Weltmeister Markus Beyer bezwingen können und wurde somit Weltmeister.
Die ARD wird den Kampf am 26.Oktober live übertragen.
Wie die Webseite ESPN.com berichtet wird der Amerikaner Evander Holyfield am 20. Dezember gegen den russischen Weltmeister Nikolai Walujew boxen.
Bei der freiwilligen Verteidigung seines WBA-Schwergewichtstitels hat sich Walujew für den ehemaligen Champion entschieden, der sich laut Promoter Sauerland selbst ins Gespräch gebracht hat. Wilfried Sauerland steckt bereits in den Planungen für den Kampf.
Der 45-jährige Holyfield war in den neunziger Jahren unumsrittener Champ in allen Verbänden und sollte er den Kampf gewinnen, würde er George Foreman als ältesten Box-Weltmeister aller Zeiten ablösen und selbst den Platz in den Geschichtsbüchern einnehmen.
Unvergessen sein Kampf gegen Mike Tyson, bei dem er ein Stück seines Ohres lassen musste. Im Oktober 2007 bestritt er gegen Sultan Ibragimow seinen bisher letzten Kampf, hatte aber keine Chance. Seit sieben Jahren gewann Holyfield nur einen von insgesamt elf Kämpfen.
Die Überschrift klingt hart, aber sie ist nicht respektlos gemeint. Schließlich hat sich Raquel Gaspare wacker geschlagen.
Die Boxerin aus Portugal landete insgesamt zwei Treffer bei Theiss, nachdem sie für die erkrankte Kroatin Sanja Bilanovic im Kampf um den WKA Titel einsprang.
Gaspare hat wirklich hart gekämpft, und sie ist sicherlich nicht der Grund für die Überschrift. Der liegt vielmehr bei Christine Theiss. Jemand, der im sonstigen Leben den Beruf der Ärztin ausübt und dann fünf Runden braucht, um zu merken, dass der Gegner in einem anderen Universum boxt, ist für mich kein würdiger Weltmeister. Schließlich sind wir hier nicht beim K1, wo sich irgendwelche Halbamateure zerfleischen.
Theiss hätte den Kampf nach der ersten Runde abbrechen lassen sollen, weil Gaspare zu keinem Zeitpunkt auch nur ansatzweise in die Nähe einer Chance gekommen ist. So wurde der Kampf zur Farce.
Für alle Theiss-Fans: Angehängt ist ein RICHTIGER Kampf von ihr, damit diese Meldung noch irgendeinen Beitragswert hat.
In den 90er Jahren war er Weltmeister aller vier großen Verbände, besiegte Evander Holyfield, entführte seine Familie und ging bankrott.
So könnte man Bowe (40) mit kurzen und knappen Worten beschreiben.
Jetzt wagt er ein Comeback.
Still und heimlich bereitet er sich in Kaiserslautern vor, bei seinem Manager Herb E. Smith. „Ich will die Klitschkos! Erst den Alten, dann den Schönen.“ (BILD) Bowe meine natürlich Vitali (37) und Wladimir Klitschko (32).
Riddick betonte zwar, dass es ihm nicht ums Geld ginge sondern dass er sich sicher sei, die Klitschkos im nächsten Jahr besiegen zu können. Auch sein Manager ist der Ansicht, dass er sich wieder vollständig in die Gesellschaft eingegliedert hat und wenn er ein paar Kilo verliert, da ist sich Smith sicher, wird er wieder ein Champ sein.
Am ersten November kommt es in der „König-Pilsner-Arena“ in Oberhausen zum Duell der ewigen Rivalen: Felix Sturm gegen Sebastian Sylvester.
Der WBA-Weltmeister im Mittelgewicht trifft in seiner Pflichtverteidigung auf seinen Landsmann Sylvester, der schon lange davon gesprochen hat den Weltmeister boxen zu wollen. Erst am 5. Juli hatte Felix Sturm seinen Titel gegen Randy Griffin erfolgreich verteidigt.
Wortgewaltig sind sie schon seit Jahren. Einer stichelt gegen den anderen und heizt die Medien immer wieder auf.
Silvester saß bei der Verteidigung damals am Ring, war aber nicht sonderlich beeindruckt.
Beide Boxer halten nicht viel voneinander. Silvester weigert sich, Felix Sturm bei seinem deutschen Namen zu nennen. Er redet immer nur von Adnan Catic, Sturms Geburtsnamen. Sturm, in Leverkusen geboren, benannte sich im Jahre 2000 um, damit er vom Publikum als Deutscher wahrgenommen wird.
Man darf also auf dieses Duell gespannt sein. Eine Menge Zündstoff ist auf jeden Fall schon im Vorfeld vorhanden.
Es ist noch keinen Monat hin, aber die Kampfansage ist klar: Witali Klitschko will seinen Gegner, den WBC-Champion Samuel Peter, zermalmen. Damit wäre er, genau wie sein Bruder, Weltmeister im Schwergewicht.
Mit dem Comeback will es der 37jährige Klitschko nochmal krachen lassen. Am 11. Oktober in der O2 - Arena in Berlin wird man es genauer wissen. Witali lässt keinen Zweifel, dass er gewinnen wird. Bei einer Pressekonferenz am Austragungsort ließ er die Medien wissen: “Ich werde mir meinen Traum erfüllen, nämlich zum dritten Mal Champion zu werden und gleichzeitig mit meinem Bruder Wladimir Weltmeister im Schwergewicht zu sein”.
Vitali Klitschko vs. Danny Williams weiterlesen »
Am kommenden Freitag, 29. August, boxt die geborene Armenierin, Susianna Kentikian, in Düsseldorf - Reisholz. Es geht um nichts Geringeres als die Verteidigung des Weltmeistertitels im Fliegengewicht. Die „Killer Queen“ wird gegen Hagar Finer aus Israel antreten. Die Veranstaltung beginnt bereits in den frühen Abendstunden, aber der eigentliche Kampf wird von Pro7 ab 22 Uhr 30 live übertragen.
Die Moderation übernimmt Regina Halmich und Jan Stecker; und kommentiert wird der Event von Matthias Preuß.
Die Medien krönten Susi Kentikaian bereits als potentielle Nachfolgerin von Rekordweltmeisterin Regina Halmich. Gegen Letztere hat die Herausforderin Hagar Finer bereits gekämpft und verloren. Hagar Finer gilt als Hoffnungsträgerin für das Frauenboxen in Israel.
Suisi Kentiakaian wurde erst vor ein paar Tagen zur deutschen Staatsbürgerin ernannt. Der kommende Box - Kampf wird der erste sein, an dem sie offiziell als Deutsche teilnimmt.
Den Traum vom Olympiasieg musste Romy Tarangul recht schnell begraben. Zunächst hatte die 21jährige einen Kampf gegen die Usbekin Sinura Djurajewa gewonnen, musste sich dann aber aufgrund einer unglücklichen Verwarnung in der Verlängerung Japanerin Misato Nakamura beugen. Im Anschluss traf sie auf die Belgierin Ilse Heylen, der sie ebenfalls unterlag und sich somit von Olympia 2008 verabschieden musste.
Zwar ist dies eine riesige Enttäuschung für Romy Tarangul, jedoch muss ihr angesichts ihres Alters keine Bange sein. Die am 19.10.1987 in Frankfurt (Oder) geborene Judo-Athletin wird sich recht schnell von dieser Niederlage bei Olympia erholen und so richtig durchstarten. Schließlich hatte sie zuletzt in der hart umkämpften 52-Kilo-Klasse die Vize-Europameisterschaft errungen.
Dass sie zudem auch optische Reize hat, wollte Romy Tarangul der Welt nicht vorenthalten. Im neuesten Playboy präsentiert sie sich gemeinsam mit anderen Olympia-Teilnehmerinnen und möchte damit einem Klischee entgegen treten: „Die Kombination aus Kampfsport und Frauen wird immer gleichgesetzt mit unweiblichen Muskel-Amazonen.“, so die Vize-Europameisterin im Playboy.
Der Tag begann mit einem weiteren 9. Platz für die deutschen Judofrauen. Anna von Harnier startete ihr Turnier in der Gewichtsklasse bis 63 kg mit einem schnellen Sieg. Innerhalb von nur 8 Sekunden bezwang sie die Amerikanisch Samoanische Kämpferin Silulu A Etonu mit Ippon. Auch im zweiten Kampf gegen die Mongolin Battugs Tumen-od brauchte sie nur die halbe Kmapfzeit, um den Kampfvorzeitig zu siegen. Es sah also nach einem Durchmarsch aus, bis sie im Pool Finale auf die auf die Französin Lucie Decosse traf. Diese zeigte Harnier die Grenzen auf und gewann mit einem links angesetzten Ashi-uchi-mata. Die Deutsche hatte nun nur eine Medaillie in der Trostrunde in Aussicht. Dort kämpfte sie gegen Urska Zolnir. Der Slowenin gelangen zwei Waza-ari, was für ein vorzeitiges Ende der deutschen Medaillienhoffnungen sorgte.
Frauen bis 63 kg
1. Ayumi Tanimoto, Japan
2. Lucie Decosse, Frankreich
3. Elisabeth Willeboordse, Niederlande
3. Ok Im Won, Nordkorea
5. Driulis Gonzalez, Cuba
5. Claudia Heill, Österreich
7. Ysis Barreto, Venezuela
7. Urska Zolnir, Slovenien
Ole Bishoff sorgt für erstes Olympiagold der Männer seit 1996
Doch dann kam Ole Bischoff! Im ersten Kampf traf er auf den den Azerbaidshaner Mehman Azizov, den er mit zwei Yuko gewann. Im zweiten Kampf musste er sich dann gegen den Amerikaner Travis Stern durchsetzen. Zuerst kassierte dieser einen Shido, im weiteren Verlauf erhielten beide Kämpfe noch je eine Bestrafung, womit der Deutsche eine weniger hatte. Diese Wertung reichte ihm auch, um ins Poolfinale einzuziehen. Dort bekam er es mit einem ganz dicken Brocken zu tun, dem brasilianischen Weltmeister Tiago Camilo. Durch einen Ko-soto-gake-Ansatz konnte sich Bischoff einen kleinen Vorteil erarbeiten. Nachem er mit einem Sumi-gaeshi einen weiteren Waza-ari erhielt, war das Halbfinale perfekt.
Dort traf er auf den Ukrainer Roman Gontiuk. Zuerst geriet der Deutsche in Rückstand, da er afgrund von Passivität einen Koka erhielt. Das gleiche Schicksal holte jedoch auch den Ukrainer eine Minute vor Schluss ein, womit wieder Gleichstand war. 34 Sekunden vor Ende konnte Bischoff jedoch mit Yuko wieder in Führung gehen und diese bis zum Ende behaupten.
Nun kam es zum packenden Finale gegen den Koreaner Jae-Bum Kim. Ole Bischoff gelang 50 Sekunden vor Ende des Kampfes ein Yuko, der seinen Sieg und damit die zweite deutsche Goldmedaille in diesem Turnier überhaupt besiegelte.
Männer bis 81 kg:
1. Ole Bischof, Deutschland
2. Jae-Bum Kim, Südkorea
3. Tiago Camilo, Brasilien
3. Roman Gontiuk, Ukraine
5. Nyamkhuu Damdinsuren, Mongolei
5. Guillaume Elmont, Niederlande
7. Euan Burton, Groß Britanien
7. Robert Krawczyk, Polen