Der deutsche Weltmeister im Boxen Felix Sturm hat es auf ein echtes Weltmeister Duell abgesehen, denn Kelly Pavlik ist derzeit im Gespräch und ist womöglich Sturms nächster Gegner im Ring. Der Bild Zeitung sagte Sturm, dass man sich demnächst treffen wird, um die Randbedingungen zu verhandeln.
Auch den Termin und den Veranstaltungsort will das Team rund um den deutschen Boxer durchsetzten. Demnach zieht Felix Sturm es vor, im Monat Mai oder Juni in Köln gegen Kelly Pavlik zu boxen. avlik ist natürlich ein interessanter Gegner, da er zur Stunde amtierender WBO und WBC Champion ist. Sturm hingegen ist im Besitz des WBA Gürtels.
Bevor es jedoch zu diesen Traumduell kommt, muss Pavlik erst gegen seinen Pflichtgegner Sebastian Zbik boxen.
Der deutsche Mittelgewichtsweltmeister muss sich jedoch auch abseits des Ringes behaupten. Im Sommer kündigte er bei seiner Agentur und gründete seine eigene. Jedoch wird nun vor Gericht geklärt ob sein Ausstieg bei Universum Box Promotion rechtmäßig ist.
Das übliche Training auf dem Crosstrainer hat Sturm natürlich schon hinter sich. Die Fitness dürfte bei ihm sicherlich keine Rolle spielen, zu sorgsam hatte er sich auf letzten Kämpfe vorbereitet.
In der Boxing Hall of Fame findet man Persönlichkeiten wie Muhammad Ali und Joe Frazier. Doch nun wurde auch Wilfried Sauerland für seine Verdienste beim Boxsport geehrt und wurde in die erlesene Reihe der Hall of Fame aufgenommen. Er ist damit der zweite Deutsche, nach Weltmeister Max Schmeling.
Der Präsident der Boxing Hall of Fame, Ed Brophy, verkündete die Aufnahme Sauerlands in New York. Er sagte unter anderem, dass Sauerland sich in den letzten 30 Jahren in „außergewöhnlicher Art und Weise“ für den Boxsport eingesetzt hat.
Aus Befürchtung, das zu großen Teilen jugendliche Publikum zu erhöhter Gewaltbereitschaft anzustacheln, gedenkt Senator Körting das Gemetzel in der landeseigenen Max-Schmeling-Halle abzusagen.
Da der Sport- und Innensenator Ehrhart Körting (SPD) nach Kräften gegen die Veranstaltung angeht, sieht Hallenbetreiber Velomax nun einem möglichen Ausfall entgegen. „Im Moment ist nichts auszuschließen“, teilt Velomax-Sprecher Gunther Thiele mit. „Wir werden jetzt alles mit Bedacht prüfen und dann eine Entscheidung treffen.“ geplant ist, dass 20 Xtreme Fighter
am 12. Dezember in achteckigen Käfigen einander zu Boden bringen. Wer der geistigen Herausforderung beiwohnen mag, zahlt für die Tickets 42 bis 276 Euro. Das extreme Fighting Reglement sieht vor, den Ringgegner weiterlesen »
In der Hansenstadt Hamburg wird vom 21. bis 22. Februar 2009 der prestigeträchtige OTTO-Grand-Prix der Judokas ausgetragen. Bei der hochkarätig international besetzen Veranstaltung, die zu den zehn bedeutendsten Judo-Turnieren der Welt gehört, wird der Olympiasieger von Peking Ole Bischof und die Olympiasiegerin von Athen Yvonne Bönisch nicht um wichtige Weltranglistenpunkte mitkämpfen können.
Zu seiner Absage bei diesem wichtigen Qualifikationsturnier der Judokas für die Europa- und Weltmeisterschaften im Jahr 2009 sowie für Olympiaqualifikation 2012 sagte Ole Bischof: „Ich fühle mich fit - für einen Start beim Grand Prix in Hamburg ist es jedoch noch zu früh.“ Der Reutlinger will erst in knapp einem Monat, bei einem Turnier in New York, in die Saison starten.
Yvonne Bönisch vom UJKC Potsdam braucht noch Trainingszeit und wird ihren Einstand in die WM-Saison Ende Februar beim Weltcup in Prag geben. „Zum Einstieg wäre Hamburg zu groß.“
Athleten aus 30 Ländern mit den größten Judo-Nationen Japan, Frankreich, Korea und China haben sich in der Elbstadt angekündigt. “Es ist der erste Grand Prix, der in diesem Jahr stattfindet. Ich freue mich sehr auf das Turnier und hoffe auf die gewohnt gute Stimmung in Hamburg”, erläuterte der Präsident des Deutschen Judo-Bundes (DJB), Peter Frese.
Andreas Tölzer und Franziska Konitz haben bei den deutschen Judo-Meisterschaften in Bayreuth ihre nationalen Titel im Schwergewicht verteidigen können. Beide Judokas setzten Akzente für das große Saisonziel, die Weltmeisterschaft Ende August in Rotterdam.
Der Europameister von 2006, Andreas Tölzer aus Mönchengladbach, setzte sich im Finale gegen den Leipziger Fabian Hubert durch. Franziska Konitz siegte im Finale der Damen gegen Jasmin Külbs aus Speyer und verteidigte ihren Titel ebenfalls souverän. Bei der DM in Bayreuth fehlten aber die Olympiasieger Ole Bischof und Yvonne Bönisch.
Diese Ergebnisse lassen aufhorchen bezüglich der Judo-Weltmeisterschaft vom 26. bis 30. August in Rotterdam. Dann hoffen wir wieder auf Topplatzierungen der Athleten vom Deutschen Judobund (DJB), wie es uns Bischof bei den Spielen in Peking vorgemacht hat.
Ole Bischof hat das neue Jahr mit einem Trainingslehrgang im Bundesleistungszentrum Kienbaum begonnen. Der Aufenthalt dient für den Olympiasieger als Startschuss zur Vorbereitung auf die WM in diesem Jahr.
„Es lief alles ganz gut. Ich bin schon ganz gut in Form“, meinte Ole Bischof gegenüber der Deutschen Presse-Agentur dpa. Hauptaugenmerk der gesamten Vorbereitung liegt für den 29-Jährigen im nacholympischen auf dem Saisonhöhepunkt, der Weltmeisterschaft Ende August in Rotterdam. „Da möchte ich um eine Medaille mitkämpfen“, sagte der Reutlinger vorausschauend.
Der neue Herren-Bundestrainer der Judokas, Detlef Ultsch, fand positive Worte zu den Tagen in Kienbaum. „Der Lehrgang ist sehr gut gelaufen. Die Stimmung und die Motivation sind gut.“
Der neue Damen-Bundestrainer Michael Bazynski musste bei dem Lehrgang auf seine Top-Athletinnen verzichten. Die Potsdamerin Yvonne Bönisch hat Trainingsrückstand und Annett Böhm laboriert an einer Fußverletzung. Trotzdem zeigte sich auch Bazynski äußerst zufrieden: „Die Frauen haben sehr, sehr gut trainiert.“
Der ungarische Weltmeister Zsolt Erdei verteidigt am Samstagabend in der Magdeburger Bördelandhalle seinen WBO-Titel gegen den Ukrainer Juri Baraschian im Halbschwergewicht.
Zsolt Erdei erklärte vor dem Fight: “Es wird mit Sicherheit eine ganz harte Nuss werden, die ich zu knacken habe.” Sein Herausforderer Baraschian hatte im Februar 2008 in einem EM-Kampf den Berliner Thomas Ulrich durch K.o. niedergestreckt. Der Ungar sagte über seinen Gegner weiter, dass “der intelligent und klug boxt”.
Erdei, der seit 2004 WBO-Weltmeister ist, konnte bisher zehnmal seinen Titel verteidigen und ist in 29 Profi-Kämpfen ungeschlagen. Herausforderer Baraschian hatte im Juni 2008 gegen den WBA-Champion Hugo Hernan Garay verloren. “Ich bin kampfbereit, hochmotiviert und will ihm den Titel abnehmen”, erklärte der Ukrainer kämpferisch.
Ein weiterer WM-Kampf steht in Magdeburg auf dem Programm. Supermittelgewichtler Denis Inkin verteidigt seinen Titel gegen Karoly Balzsay. Und der ehemalige Europameister Thomas Ulrich boxt gegen Armin Dollinger.
Bayreuth ist am Wochenende Austragungsort der Deutschen Judo-Meisterschaften. Fast 400 Teilnehmer werden auch ohne Olympiasieger Ole Bischof in der Oberfrankenhalle in 14 Gewichtsklassen für wahre Judo-Festspiele sorgen.
„Ich brauche eine Phase, in der ich auch vom Kopf her abschalten kann“, bat Ole Bischof um Verständnis für sein Fehlen. Aber die Olympia-Teilnehmer Romy Tarangul (Frankfurt/Oder), Michael Pinske (Berlin) und Andreas Tölzer (Mönchengladbach) sowie alle Olympia-Ersatzathleten werden um den nationalen Titel fighten.
Bei den Bayreuther Deutschen Judo-Meisterschaft wollen sich auch viele Judokas eine gute Ausgangsposition für die Ausscheidung zu den bevorstehenden Qualifikations-Turnieren für die Europa- und Weltmeisterschaften im kommenden Jahr verschaffen. „Ich hoffe, dass sich ein paar neue Athleten anbieten, die den nächsten Olympia-Zyklus mit Kurs auf 2012 anpeilen“, erklärte der Präsident des Deutschen Judo-Bundes (DJB), Peter Frese.
Kobudo ist eine alte Kampfsportart, die von den Bauern auf Okinawa und den Ryu-Insel entwickelt wurde.
Diesen hatten, um sich gegen Samurais und japanische Oppressoren zu wehren, aus Alltagsgegenstände wie Dreschflegel und Holzstab Waffen entwickelt, deren Anwendung das Kobudo unter anderem lehrt. Dabei lernen viele Karate-Anwender Kobudo, um ein besseres Verständnis ihrer Kampfkunst zu bekommen. Kobudo stellt eine Basis dar, aus der viele anderen japanischen Kampfkünste sich entwickelt haben.
Die Waffen des Kobudo sind ebenso obskur wie interessant:
(vollständige Liste: kobudo.net)
Für mich persönlich ist Kobudo unsterblich geworden durch vier stirnbandbewehrte Helden der Kindheit: Die Teenage Mutant Ninja Turtles! Bis auf Leonardo, der zwei Schwerter benutzt, schwingen die schildkrötigen Helden allesamt Waffen des Kobudo, in ihrer Geschichte wird auf diese Kampfkunst auch mehrfach Bezug genommen.
Kobudo-Vereine gibts in ganz Deutschland, einfach mal hier informieren.
Coole Sprüche, Skateboards und Pizza gibts da zwar nicht, dafür aber Einblick in eine wirklich alte Kampfkunst.
Brazilian Jiu Jitsu hat seinen Ursprung im traditionellen, japanischen Jiu Jitsu. Die Begründer waren Carlos und Helio Gracie, die in viele Herausforderungskämpfe verwickelt waren und dadurch viele Gelegenheiten hatten, ihre Kampflkunst immer mehr ihren Anforderungen anzupassen. Da sie eine kleine körperliche Statur hatten, konnten sie einige der ursprünglichen Jiu-Jitsu-Techniken nicht machen und benötigten ein System, dass in regellosen Kämpfen (Vale Tudo) bestehen konnte und auch kleinen und schwachen Menschen eine Chance gab.
Sie erkannten schnell, dass die körperliche Größe nur im Stand von Vorteil ist. Deshalb spezialisierten sie ihr System immer mehr in Richtung Bodenkampf. Markenzeichen des BJJ ist die Positionskontrolle, um den Gegner nicht zur Entfaltung kommen zu lassen und sich selber eine Gelegenheit zum Beenden des Kampfes durch Hebel oder Würgetechniken (Submission) zu verschaffen. Die Gracies veränderte dazu auch die Mechanik und Hebelwirkung vieler Techniken, um sie ohne großen Kraftaufwand anwendbar zu machen.
In den siebziger Jahren siedelte Rorion Gracie, einer der Söhne von Helio in die USA über und begann dort sein Familiensystem zu unterrichten. Der eigentlich Durchbruch dieses Stils kam in den 90ern, als R. Gracie die Ultimate Fighting Championships miterfand. In einer Zeit, in der Bodenkämpfe in anderen Systemen kaum eine Rolle spielten, waren sie den besonderen Fähigkeiten von einem anderen Sohn Helios, Royce Gracie, nahezu schutzlos ausgeliefert.
Und so gewann er, obwohl er der leichteste Kämpfer war, die ersten drei Turniere und er war der einzige, der jemals vier Kämpfe auf einer Veranstaltung gewinnen konnte. Inspiriert durch diese Erfahrungen trainiert inzwischen jeder Free Fighter den Bodenkampf und BJJ gehört immer noch zu den beliebtesten Systemen. Trotzdem hat sich heutzutage für diesen Stil eine große Fangemeinde gebildet, die das BJJ als reine Sportvariante ohne Schläge betreibt.