Remy Bonjasky wurde beim K-1 World-Grand-Prix Finale 2008 in der ausverkauften Yokohama-Arena zum diesjährigen World GP Champion erklärt. Damit holte der Niederländer nach 2003 und 2004 zum dritten Mal den Weltmeister-Titel.
Sein K-1-Finalgegner Badr Hari bekam Ende der zweiten Runde die rote Karte gezeigt. Der gefrustete Marokkaner, der in Runde eins einmal zu Boden ging und angezählt werden musste, kämpfte sich in der zweiten Runde so in Rage, dass er nach dem Runden-Gong einfach weitermachte und auf Remy Bonjasky weiter einschlug, wobei sich der Niederlander verletzte.
Die Ringärzte empfahlen nach Untersuchung des Niedergeschlagenen, den Kampf abzubrechen. Somit erhielt Badr Hari die rote Karte und der neue Weltmeister stand fest. Der Marokkaner wurde später von den Ringrichtern aus dem Finalturnier in Japan ausgeschlossen. Kein ruhmreiches Ende beim diesjährigen K-1 World Grand-Prix Finale, aber das Verhalten des Hitzkopfes Badr Hari war keineswegs gerechtfertigt.
Heute, am Silvesterabend, findet in Tokio ein ganz besonderer Leckerbissen für Kampfsportfans statt. In der Saitama Super Arena wird am Ende des Jahres das FieLDS Dynamite 2008 ausgetragen.
Bei dieser bedeutenden Kampfshow werden 36 Kämpfer im Alter zwischen 15 und 40 Jahren im Land der aufgehenden Sonne um die Titel fighten. In der japanischen Saitama Super Arena werden zehntausende Zuschauer die Kämpfe verfolgen und im Fernsehen erwartet man Zehnmillionen Menschen, die diesen Event verfolgen werden.
Beim Dynamite 2008 wird es MMA-Kämpfe und K-1-Kämpfe geben. Stars, wie zum Beispiel Badr Hari, Hong-Man Choi, Mighty Mo, Ex-K-1-Weltmeister Semmy Schilt werden dem Publikum bei diesem Kampfsport-Highlight, welches schon zur Silverstertradition in Tokio geworden ist, eine extravagante Fightshow liefern.
Das lange Warten hat ein Ende. Am 6. Dezember steigt endlich das K-1 World Grand Prix Finale. In Tokio wird eines der wichtigsten Kampfsport-Events der Welt ausgetragen. Beim Höhepunkt der K-1 Saison im Superschwergewicht wird in der Yokohama Arena in Japan der beste Fighter der Welt ermittelt.
Fightsport Fans fiebern dem World-Grand-Prix-Finale diese spektakulärer Kampfsport, bei der Techniken aus Muay Thai, Karate, Taekwondo, Kickboxen, dem traditionellen Boxen und anderen Kampsportkünsten vereint sind, seit geraumer Zeit entgegen. In Yokohama werden die acht besten K-1 Kämpfer der Welt vor sage und schreibe 25.000 Zuschauern um den höchsten Titel im Kampfsport fighten.
Die qualifizierten Kämpfer werden in vier Erstrunden-Begegnungen über drei mal drei Minuten gegeneinander antreten. Die Sieger ermitteln in den Halbfinals die beiden Finalisten und dann wird sich entscheiden, wer die begehrte Trophäe in die Höhe recken darf. Im vergangenen Jahr hieß der “König des Kampfsports” Semmy Schilt aus den Niederlanden. In diesem Jahr gilt Peter Aerts, der seinen Landsmann Schilt den Finaleinzug vermasselte, als Favorit für den Titel. Bereits drei Mal hat der Routinier Aerts das Finale gewonnen (1994, 1995 und 1998). In den vergangenen beiden Jahren hat er jeweils knapp im Finale verloren.
Ruslan Karaev hat sich für das K-1 World Grand Prix Finale am 8. Dezember in Tokio qualifizieren können. Der junge Russe ist heiß auf das Endturnier. Viele Fights beendete der Kickboxer mit spektakulären K.o.-Siegen. Mit seinen 25 Jähren wird er zu einer neuen Generation von K-1-Kämpfern gezählt, die keinen Respekt vor den Etablierten kennen.
Sein K-1-Debüt gab der ossetische Kickboxer im Jahre 2005. Ruslan Karaev hatte sich für das Finalturnier qualifiziert und kämpfte in Tokio gegen den Japaner Musashi. Der Debütant war klar überlegen, aber der Sieg wurde dem Lokalmatador zuerkannt.
Ein Jahr später stand der am 19. Mai 1983 in Wladikawkas geborene Athlet wieder im Finale nach einem Sieg gegen Badr Hari. Diesmal war gegen den brasilianischen Routinier Glaube Feitosa durch K.o. Endstation.
Seit längerer Zeit lebt und trainiert Karaev in Tokio, für sein ganz großes Ziel, einmal K-1-Champion zu werden. Am 13. Juli 2008 meldete sich der Ossete bemerkenswert beim K-1 World GP ASIA 2008 in Taipei zurück. Dort schlug er im Finale seinen Landsmann Alexander Pitchkounov vorzeitig K.o. und steht nun im Finalturnier in Tokio, wo er in seinem ersten Fight auf den Türken Gokhan Saki treffen wird.
„Ich will nur gegen die Besten antreten, gegen Typen, die die Nr. 1 sind oder werden wollen. Namen sind mir dabei völlig egal. Es ist mir viel wichtiger zu zeigen, dass ich der beste und stärkste Kämpfer in K-1 bin, als über andere Leute zu sprechen. Deshalb werde ich auch nur die absolute Elite herausfordern“, meinte Karaev zum bevorstehenden Finale gegenüber “groundandpound.de”.
Das K-1 World Grand Prix Finale wird am 8. Dezember in Tokio stattfinden. Acht Kämpfer mit unterschiedlichen Kampfstilen haben sich für die Endrunde in Japan qualifizieren können. Doch wer wird den prestigeträchtigen K-1-Pokal in die Höhe reißen können? Ein junger Kämpfer namens Badr Hari aus Marokko kann zum engeren Favoritenkreis gezählt werden.
Der 1,97m große Badr Hari zählt zu einer neuen Generation von Kämpfern, die den Arrivierten wie Remy Bonjasky oder Peter Arts den Rang ablaufen wollen. Wird sich zeigen, ob sein Vorhaben Anfang Dezember in Yokohama gelingen wird.
Der in Marokko geborene Fighter begann schon als Siebenjähriger mit dem Kampfsport. In Amsterdam aufgewachsen eignete sich Hari, der die Spitznamen „Die Cobra“ oder “Golden Boy” trägt, im „Alkmaar Holland“- Club den Muay Thai-Kampfstil an.
Mit nur 23 Jahren ist der Marokkaner der jüngste der acht Kämpfer, die beim K-1 World Grand Prix Final den neuen Weltmeister ermitteln werden. Der 104kg schwere Kämpfer konnte mit dem Sieg gegen Hongman Choi in Seoul in das Finalturnier einziehen.
Der religiöse Hari sagte in einem Interview mit der Internetseite „K-1sport.de“ vor dem Finale: Die anderen Typen beim Finalturnier sind sehr stark, aber ich bin sehr jung und sehr hungrig. Ich möchte unbedingt gewinnen. Mein Alter ist meine größte Waffe, aber da ich noch so jung bin weiß ich auch, wenn ich nicht in diesem Jahr gewinne, dann kann ich es im nächsten Jahr schaffen oder in dem Jahr darauf. Weil ich jung bin, bleibe ich geduldig und entspannt.“
Die Finalkämpfe des diesjährigen K-1-Word Grand Prix’s finden am 6. Dezember in Yokohama statt. In der japanischen Stadt wird der Nachfolger des letztjährigen Siegers Sammy Shield (Niederlande) ermittelt.
Bei den K-1-Elimination-Fights, die über das Jahr verteilt auf der ganzen Welt ausgetragen wurden, haben sich acht K-1-Kämpfer für das World-Finale qualifiziert. In den letzten Jahren, von 2005-2007, hat der Holländer Semmy Shilt die K-1-Szene beherrscht. Nun erfolgt eine Wachablösung in dieser relativ neuen Kampfsportart, die etliche Fans überall auf der Welt besitzt. Beim letzten Elimination-Fight in Südkorea wurde Shield durch seinen Landsmann und alten Hasen Peter Arts, der 1994, 95 und 98 den K-1-World-Champ-Titel errang, aus dem Finale geworfen.
Aber es lauert eine neue Generation von K-1-Kämpfern, die heiß auf die begehrte Trophäe dieser Kampfsport sind, bei der verschiedene Techniken aus Karate, Taekwondo, Muay Thai, Kickboxen, Boxen und anderen Kampfsportarten erlaubt sind. Dazu zählen Kämpfer wie der Marokkaner Badr Hari oder Ruslan Karaev aus Russland.
Im Achtelfinale kämpft Peter Arts gegen Badr Hari. Der zweite Kampf wird zwischen Errol Zimmermann (Niederlande)und Ewerton Teixeira (Brasilien) ausgetragen. Im dritten Duell treffen Gokhan Saki (Türkei) und Ruslan Karaev aufeinander. Den letzten Fight tragen K-1-Finalsieger von 2003 und 2004, Remy Bonjasky (Niederlande) und Jerome Le Banner (Frankreich) aus.
Zumindest fast. Die meisten Kämpfe im Kampfsport K-1 werden durch KO entschieden und das wollen die Zuschauer sehen.
K-1 ist eine Mischform aus verschiedenen Kampfsportarten, insbesondere des Kickboxens und des Karate, aus dem viele Tritttechniken stammen. Der zweite große Einfluss ist der Boxsport, wobei beim K-1 die traditionelle Deckung aus dem Boxen ineffektiv ist und der Kampf an sich dadurch extrem beschleunigt wird. Die Kämpfe finden meist im K.O.-System über drei Runden satt, bis der Gewinner feststeht.
1980 von einem japanischen Karatemeister entwickelt, hat es sich zu einem populären Kampfsport entwickelt, wobei jeder Kämpfer seine eigenen Techniken je nach sonstigem bevorzugtem Kampfsport besitzt und es somit formell keine eigene Disziplin darstellt.
Umstritten ist aber, ob man es als Sport oder pure Glorifizierung der Gewalt ansehen soll. Sicherlich muss man beim K-1 mehr noch als bei anderen Sportarten einen Unterschied aufmachen zwischen dem Zuschauer und dem Sportler. Dass die Brutalität eine der Hauptattraktion auf Seiten des Publikums ausmacht, ist für mich keine Frage. Durch das freie Mischen von Stilen und Sportarten kann man kaum das beim Boxen populäre Argument anbringen, dass man eher ästhetische und technische Aspekte in den Vordergrund rückt. Der pure Kampf steht im Vordergrund und der endet am besten mit einem brutalen KO.
Von Seiten der Ausübenden ist die Athletik und Beherrschung ihrer jeweiligen Kampfrichtung hervorzuheben. Körperbeherrschung ist ein Muss und mental wird ein Kraftakt verlangt, wenn man sich auf einen Gegner mit völlig anderem Stil einstellen muss, was es für mich auf jeden Fall in die Kategorie des Sports - und zwar einem der härtesten - einordnet.