Sebastian Sylvester macht einen Schnitt in seiner Boxer-Laufbahn. Der Greifswalder Profi-Boxer hat sich von seinem Trainer Hartmut Schröder und von Manager Winfried Spiering vom Berliner Wiking-Team getrennt. In Zukunft will er für den Sauerland-Stall in den Boxring steigen.
Ende Januar will Sebastian Sylvester bei seinem neuen Trainer Karsten Röwer vom Berliner Sauerland-Boxstall die ersten Trainingseinheiten bestreiten.
Die Trennung vom Wiking-Team ist die Konsequenz aus der Punktniederlage im WM-Kampf gegen Weltmeister Felix Sturm im November 2008. „Nach all den Jahren mit Winne Spiering und Hartmut Schröder ist mir das nicht leichtgefallen“, meinte Sylvester nach der Trennung. „Nach reiflicher Überlegung bin ich aber zu dem Schluss gekommen, dass dieser Weg der richtige für mich ist“, so der Boxer mit dem Kampfnamen „Hurricane“ weiter.
Der nächste Boxtermin wird für den Greifswalder der 28. Februar sein. Der 28-Jährige wird in Neubrandenburg gegen den Italiener Gaetano Nespro um den vakanten internationalen WBA-Titel im Mittelgewicht in den Ring steigen.
Sylvester auf der Pressekonferenz für den Kampf gegen Felix Sturm, wobei der Greifswalder eine größere Klappe hatte als boxerische Qualitäten:
Der ehemalige polnische Boxweltmeister Dariusz Michalczewski hat einen Großteil seines Vermögens wegen seines aufwendigen Lebensstils und drei Scheidungen so gut wie aufgebraucht.
Dariusz Michalczewski sagte in einem Interview mit der “Bild am Sonntag“: “Ich habe meine Millionen nicht mehr. Meine Frauen haben mein Geld bekommen.”
Der Pole sprach von einem Vermögen in Höhe von 30 Millionen Euro. “Die habe ich verhurt und verfeiert”, so der 40-Jährige.
Besonders die Trennung von seiner Frau Dorota, mit der er zweimal verheiratet war, soll sehr viel Geld gekostet haben. “Sie bekam 15 Millionen. Meine erste Frau bekam das Geld zu Recht. Wenn meine Frau mit zum Feiern gekommen wäre, hätte ich sie nicht verlassen. Aber sie hat mehr auf ihren Porsche aufgepasst als auf mich”, erörterte Michalczewski weiter. Demnächst will der ehemalige Weltmeister des Verbandes WBO ein Ex-Model heiraten.
Die bisher unbesiegte Weltmeisterin Ina Menzer tritt am Samstagabend in Düsseldorf gegen Esther Schouten aus den Niederlanden zur Titelverteidigung an.
WIBF- und WBC-Weltmeisterin Ina Menzer sagte im Vorfeld des Kampfes über ihre Gegnerin: „Sie ist eine technisch hochklassige Boxerin. Ich gehe aber davon aus, dass ich gewinne.“
Für die 28-Jährige ist es bereits die zwölfte Titelverteidigung im Federgewicht. Die Herausforderin Esther Schouten, die früher einmal Weltmeisterin im Superbantamgewicht war, denkt an ihre Gewinn-Chance: „Es wird auf die Form am Abend ankommen.”
Der Schützling des Erfolgstrainers Fritz Sdunek, Alexander Alekseew, will an gleicher Stelle seine erste WM-Chance im Cruisergewicht nutzen. Der Russe kämpft um den Interims-Titel der WBO gegen den Argentinier Victor Emilio Ramirez. „Ich werde mit ihm viel Spaß haben. Mein Kopf wird alles entscheiden“, verkündete der bisher unbesiegte Alekseew.
Weltmeister Vitali Klitschko wird seinen WBC-Schwergewichtstitel gegen Pflichtherausforderer Juan Carlos Gomez aus Kuba verteidigen. Der WM-Kampf soll Ende März oder im April in Deutschland ausgetragen werden.
Ursprünglicher Wunschgegner Vitali Klitschkos war eigentlich David Haye. Doch das geplante Duell mit dem jungen Briten ist kurzfristig geplatzt. Eigentlich war Kampf zwischen dem Ukrainer, der im vergangenen Oktober sein Comeback mit einem Sieg gegen Samuel Peter gefeiert hatte, so gut wie in Sack und Tüten.
Gomez hat sich das Recht auf eine WBC-Titelherausforderung durch Siege in zwei Ausscheidungskämpfen gegen Oliver McCall aus den USA und Klitschkos Landsmann Wladimir Wirtschis erworben. Der Kubaner kann eine beachtliche Kampfbilanz vorweisen. Gomez erzielte in seiner Profilaufbahn bislang 44 Siege bei 35 K.o.’s und wurde erste einmal geschlagen.
Der für den 17. Januar in Düsseldorf geplante Kampf zwischen dem Box-Profi Jürgen Brähmer und dem US-Amerikaner Rubin Williams muss abgesagt werden. Der Rostocker verletzte sich in der Silvesternacht.
Laut dem Hamburger Universum-Boxstall wurde Jürgen Brähmer zu Silvester in Schwerin während des Neujahrsfeuerwerks in der Menschenmenge von einem Glasstück am Kopf getroffen.
Die Kopfwunde des Halbschwergewichtlers musste mit sechs Stichen genäht werden. “Ich muss jetzt eine Woche mit dem Training aussetzen, dann kommen die Fäden wieder raus. Das ist sehr ärgerlich”, meinte Brähmer, der hofft bald wieder boxen zu können.
Der Profibox-Weltverband WBA will ein neues Urteil im WM-Kampf zwischen Weltmeister Nikolai Walujew aus Russland und Herausforderer Evander Holyfield aus den USA fällen.
Auf der Internetseite des Boxverbandes konnte man lesen, dass nach etlichen Protesten über den Ausgang des Kampfes nun Videoaufzeichnungen überprüft werden sollen.
Bei dem WM-Fight, der am 20. Dezember in Zürich stattgefunden hat, gewann der Schützling des Promoters Wilfried Sauerland, Nikolai Walujew nach Mehrheitsentscheid der Punktrichter (116:112, 115:114, 114:114). Somit hat der russische Hüne vom Berliner Boxstall seinen WBA-Gürtel erfolgreich gegen den 46-jährigen Ex-Weltmeister verteidigen können. Holyfield, der einen beherzten Kampf zeigte, hatte gleich nach der Urteilsverkündung Protest eingelegt.
Laut der WBA sei aber der Einspruch des US-Amerikaners nicht ausschlaggebend für eine Analyse des Kampfes, sondern eher die Meinung der Fans und Medien gewesen.
Erst vor zwei Monaten verlor Jürgen Brähmer im WM-Kampf gegen WBA-Weltmeister Hugo Hernan Garay. Nun will sich der Rostocker mit einem Kampf gegen Rubin Williams rehabilitieren.
Der Halbschwergewichtler vom Hamburger Universum-Boxstall, Jürgen Brähmer, wird am 17. Januar in Düsseldorf gegen Rubin Williams in den Ring steigen, um mit einem eventuellen Sieg wieder einen Weltmeister herausfordern zu können.
Außerdem wird in dieser Boxnacht Alexander Alekseew seinen ersten WM-Kampf bestreiten. Der Russe wird vom Erfolgscoach Fritz Sdunek trainiert. Alekseew fordert laut dem Universum-Boxstall im Kampf um den Interims-Titel der WBO im Cruisergewicht Victor Emilio Ramirez aus Argentinien heraus. Zudem fightet Doppelweltmeisterin Ina Menzer gegen Esther Schouten aus den Niederlanden.
IBF-Mittelgewichts-Weltmeister Arthur Abraham wurde zum dritten Mal in Folge zu Deutschlands “Boxer des Jahres” gekürt. Von den Lesern des Fachmagazins “BoxSport” sowie einer zehnköpfigen Experten-Jury erhielt der gebürtige Armenier die meisten Stimmen.
Die beiden Schwergewichts-Weltmeister Witali und Wladimir Klitschko aus der Ukraine landeten auf den Plätzen zwei und drei.
“Boxerin des Jahres” wurde erstmals Susianna Kentikian aus Hamburg. Die Fliegengewichts-Weltmeisterin erhielt mehr Stimmen als Ina Menzer aus Mönchengladbach und die für den Berliner Sauerland-Stall boxende Cecilia Braekhus aus Norwegen. Der Titel “Trainer des Jahres” wurde in diesem Jahr zweimal vergeben. Fritz Sdunek und Ulli Wegner erhielten die gleiche Stimmenzahl und teilen sich den Titel. Dritter wurde Michael Timm.
Nikolai Walujew hat am Samstagabend in Zürich seinen Weltmeistertitel im Schwergewicht nach Version der WBA gegen Ex-Weltmeister Evander Holyfield aus den USA mit einem knappen Punktesieg (114:114, 116:112, 115:114) verteidigen können.
In einem WM-Fight auf niedrigem Niveau verpasste Altmeister Evander Holyfield, ältester Schwergewichts-Champion der Box-Geschichte zu werden. Für den 46-Jährigen war es die zehnte Niederlage im 54. Kampf.
Der 2,13 Meter große Nikolai Walujew sorgte in der Schweiz für seinen 50. Sieg im 52. Profikampf. Der Russe hatte anfangs Probleme, sich auf den technisch versierten US-Amerikaner einzustellen. Doch der 141 Kilogramm schwere Boxer hielt seinen Herausforderer mit seiner größeren Reichweite auf Distanz. Mit ein paar guten Schlagkombinationen Walujews und späteren konditionellen Schwächen Holyfields wurde der Kampf knapp zu Gunsten des Russen entschieden.
WBA-Weltmeister Walujew muss nun zur Titelverteidigung gegen Ruslan Chagaev aus dem Hamburger Universum-Stall antreten. Der Usbeke, der Walujew im vergangenen Jahr enttrohnte, sich dann aber eine Verletzung zuzog, wird von der WBA als “Champion im Wartestand” geführt.
Weltmeister Wladimir Klitschko verteidigte am Samstagabend in der SAP-Arena von Mannheim gegen den US-Amerikaner Hasim Rahman ohne Probleme seine Titel der Verbände WBO und IBF im Schwergewicht durch technischen K.o. in siebten Runde.
Für Wladimir Klitschko war es der 52. Triumph im 55. Profikampf. In dem einseitigen Kampf geriet der 32-jährige Ukrainer nicht einmal in ernsthafte Bedrängnis. Hasim Rahman war kein würdiger Gegner für eine Titelverteidigung . Klar das der der alte und neue Weltmeister der Verbände WBO, IBO, IBF in Gedanken schon beim nächsten Kampf ist. “Ich bin in guter Verfassung, ich möchte keine lange Pause machen”, sagte Klitschko nach dem Sparringsrunde.
Der ersehnte Kampf gegen den ursprünglichen Herausforderer Alexander Powetkin, der verletzungsbedingt absagen musste, wird aber nicht vor September 2009 zustande kommen. Als potentielle Gegner sind nun Namen wie Nikolai Walujew und Ruslan Chagaev oder starke Nachwuchsboxer wie Chris Arreola und David Haye im Gespräch.