Und wieder hat Andre Berto einen Titel in seiner Karriere als Boxer zielsicher verteidigt und darf sich weiterhin als alleinigen Profibox-Weltmeister im Weltergewicht bezeichnen.
Am Sonntag hat der US-Amerikaner Andre Berto seinen Titel als Weltmeister im Weltergewicht in Florida erfolgreich verteidigt. Er errang einen eindeutigen Sieg nach Punkten gegen den Kolumbianer Juan Urango.
Andre Berto gewann damit seinen 25 Profikampf und man darf stark annehmen, dass das noch nicht alles war, was wir von ihm gesehen haben. Sein Gegner, Juan Urango, wird wieder in die Halbwelter-Klasse zurückkehren, wo er erfolgreich den IBF Titel hält.
Seine Boxkarriere startete Andre Berto im Jahr 2004 im Weltergewicht zunächst recht unspektakulär, doch sein Stil, die Boxkämpfe für sich zu entscheiden, machten Ihn schnell zu einer Größe in der Boxerszene.
Seinen größten Erfolg konnte er dann 2003 in Bangkok feiern, wo er im Weltergewicht bei den Amateurmeisterschaften den 3. Platz belegte. Er unterlag im Halbfinale dem Kubaner Lorenzo Aragon nach Punkten.
Im September 2007 gewann Andre Berto einen Ausscheidungskampf der Verbände WBC und IBF gegen David Estrada und sicherte sich mit diesem Sieg das Recht, gegen Titelträger der WBC oder IBF boxen zu dürfen. Darauf folgend unterlag Ihm der erfahrene, deutsche Boxer Michael Trabant vorzeitig - ein weiterer Sieg für Andre Berto.
Am 21. Juni stand er mit dem Mexikaner Miguel Angel Rodriguez im Ring und kämpfte dort um die Besetzung des Titels der WBC. Berto gewann auch diesen Kampf; in der 7. Runde durch technisches KO.
Diesen Titel musste er am 27. September zum ersten Mal gegen Stephen Forbes verteidigen und gewann auch diesen Boxkampf.
Seit dem 21. Juni 2008 ist Andre Berto Weltmeister im Weltergewicht (World Boxing Council) – mal sehen, wie lange er diesen Titel wird halten können.
17 Monate nach seinem letzten Kampf kehrt der Ex-Champion Floyd Mayweather jr. In den Ring zurück und will sich direkt wieder zurück an die Spitze katapultieren.
Vor 1,5 Jahren stieg er nach 39 Kämpfen und 39 Siegen aus dem Ring und zog sich vom Boxsport zurück. Doch es war nur eine Frage der Zeit, bzw. des Preises, wann Floyd Mayweather zurück in den Ring steigt.
Mit Juan Manuel Marquez hat sich Floyd Mayweather vielleicht nicht gerade einen Gegner ausgesucht, der für ein erfolgreiches Comeback nach einer Kampfpause von 1,5 Jahren geeignet sein dürfte.
Juan Manuel Marquez nimmt kein Blatt vor den Mund und betont immer wieder,das er ein mexikanischer Kämpfer sei. Der Kampf gegen Floyd Mayweather, sagt er, wird nur er gewinnen können, da Mayweather ihm nicht gewachsen sei.
Mal sehen, ob sich Floyd Mayweather auch auf seine Herkunft beschränken wird. Meiner Meinung ist das unwichtig, denn nur ein fairer und sportlicher Wettkampf ist relevant, persönliche Diskrepanzen sind beim Boxen und im Ring wohl gänzlich fehl am Platze.
Dennoch, am 18. Juli 2009 ist es soweit: der in 39 Fights ungeschlagene Ex-Champion in fünf Klassen tritt in Las Vegas im Weltergewicht gegen Mexikos Leichtgewichts-Weltmeister Juan Manuel Marquez an.
Ich denke, Floyd Mayweather wird den Kampf gewinnen. Denn bisher ist man von Ihm ja nichts anderes gewohnt.
Heute Abend wird die Magdeburger Bördehalle kochen! Schwergewichtsboxer Timo Hoffmann wird auf den Ex-Weltmeister Francois Botha treffen.
Was wird man für einen Kampf erwarten können? Wird es einen Boxklassiker-Kampf geben?
Es ist ein Kampf, in dem es um die Karrieren beider Boxer geht. Der Sieger von Magdeburg kann noch mal ganz oben anklopfen, für den Verlierer bedeutet ein K.o. das Aus.

Botha erklärte gegenüber der Presse: “Der weiße Büffel ist zurück in Deutschland, um die deutsche Eiche zu fällen.”.
Vielleicht hat er nicht ganz Unrecht mit seiner provozierenden Aussage, denn von 52 Kämpfen entschied der “weiße Büffel” 45 für sich.
Der 2,02m große Timo Hoffmann stand am 18. Oktober 2008 letztmals im Ring und schlug den Kenianer Raymond Ochieng in der vierten Runde K.o.. Es war Hoffmanns 28. Sieg in 31 Profikämpfen.
Heute Abend um 22.30 Uhr, startet das Duell zwischen den beiden Profi-Boxern Timo Hoffmann und Francois Botha in dem Ring der Magdeburger Bördehalle.
Das DSF zeigt den Kampf aus der Bördelandhalle live. Als Ringsprecher für das Duell agiert im Ring Radio-SAW-Moderator Ted Stanetzky. Er wird die “Deutsche Eiche” und den “Weißen Büffel” in den Ring rufen.
Axel Schulz ist auch dabei, ihn wird man allerdings nur außerhalb des Ringes als Boxexperte für den TV-Sender DSF am Ring antreffen.
Karten für diese Box-Veranstaltung gibt es nur noch an der Abendkasse und sie kosten zwischen 17,95 Euro und 89,95 Euro.
Sport Events Steinforth GmbH
Bördelandhalle Magdeburg
Berliner Chaussee 32
39114 Magdeburg
Tel. 0391 5934-221
Am 20. Juni ist es endlich soweit. In der Veltins-Arena auf Schalke wird Wladimir Klitschko im vermutlich größten Kampf des Jahres gegen den Briten David-Haye antreten. Klitschko setzt damit seine WM-Gürtel der IBF, WBO und IBO aufs Spiel.
60.000 Zuschauer werden bei diesem Großereignis im Boxen in Deutschland einen Platz in der Veltins-Arena auf Schalke finden und es wird ein Duell der „Puncher“. Nicht umsonst steht der Abend unter dem Titel: „Knockout auf Schalke“.
Wenn man dem Urteil der Experten glauben schenken darf, wird der Kampf kaum über die volle Distanz gehen. Sowohl Waldimir Klitschko als auch David Haye sind bekannt dafür, ihre Kämpfe vorzeitig zu beenden. weiterlesen »
Am Samstag wird Koji Sato gegen WBA-Weltmeister Felix Sturm im Krefelder Königspalast in den Ring steigen. Zeit, sich einmal etwas näher mit dem Herausforderer aus Japan zu beschäftigen, denn der etwas schmächtig wirkende Sato kann eine beeindruckende Bilanz vorweisen.
Koji Sato stammt aus Tokio und wirkt wie gesagt mit seinen 1,80 Meter etwas schmächtig. Der Japaner wird zur Zeit vom Weltverband WBA auf Platz 14 geführt. Beeindruckend ist seine K.O.-Quote.
Koji Sato konnte von seinen bislang 14 Profikämpfen 13 vorzeitig durch K.O. für sich entscheiden. Und nebenbei gesagt, den 14. Kampf hat er auch gewonnen. Damit liegt seine K.O.-Quote bei 92,8 Prozent. Der fast 30-jährige Felix Sturm verfügt zwar mit seinen 34 Profikämpfen über die grössere Erfahrung, zeigte sich aber dennoch von der Schlagkraft Satos beeindruckt:
„Jede Titelverteidigung ist schwierig. Ich habe Videos von ihm gesehen. Und ich kann ihnen nur sagen: Ich bin beeindruckt, was er mit einem Schlag ausrichten kann.“, wird Felix Sturm von „sport.t-online.de“ zitiert. weiterlesen »
Der Termin für die endgültige Entscheidung über den WM-Gürtel der WBA steht. Am 30. Mai steigt Nikolai Walujew gegen Ruslan Chagaew wieder in den Ring. Auf den Sieger wartet ein Duell mit einem der Klitschkos.
Noch dieses Jahr könnte der Traum der Klitschkos war werden, alle WM-Gürtel im Schwergewicht auf sich zu vereinen. Während Wladimir demnächst seine Titel gegen David Haye verteidigen wird, hat Vitali Klitschko den letzten noch fehlenden WM-Gürtel im Visier.
Den Gürtel der WBA teilen sich zur Zeit jedoch noch Nikolai Walujew und Ruslan Chagaew. Bevor einer von beiden gegen Vitali in den Ring steigen kann, müssen die beiden den Titel erst unter sich ausmachen. weiterlesen »
Ihr Ziel ist es, alle Weltmeistertitel auf sich zu vereinen. Vielleicht gelingt es ihnen ja bald. Zunächst steht jedoch der Schwergewichtskampf des Jahres an. Wladimir Klitschko wird am 20. Juni seine Titel gegen David Haye verteidigen. Auf Vitali könnte dieses Jahr noch Nikolai Valuev warten.
Genau genommen setzt Waldimir Klitschko sogar drei Titel gegen den Engländer David Haye aufs Spiel. „Dr. Steelhammer“ ist Weltmeister der Verbände IBF, WBO, IBO.
Es hat lange gedauert, bis der Termin feststand. Folgt man der Aussage des Geschäftsführers der Klitschko Management Group, Bernd Bönte, so wird dies der Kampf des Jahres werden.
„Sowohl Wladimir als auch David Haye sind als knallharte Puncher bekannt, und es gibt wohl nur wenige Experten, die davon ausgehen, dass dieses Duell über die volle Distanz gehen wird. Wir alle dürfen uns auf ein ganz großes Spektakel freuen.“ wird Bönte auf der Homepage der Klitschko-Brüder zitiert. weiterlesen »
Seit dem 15. März 2008 kann die Super-Mittelgewichtlerin aus Kasachstan sieben WM-Titel ihr eigen nennen. Damit ist sie wohl die erfolgreichste Boxerin dieser Tage. Ende März wird sie wieder in Berlin in den Ring steigen.
Gerade einmal 19 Profikämpfe hat Natascha Ragosina bestritten und elf davon vorzeitig beendet, und schon kann sie sieben WM-Titel auf sich vereinen.
Die streitbare Verbandsvielfalt im Frauenboxsport macht so etwas möglich und doch hätte sie dies nicht erreicht, wenn sie keine gute Boxerin wäre.
Natascha Ragosina holte auch schon als Kickboxerin einige Titel
Natascha Ragosina, die eigentlich Natalja Jurjewna Ragosina heißt, wurde am 5. April 1976 in Karaganda in Kasachstan geboren. Ähnlich wie auch Cecilia Breakhus begann sie ihre Karriere nicht als Boxerin, sondern im Kickboxsport. weiterlesen »
Man könnte meinen, Cecilia Breakhus wäre vor der Linse eines Fotografen besser aufgehoben als in einem Boxring. Aber die schöne Norwegerin mit den kolumbianischen Wurzeln macht nicht nur optisch im Ring eine gute Figur.
Am Samstag (14. März) stellt sie sich in Kiel ihrem ersten WM-Fight gegen die Dänin Vinni Skovgaard, und dass nach nur 9 Profikämpfen.
Es ist schon erstaunlich, wie schnell es im Frauenboxsport um Titel geht. Es spricht nicht gerade für das Niveau des Sports, wenn derart inflationär mit Titeln umgegangen wird. Ist es bei den Männern schon kaum zu überblicken, wer wo jetzt gegen wen um welchen Titel kämpft, so sprengt die „Vielfalt“ bei den Frauen jeden vernünftigen Rahmen. weiterlesen »
Nach langer Ringabstinenz kehrt “Rocky” wieder in den Ring zurück, diesmal als Trainer.
Wie heißt es so schön “Totgeglaubte leben länger”, so ist es auch bei Graciano Rocchigiani, der nach sechs Jahren nun als Trainer in den Ring steigen wird.
Rocky machte in den letzten Jahren hauptsächlich wegen Fahren ohne Führerscheins oder Körperverletzung, Schlagzeilen. Sein letzter Kampf im Ring fand 2003, gegen Thomas Ulrich statt, wobei er eine Niederlage davontrug.
Sein Debüt als Trainer gibt Rocchigiani heute Abend beim Kampf von Cruisergewichtler Herbie Hide in Cuxhaven gegen Sandro Spiroshvili. Rocky sieht großes Potenzial im “Dancing Destroyer”, wie er schon im Januar kundtat. Hide kämpft Ende Mai gegen Matt Godfrey und könnte vielleicht bald wieder einen Weltmeistertitel für sich beanspruchen.
Auch Rockys zweiter Schützling, Selcuk Aydin wird in Cuxhaven in den Ring steigen, gegen Luis Hernandez. Der “Mini-Tyson” will seinen Titel im Weltergewicht.
Der zweimalige Weltmeister Rocchigiani will sich noch einmal beweisen und diesmal als Trainer den Weltmeistertitel anpeilen. Sein großes Vorbild ist ihm zufolge der Trainer von Wladimir Klitschko, Emanuel Steward. Steward hatte Rocchigiani während seines Comebacks in den Neunzigerjahren betreut.
Das Training von Aydin und Hide findet in Rockys eigenem Boxstall in Duisburg statt, dabei herrscht eiserne Disziplin. “Ohne Disziplin macht das Boxen keinen Sinn. Aber das ist ja in jedem Job so., sagte er gegenüber der Seite sport1.de. Trotz seines unkonventionellen Lebensstils außerhalb des Rings hat er sich beim Training und den Kämpfen stets daran gehalten. Weiter glaubt Rocchigiani, dass seine eigene Karriere ihn bei seinen Schützlingen glaubwürdiger macht, da er weiß wovon er spricht. Ob Weltmeistertitel oder Bewährungsstrafe, er hat schon alles hinter sich.