Im Super-Six-Turnier im Boxen kämpfen die sechs weltbesten Supermittelgewichtler gegeneinander. Nach dem Auftaktsieg verliert der deutsche Boxer Arthur Abraham in seinem zweiten Kampf nach Disqualifikation. Abraham legt Protest ein.
Das Super-Six-Turnier im Boxen ist noch eine ganz junge Veranstaltung und wird erstmals seit letztem Jahr ausgetragen. Die Idee dazu hatte Kalle Sauerland, Sohn des Box-Promoters Wilfried Sauerland im Mai 2009 und er konnte damit auch seine amerikanischen Kollegen überzeugen.
Herausgekommen ist ein Boxturnier, welches die sechs besten Supermittelgewichtler der Welt gegeneinander antreten lässt und unter ihnen den Super-Champion ermittelt. Gedacht ist die Veranstaltung auch, um verbandsübergreifend große Kämpfe stattfinden zu lassen und so mehr Publikum zu vereinen. weiterlesen »
WBO Cruisergewichts-Weltmeister Marco Huck wird am 1. Mai in Oldenburg gegen den Amerikaner Brian Minto Boxen. Dieser musste Ende des Jahres 2009 im Schwergewicht gegen Chris Arreola einen Knock Out in der vierten Runde hinnehmen.
Daraufhin versucht sich der 35jährige jetzt im Cruisergewicht und erhält erstaunlicherweise sofort eine Titelchance. Brian Minto ist in Deutschland kein Unbekannter. Er verhinderte 2006 ein erfolgreiches Comeback von Axel Schulz, verlor ein Jahr später gegen Luan Krasniqui.
Julio Cesar Chavez, Spitzname der “Mexican Warrior”, ist auch fünf Jahre nach seinem Karriereende immer noch einer der beliebtesten und populärsten Sportler Mexikos. Neunzig Siege in Serie, eine Rekordbilanz die ihm zu ewigem Ruhm in der Boxwelt gereicht.
Julio Cesar Chavez wurde im Norden Mexikos an der Küste des Golf von Kalifornien in Ciudad Obregon 1962 geboren. In einem ausrangierten Eisenbahn Wagon wuchs er mit fünf Schwestern und vier Brüdern auf, sein Vater arbeitete für die mexikanische Eisenbahn Gesellschaft.
1900 verteidigte James Jeffries in nur 55 Sekunden seinen Schwergewichts-WM-Titel gegen Jack Finnegan und steht damit in den Rekordbüchern bis heute ganz oben. Er gilt als weiße Legende, dominierte um die Jahrhundertwende die Boxwelt und wird als bester Schwergewichtsboxer aller Zeiten gehandelt.
Geboren 1875 in Ohio als Sohn eines Farmers entdeckte James (Jim) Jeffries den Boxsport 1891 in Los Angeles für sich. Jeffries war 1,83 Meter groß, wog circa 100 Kilo und lief 100 Yards (91 Meter) in knapp 10 Sekunden. Diese beeindruckende Physis sollte Jims großer Vorteil gegenüber seinen Gegnern sein, dauerten doch die Kämpfe beim Boxen nicht selten 25 bis 40 Runden bis ein Sieger fest stand.
Jeffries stieg 1896 in den professionellen Boxsport ein und war zunächst Sparringspartner vom damaligen Schwergewichts-Champion James J. Corbett. Im Ring bewies Jeffries eine schier unglaubliche Ausdauer und Disziplin, er steckte knallharte Schläge fast mühelos weg und durfte 1899 schließlich seinen ersten Titelkampf im Schwergewicht boxen. So wie später Muhammad Ali beim „Rumble in the Jugle“ besiegte Jeffries Bob Fitzsimmons. Zehn Runden lang ließ er den Champion zuschlagen bis er müde wurde und Jeffries in der elften Runde mit einer harten Linken den Kampf durch k.o. für sich entscheiden konnte.
Nach vier Titelverteidigungskämpfen gegen Tom Sharkey, Jack Finnegan , “Lehrmeister” James J. Corbett und nochmals Fitzsimmons beendete Jim Jeffries im Mai 1905 seine Karriere. Weil er meinte, keinen ebenbürtigen weißen Gegner mehr zu besitzen, gab er seinen Titel als World Heavyweight Champions ab. weiterlesen »
Der Amerikaner Allan „Sweetness“ Green ersetzt beim Super-Six-Turnier im Boxen seinen Landsmann Jermain Taylor. Taylor hatte nach mehreren Niederlagen seinen Rückzug aus dem Turnier der sechs besten Supermittelgewichtler der Welt erklärt. Allan „Sweetness“ Green bestreitet seinen ersten Fight am 24. April.
Endlich ist ein Ersatz für Jermain Taylor gefunden. Die Organisatoren des Super-Six-Turniers im Boxen haben den Amerikaner Allan „Sweetness“ Green als sechsten Teilnehmer anstelle des Ex-Mittelgewichts-Weltmeisters Jermain Taylor nominiert. Damit ist das sechsköpfige Teilnehmerfeld weiterlesen »